Verdener Auktionen 2018

Verdener Auktion Januar

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Die Verdener Auktion im Januar war ein frischer Aufgalopp für das Auktionsjahr 2018. Wieder war es ein Springpferd, das zur Preisspitze avancierte: Pure Boy wurde für 87.000 Euro versteigert. Die Qualität der 90 Reitpferde wurde mit durchschnittlich 18.590 Euro honoriert. Schon beim Freispringen am Vortag wurde er mit Applaus bedacht: Pure Boy v. Perigueux/Acorado (Z. u. Ausst.: Rolf Trute, Cremlingen) überzeugte mit Talent und Vermögen im modernen Zuschnitt. „Vive la France“, rief Auktionator Bernd Hickert, als der Zuschlag bei 87.000 Euro erfolgte. Zuvor waren die Gebote im schnellen Wechsel von der linken Tribünenseite zur rechten gewechselt. Der Braune wurde an den französischen Springreiter Pascal Fatien, der in Portugal lebt und trainiert, verkauft. Schon bei der Elite-Auktion im vergangenen Herbst war er in Verden fündig geworden. Mit Kopfnummer eins hatte der Don Frederic/Escudo-Sohn Dujardin (Z. u. Ausst.: Henning Schulze, Tiddische) für 55.000 Euro den Besitzer gewechselt. Der mit enormer Bewegungsqualität ausgestattete Rappe wurde das teuerste Dressurpferd der Verdener Auktion im Januar. Interessant war die Gruppe der zehn dreijährigen Hengste, die zum ersten Mal im Januar das Angebot komplettierten und im Durchschnitt 11.050 Euro kosteten.  Rund ein Drittel der Kollektion wird Deutschland verlassen. Sieben Reitpferde sicherten sich Kunden aus Spanien und der Schweiz, fünf Mal kam Frankreich zum Zuge. „Anders als sonst gehörten mehr Spring- als Dressurpferde zur Kollektion. Den Dressurpferdezüchtern stehen für 2018 noch alle Möglichkeiten auf der Verdener Auktionsbühne offen“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. „Außerdem sind zahlreiche deutsche Topausbildungsställe zum Zuge gekommen. Wir werden also viele der Verdener Auktionspferde im Sport wiedersehen.“

Verdener Auktion März

Verdener Auktion am 24. März 2018

Reitpferde und Fohlen

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» Auktionsbroschüre Fohlen

Pünktlich zu Frühlingsbeginn präsentierte der Hannoveraner Verband ein abwechslungsreiches und breit gefächertes Angebot. Bei der Verdener Auktion im März fanden 70 Reitpferde und 31 Fohlen einen neuen Besitzer. Gleich der erste Auktionskanditat Bonjour setzte sich mit seinem Zuschlagspreis von 53.000 Euro an die Spitze der Preisstatistik.

 

Der ausdrucksstarke Schimmel Bonjour v. Belantis/Sandro Hit (Z.: Sabine Portner, Jork, Ausst.: Heinz Katt, Stade) überzeugte durch hohe Rittigkeit und überragende Grundgangarten. Schnell erreichten die Gebote die magische 50.000 Euro-Marke. Bei 53.000 Euro erteilte Auktionator Frederik De Backer den Zuschlag an eine Käuferin aus Baden-Württemberg. Die zahlreichen Zuschauer mussten nicht lange auf den nächsten Spitzenpreis warten. Kaum hatte Bonjour die Niedersachsenhalle verlassen, kam der große Auftritt des Fürst Romancier/Londonderry-Sohnes Fiorello KJ (Z.: Klaus Jürgens, Sehnde-Bolzum, Ausst.: P & C Sportpferdezucht, Isernhagen). Fünfjährig präsentierte sich der imponierende Fuchshengst mit Siegen in Reit- und Dressurpferdeprüfungen im vergangenen Jahr. Er wurde für 50.000 Euro nach Hamburg verkauft.

 

Für die bestbezahlte Offerte der Springpferde mussten 43.000 Euro angelegt werden: Vor der erst vierjährigen Charlotta v. Cascadello/Fighting Alpha (Z.: Lotta Aalto, Bargstedt, Auss.: Ulf Plate, Oldendorf) aus sporterprobtem Mutterstamm liegt eine große Zukunft. Nach spannendem Bieterduell ging der Zuschlag in einen erfolgreichen niederländischen Springstall.

