Die FEI WBFSH Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde in Verden hat begonnen. Den Auftakt machten die Sechsjährigen. Mit herausragender Leistung wurde der Secret/All Inclusive-Sohn Sir Gribaldi (Z.: ZG Aronis & Janssen, Oederquart) mit Beatrice Arturi Dritter. Erst im Frühjar ist der dunkelbraune Strahlemann mit dem Weltmeyer-Preis ausgezeichnet worden. Seine Karriere begann ebenfalls in Verden. Vor vier Jahren wurde er in der Niedersachsenhalle gekört und das Gestüt Sprehe sicherte sich den beeindruckenden Hengst. Höchstnoten in Verden erhielt Sir Gribaldi für die Durchlässigkeit (9,0) und die Perspektive (8,9).
Platz eins und zwei gingen nach Dänemark, beide Pferde haben hannoversche Wurzeln. Der Sieger Faustino G. v. Blue Hors Farrell/Sezuan, der von Betina Jæger vorgestellt wurde, geht auf den Stamm der Notera zurück. Zweite wurde Dizzy v. Hesselhoej Donkey Boy/Zack, deren Großmutter St.Pr.St. Las Palmas v. Londonderry/Weltmeyer (Z.: Albert Kampert, Halle) einst über die Elite-Zuchtstutenauktion den Weg nach Dänemark fand. Im Sattel der Fuchsstute saß Merita Hagren.
Gleich als erste Starter mussten Lindenberg v. Libertad/Destano (Z: ZG Maak, Hamburg) und Jacob Schenk ins Viereck und hinterließen mit persönlicher Bestleistung einen blendenden Eindruck. Der Rapphengst ist ebenfalls Weltmeyer-Preisträger und war 2024 Bundeschampion der vierjährigen Reitpferde. Seine Perspektive bewerteten die Richter mit 8,6, für den Trab erhielt er eine 8,8. Mit diesem Topergebnis belegte das Paar Platz acht.