 

Durchschnittlich kosteten die Reitpferde 17.904 Euro. Das internationale Interesse war groß. Insgesamt werden 34 Pferde Deutschland verlassen. Die größte Käufergruppe kam aus Belgien (sechs Pferde), gefolgt von Spanien (fünf Pferde) und den USA und Frankreich, die jeweils vier Talente aus Verden mit nach Hause nehmen.

 

Bereichert wurde die Kollektion durch die ersten Vertreter des Jahrgangs 2018. 31 Fohlen erzielten einen Durchschnittspreis von 6.339 Euro. Auch hier avancierte die Kopfnummer eins zur Preisspitze. Samour d’Or v. San Amour/Donnerhall (Z.: Helmut G. Heidmeyer, Rahden, Ausst.: Gestüt Fünfhausen GmbH, Rahden) wurde für 32.000 Euro an das Gestüt Blue Hors nach Dänemark verkauft.

 

Die Kollektion der Verdener Auktion im März präsentierte sich wie eine bunte Frühlingswiese. Abwechslungsreich war das Angebot hinsichtlich der Abstammungen und der Einsatzmöglichkeiten. „Die grüne Saison steht vor der Tür. Wir freuen uns, dass wir den Reitern qualitätvolle Pferde für den Sport anbieten konnten “, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener.

Verdener Auktion Mai

» Ergebnisse der Verdener Auktion am 5. Mai

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Bei der Verdener Auktion im Mai stahl ein Stutfohlen den Reitpferden die Schau: Vanellope wurde für 62.000 Euro verkauft. Zuvor hatten 36 Reitpferde für durchschnittlich 15.361 Euro einen neuen Besitzer gefunden.

 

Schon im Vorfeld war die Vitalis/Don Romantic-Tochter Vanellope (Z. u. Ausst.: Gerda Stein, Westerende) als Favoritin auf den Spitzenpreis gehandelt worden. Beim Foto- und Videotermin avancierte die bewegungsstarke Fuchsstute zum Star. Beim spannenden Bieterduell in der Niedersachsenhalle wurde jedes Gebot umjubelt, bis Auktionator Bernd Hickert den Zuschlag bei 62.000 Euro an eine Aufzüchterin aus Niedersachsen erteilte. Im Durchschnitt mussten für Hannovers Nachwuchs 6.975 Euro angelegt werden.

 

Zuvor bot die Kollektion der Reitpferde ein weitgefächertes Angebot für alle Ansprüche. Bestbezahltes Dressurpferd war Monsieur Lazhar v. Metall/Weltruhm (Z. u. Ausst.: Hedy Lynen, Unna). Der rittige Braune wurde für 30.000 Euro nach Frankreich versteigert. Die Preisspitze der Springpferde, Sailor Moon v. Stolzenberg/Graf Grannus (Z. u. Ausst.: Heinrich Beutner, Meinersen), zieht es nach Nordamerika, nämlich in den hochkarätigen Ausbildungsstall eines kanadischen Springreiters. Ihm war die Braune aus dem Stamm des Celler Landbeschälers Perigueux 27.000 Euro wert.

 

Hannoveraner sind weltweit begehrt. 20 der 36 Pferde werden Deutschland verlassen. Alleine acht werden die Reise in die USA antreten, jeweils drei gehen nach Spanien und Belgien. „Die Kollektion der Verdener Auktion im Mai war klein, überzeugte aber durch ihre große Vielfalt“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener und freute sich über das große internationale Interesse.

Verdener Auktion Juli

Verdener Auktion am 13. und 14. Juli 2018

Reitpferde und Fohlen

» Ergebnisse der Verdener Auktion im Juli

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Ein Hauch von Sommer wehte bei der Verdener Auktion im Juli durch die Niedersachsenhalle. Zum ersten Mal wurden die Reitpferde und Fohlen getrennt nach Spring- und Dressurpferdepedigrees versteigert. Den Spitzenpreis von 36.000 Euro erzielte Bossa Nova. Nach zwei beschwingten Auktionstagen mussten für die 74 talentierten Reitpferde durchschnittlich 15.108 Euro angelegt werden.

Am Samstag kamen die Dressurpferde zur Versteigerung. Mit allen Möglichgkeiten ausgestattet tanzte sich der Bordeaux/Fürstenball-Sohn Bossa Nova (Z. u. Ausst.: Wilhelm Klausing, Diepholz) nicht nur in die Herzen der Zuschauer, sondern auch an die Spitze der Preisliste. Für 37.000 Euro wird er in einem niederländischen Dressurstall seine erfolgreiche Karriere beginnen. Einen Tag zuvor erwies sich Freitag der 13. als Glückstag für Commander. Der Chacco Gold/Contendro-Sohn (Z.: Erdmann Ohlrogge, Büchen, Ausst.: Ursula Schäfer Köchingen) erzielte mit 36.000 Euro den Spitzenpreis der Springpferde. Der Fünfjährige wird seine Reise in Richtung Schweden antreten. Kunden aus 13 verschiedenen Ländern kamen bei 30 Pferden zum Zuge, darunter beide Preisspitzen.

 

Die 47 Fohlen kamen auf einen Durchschnittspreis von 6.630 Euro. Bestbezahlte Offerte war der bewegungsstarke Sun of Secret v. Secret/Fürstenball (Z. u. Ausst.: Dirk Vierke, Wallstawe), für den der Zuschlag bei 14.500 Euro nach Nordrhein-Westfalen erfolgte. Ein Blick in die Statistik weist eine gesunde Preisstruktur auf. „Das Ergebnis wurde ohne einen Ausreißer beim Spitzenpreis erreicht. Zahlreiche Pferde erzielten einen Preis von rund 20.000 Euro. Dasselbe gilt für die Fohlen, bei denen viele zur obersten Preiskategorie gehörten“, sagte Zuchtleiter und Geschäftsführer Dr. Werner Schade.


Seit zwei Jahren ist die Verdener Auktion im Juli in die Landesmeisterschaften des Pferdesportverbands Hannover HA.LT eingebettet. Zucht und Sport gehörten in Verden unzertrennlich zusammen. „Wir haben viel positive Resonanz auf die Teilung des Auktionslots in Dressur- und Springpferdekollektionen erhalten. An beiden Tagen war das Interesse der Spezialisten groß“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener.

Heimlicher Star der Auktion war jedoch Prince Unicorn. Das aufblasbare Einhorn wurde zu Gunsten der Lebenshilfe Verden e.V. versteigert. Unter dem Applaus des Publikums wurde es für 2.500 Euro nach Großbritannien verkauft.

Schon in drei Wochen geht es in Verden weiter. Am 3. und 4. August bietet die Verdener Auktion der Fohlen und Zuchtstuten die herausragende Möglichkeit, sich schon heute die Stars von morgen zu sichern. Während auf dem Gelände an der Niedersachsenhalle das Turnier „Verden International“ stattfindet, kommen in der Niedersachsenhalle 101 Fohlen und sieben Zuchtstuten aus bewährten Hannoveraner Blutlinien und modernster Genetik zur Versteigerung.

Verdener Auktion August

Verdener Auktion am 3./4. August

Fohlen und Zuchtstuten

 

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Der Jahrgang 2018 präsentierte sich in der gutbesuchten Niedersachsenhalle bei der Auktion der Fohlen und Zuchtstuten von seiner besten Seite. Die 94 Fohlen wurden zum Durchschnittspreis von 8.233 Euro versteigert. Es war ein Stutfohlen, das den Spitzenpreis von 28.000 Euro erzielte: Bea Birmingham.

Als drittletztes Fohlen kam die typvolle und bewegungsstarke Birmingham/Londonderry-Tochter Bea Birmingham (Z. u. Ausst.: Kurt Thieße, Neustadt) in die gut besuchte Niedersachsenhalle. Für 28.000 Euro ging der Zuschlag an einen renommierten Aufzüchter aus Nordrhein-Westfalen. Bis dahin hatte das Hengstfohlen Roache (Z. u. Ausst.: Sally Hjort Schultz, Bolderslev/DEN) mit 24.000 Euro die Preisskala angeführt. Es wäre eine Story gewesen, die nur das Leben schreiben kann: Sein Vater Revolution wurde fast zur gleichen Zeit in Ermelo/NED Weltmeister der fünfjährigen Dressurpferde. Außerdem stamm der braune Hengst aus dem Stamm der Dallas, aus dem auch French Kiss kommt, der 2004 mit Katrin Burger Weltmeister wurde.

Standen am Sonnabend 57 hoffnungsvolle Talente für den Dressursport im Rampenlicht, waren einen Tag zuvor am Freitag 37 Fohlen und drei Zuchtstuten mit Springpferdepedigree „an den Start“ gegangen. Nach lebhaftem Auktionsverlauf stand der Tagessieger fest: Der Balou du Rouet/Calido-Sohn Beck’s Balou (Z.: Sabine Pedrina, Teolo/ITA, Ausst.: Jürgen-Heinrich Ohlhoff, Bergen) war das begehrteste Fohlen. Der kecke Braune, dessen Mutter selbst in schweren Springen erfolgreich war, war Aufzüchtern aus Schleswig-Holstein 15.000 Euro wert. „In den Pedigrees der Fohlen waren viele Namen zu finden, die im Sport ihre Leistung unter Beweis gestellt haben. Ein Kompliment an unsere Züchter“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener.

Die internationalen Blutlinien verbunden mit wertvollen Hannoveraner Mutterstämmen lockten zahlreiche ausländische Interessenten an. Eine Stammkundin aus Großbritannien sicherte sich ihr 100. Fohlen in Verden. Die größten Käufergruppen kamen aus Spanien (sieben Fohlen) und Schweden (sechs Fohlen). Insgesamt werden 36 Fohlen Deutschland verlassen.

Verdener Auktionen 2017

Verdener Auktion Januar

» Statistik der Verdener Auktion Januar 2017

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Das Verdener Auktionsjahr des Hannoveraner Verbandes begann mit einem sensationellen Spitzenpreis. Mit der Kopfnummer 1 wurde Darjeeling in einen Dressurstall nach Luxemburg verkauft. „Die Verdener Auktionen haben schon zu Jahresbeginn volle Fahrt aufgenommen“, freute sich Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. Insgesamt wurden für die 87 Reitpferde im Schnitt 18.879 Euro angelegt.

Der Don Darius/Royal Blend-Sohn Darjeeling (Z.: Klaus Kropp, Bremen, Ausst.: Filjan Müller, Nienburg) ist mit allen Qualitäten ausgestattet, die ein modernes Dressurpferd auszeichnen. Er überzeugte schon in der Trainingszeit mit seiner „ hannoverschen Einstellung“, wie es Auktionator Bernd Hickert ausdrückte. Der Zuschlag erfolgte bei 200.000 Euro, einer Marke, die bislang bei einer Verdener Auktion im Januar noch nicht erreicht wurde. Er wird in denselben Profihänden auf große Aufgaben vorbereitet wie seinerzeit Bundeschampiont Quizmaster. Man darf sich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit Darjeeling bei Championaten freuen.

Bestbezahltes Springtalent war der großrahmige Sam XL v. Stanley/Conteur (Z. u. Ausst.: H. & W. Wilking GbR, Stemwede). Den bereits mit Turniererfolgen ausgestatteten Fünfjährigen mit dem Gardemaß von 1,80 Meter sicherte sich ein Springstall aus Niedersachsen für 33.000 Euro.

Besonders die internationale Verdener Kundschaft war in Kauflaune, 43 Reitpferde werden Deutschland verlassen. Käufer aus Spanien sicherten sich alleine zehn Auktionspferde, gefolgt von Frankreich (9) und der Schweiz (6).

„Schon Anfang Januar war das Interesse an unseren Auktionspferden groß, die Kollektion bestach durch Vielseitigkeit und das große Angebot von Pferden für die unterschiedlichsten Anforderungen“, sagte Jörg-Wilhelm Wegener. Zuchtleiter und Geschäftsführer Dr. Werner Schade fügte hinzu: „Das attraktive Angebot ist ein starkes Zeichen für das Vertrauen der Züchter in die Verdener Auktionen.“

Verdener Auktion im März

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Pünktlich zu Frühlingsbeginn strahlte der Hannoveraner Vizechampion Spotlight im Verdener Auktionsrund und erzielte mit Kopfnummer eins den Spitzenpreis von 185.000 Euro. Ein Durchschnittspreis von 21.351 Euro für die 77 Talente ist das Ergebnis eines frischen Auktionsverlaufs in der Niedersachsenhalle. Diese Marke liegt rund 3.000 Euro über der des Vorjahres. Für die 28 Fohlen wurden durchschnittlich 6.000 Euro angelegt.

Als Favorit auf den Spitzenpreis war der Sir Donnerhall/Wolkentanz-Sohn Spotlight (Z.: Carsten Müller, Neustadt, Ausst.: Helmut Freiherr von Fircks, München) ins Auktionsrennen gegangen. Lauter Jubel brach bei der italienischen Käuferin aus, als Auktionator Frederik De Backer bei 185.000 Euro den Zuschlag für den bewegungsstarken Rapphengst erteilte. Der Fünfjährige, der bereits Hannovers Farben beim Bundeschampionat vertreten hat und im vergangenen Jahr zum Hannoveraner Vize-Champion der vierjährigen Hengste gekürt wurde, wurde von Auktionsreiter Andreas Möller perfekt in Szene gesetzt. Insgesamt waren die Käufer aus Italien in Kauflaune, drei weitere Reitpferde sowie ein Fohlen werden die Reise dorthin antreten.

Das begehrteste Springpferd wird Deutschland ebenfalls verlassen. Kurz nachdem der Privatbeschäler Quaid mit dem Grande-Preis ausgezeichnet wurde, wurde sein Sohn Quadis (MV: Chacco-Blue) für 55.000 Euro an einen Zucht- und Ausbildungsstall in den Niederlanden versteigert. Voitech Csabi vom Staj Mustang, Lucina/CZE, hatte doppelten Grund zur Freude: Er ist nicht nur Besitzer von Quaid, sondern auch Züchter und Aussteller von Quadis. Zwei weitere Quaid-Nachkommen erzielten überdurchschnittliche Preise. „Die Qualität der Springpferde ist ein Zeichen für die Attraktivität und den hohen Stand der Hannoveraner Springpferdezucht“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener.

Hannoveraner Qualitäten sind international gefragt. Neben den beiden Preisspitzen werden 33 weitere Pferde eine längere Reise antreten. Die größten Käufergruppen kamen aus Belgien, Italien und der Schweiz. Kunden aus China kamen ebenso zum Zuge wie Käufer aus Südafrika, Mexiko, Russland, Kanada und den USA.

Am Beginn jeder Karriere steht ein Fohlen. Die ersten Vertreter des Jahrganges 2017 komplettierten die vielseitige Kollektion der Verdener Auktion im März. Für den Spitzenpreis von 21.500 Euro erwarb ein namhafter Hengstaufzüchter aus Nordrhein-Westfalen den Bewegungskünstler Mr. Moonlight v. Martinez/De Niro (Z. u. Ausst.: Hinrich Krentzel, Lilienthal). Damit setzt sein Vater Martinez mit seinem ersten Fohlenjahrgang ein beeindruckendes Ausrufezeichen.

Verdener Auktion Mai 2017

Verdener Auktion im Mai mit solidem Resultat

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Die Verdener Auktion im Mai bot 37 Reitpferde und 44 Fohlen, die auf großes Interesse im In- und Ausland trafen. Teuerstes Pferd war für 44.000 Euro der vierjährige Delawarp. Bei den Fohlen fand Flambeau für 20.000 Euro einen neuen Besitzer in Bayern.

Bei 44.000 Euro kam der Zuschlag für den Don Index/Laurentiano-Sohn Delawarp (Z.: Christiane Rötter-Voß, Winsen, Ausst.: Karl-Heinz Fischer, Wittorf), der als erstes Reitpferd nach der ersten Gruppe der Fohlen für einen glänzenden Auftakt sorgte. Den höchsten Zuschlagspreis von 48.000 Euro erzielte ein Pferd, das vom Aussteller zurückgekauft wurde.

Auch die Hannoveraner Springpferde erfreuten sich der Gunst der Käufer. 24.000 Euro war einem niederländischen Ausbildungsstall der großlinige, braune Quintano v. Quintender/Glenfiddich (Z. u. Ausst.: Margret Brauch-Rohe, Hitzacker) wert.

Mit dem Ergebnis der Verdener Auktion im Mai waren die Verantwortlichen sehr zufrieden. Besonders groß war das internationale Interesse, ausländische Kunden waren 17 Mal im Bieterduell erfolgreich. Ein Kunde aus Belgien sicherte sich gleich fünf Talente. Das Preisgefüge war breit gefächert. Rund die Hälfte der Kollektion, 20 Pferde, kosteten 15.000 Euro und mehr, fünf von ihnen erzielten Preise von über 25.000 Euro, sodass ein Durchschnittspreis von 17.635 Euro zustande kam.

Der Fohlenjahrgang 2017 zeigte sich von seiner besten Seite. Durchschnittlich wurden 6.620 Euro bezahlt, zwölf Fohlen wurden an ausländische Kunden versteigert. Auf das teuerste Fohlen mussten die Zuschauer lange warten, es kam erst mit Kopfnummer 95 in die Niedersachsenhalle. Für 20.000 Euro ersteigerte ein Hengstaufzüchter aus Bayern den For Romance II/Hohenstein-Sohn Flambeau, der bei Alexandra und Wilhelm Siekmann in Emmerthal das Licht der Welt erblickt hat.

Verdener Auktion Juli 2017

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Die Reitpferdekollektion der Verdener Auktion im Juli hatte eine spektakuläre Spitze. Der Rapphengst Soul begeisterte auf ganzer Linie und setzte mit einem Zuschlagspreis von 85.000 Euro eine ausgezeichnete Bestmarke. Einen Tag nach der Versteigerung der Fohlen wurden für die 84 Reitpferde durchschnittlich 16.319 Euro bezahlt.

Er war kein Geheimtipp: Kurz bevor der Surprice/Wolkentanz-Sohn Soul (Z.: Johann Duis, Uplengen, Ausst.: Dressurstall Sandbrink GmbH, Meinersen) mit der Kopfnummer 65 die Niedersachsenhalle betrat, füllten sich die Zuschauerränge. Mit Trommelwirbel schwebte der hochveranlagte, bewegungsstarke dreijährige Hengst in das Auktionsrund. In ebenso großen Schritten erhöhten sich die Gebote. Bei 85.000 Euro erteilte Auktionator Bernd Hickert den Zuschlag an einen belgischen Kunden. Soul ist kein Unbekannter im Auktionsring, Stefan Sandbrink hatte ihn auf der Fohlenauktion im August 2014 entdeckt, im vergangenen Jahr wurde er an gleicher Stelle gekört.

Ebenfalls hoch in der Gunst der Käufer stand Q7 v. Quaid/Stakkato (Z.: Manfred Schäfer, Köchingen, Ausst.: Hendrik Schäfer, Köchingen). Gleich mehrere internationale Kunden boten am Telefon mit. Für 55.000 Euro findet der Fuchs in einem erfolgreichen Springstall in Großbritannien ein neues Zuhause, der schon unzählige Hannoveraner im Sport zu einer internationalen Karriere verholfen hat.

Hannoveraner sind international gefragt. Rund 60 Prozent der Reitpferde werden Deutschland verlassen. Besonders gefragt waren sie bei den europäischen Nachbarn. Zehn gehen nach Frankreich, neun nach Belgien, jeweils fünf nach Spanien und in die Schweiz. Den weitesten Weg hat ein Pferd, das nach Mexiko versteigert wurde. Die Preisgestaltung war optimistisch: zehn Talente kosteten 25.000 Euro und mehr, 24 erzielten Preise zwischen 15.000 und 24.999 Euro.

Wie bei den Fohlen herrschte während der Reitpferdeauktion ein reges Kommen und Gehen auf den Tribünen. Durch die offenen Türen kamen immer wieder Reiter und Zuschauer, die die zur selben Zeit ausgetragenen Landesmeisterschaften HA.LT besucht haben, in die Niedersachsenhalle. Das führte zu einem abwechslungsreichen Auktionsverlauf. „Die Qualität der Reitpferde hat sich auch während des Turniers herumgesprochen, so dass einige Käufer den Weg zu uns gefunden haben, die wegen des Sports nach Verden gekommen sind und dann ein passendes Nachwuchspferd in der Kollektion entdeckt haben“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener.

International wird die Verdener Auktion der Fohlen und Zuchtstuten am 4. und 5. August, wenn die Besten des Jahrgangs 2017 im Rahmen des Turniers „Verden International“ versteigert werden.


Traumtänzerin tanzt zum Spitzenpreis - Hannovers Nachwuchs ist begehrt

Zum ersten Mal findet die Verdener Auktion im Juli an zwei Tagen statt. Am Freitagabend wurden 70 Fohlen versteigert, einen Tag später warten 96 Reitpferde auf neue Besitzer. Preisspitze des Jahrgangs 2017 war die Totilas-Tochter Traumtänzerin, die ihren Züchtern 32.000 Euro bescherte. Durchschnittlich mussten 7.494 Euro angelegt werden.

Gleich zwei Weltklasse-Dressurpferde finden sich im Pedigree der Preisspitze Traumtänzerin: Vater Totilas und Muttervater Desperados. Eine Kombination, die in dieser Qualität wohl selten anzutreffen ist. Mit großem Potential ausgestattet schwebte das typvolle Rappstutfohlen (Z. u. Ausst.: ZG Schmidt, Naumburg) durch die gut besuchte Niedersachsenhalle und begeisterte das Publikum. Für 32.000 Euro ging der Zuschlag an Emma Bundell vom britischen Gestüt Mount St. John in North Yorkshire. Dort wird sie auf die Fidermark/Donnerhall-Tochter Freestyle treffen, die mit Charlotte Dujardin am Beginn ihrer internationalen Karriere steht und ebenfalls auf der Fohlen-Auktion in Verden entdeckt wurde.

Nicht minder begehrt waren die Springfohlen, internationale Abstammungen waren gefragt. Begehrteste Offerte war der Kannan/Calido-Sohn Kreuz Bube (Z. u. Ausst.: Prof. Dr. Karl Heinz Böhm, Hannover), der für 11.500 Euro von einem Aufzüchter aus Nordrhein-Westfalen erworben wurde. Seine Mutter St.Pr.St. Calida aus erfolgreichem Stutenstamm wird in drei Wochen an selber Stelle die Kollektion der Fohlen- und Zuchtstutenauktion bereichern.

Die hohe Qualität des Jahrgangs bei der Vorauswahl hatte dazu geführt, dass eine große Zahl Fohlen angeboten wurde und der Zeitplan der Verdener Auktion erweitert wurde. Die Auktion der Fohlen profitierte von den zeitgleich auf dem Gelände an der Niedersachsenhalle stattfindenden Landesmeisterschaften des Pferdsportverbandes Hannover, HA.LT. Schon bei der Präsentation der Fohlen am Mittag herrschte reges Interesse. „Der Verlauf war sehr zufriedenstellend mit einer sehr breiten Spitze“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. 15 Fohlen erzielten Preise von 10.000 Euro und mehr. Käufer aus 16 verschiedenen Nationen kamen zum Zuge, rund ein Drittel der Pferde wird Deutschland verlassen. Erstmals konnten zwei Hannoveraner Fohlen in die Vereinigten Arabischen Emirate verkauft werden.

Am morgigen Sonnabend geht es in der Niedersachsenhalle weiter, ab 14 Uhr wird es für die Reitpferde heißen: „Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten!“

Verdener Auktion - Fohlen und Zuchtstuten

» Ergebnis der Fohlen und Zuchtstuten-Auktion

» Brochure der Fohlen und Zuchtstuten-Auktion

Ein Sturm der Begeisterung fegte durch die vollbesetzte Niedersachsenhalle, als Be my Beauty Queen für 160.000 Euro versteigert wurde. Ein Spitzenpreis, der in der langjährigen Verdener Auktionsgeschichte bislang noch nie für ein Fohlen erzielt wurde. Die hochkarätige Kollektion der 106 Fohlen wurde nicht nur gefeiert, sondern brachte auch beim Durchschnittspreis von 11.506 Euro eine Bestmarke.

Für die zwei Auktionstage hatte der Hannoveraner Verband ein breit gefächertes und attraktives Angebot zusammengestellt. Eine hervorragende Qualität, die sich auf dem zeitgleich stattfindenden Turnier Verden International in Windeseile herumgesprochen hatte. Bei den als Favoriten auf den Spitzenpreis gehandelten Fohlen füllten sich die Ränge, insgesamt herrschte ein reges Kommen und Gehen bei gleichbleibend guter Stimmung. Am Sonnabend brauchten die Zuschauer nicht lange zu warten. Als zweites Fohlen hatte die Bonds/San Amour-Tochter Be my Beauty Queen (Z.: u. Ausst.: Stefan Hermann, Northeim) ihren großen Auftritt. Nach einem spannenden Bieterduell, in dem die Gebote rasch in die Höhe schnellten, erteilte Auktionator Bernd Hickert schließlich den Zuschlag bei sagenhaften 160.000 Euro an einen dänischen Stammkunden. Das ohnehin begeisterungsfähige Publikum hielt es nicht länger auf den Sitzen, und Züchter Stefan Hermann ließ es sich nicht nehmen, sein Fohlen auf der Ehrenrunde zu begleiten.

Auch die Springpferdezüchter kamen bei der Fohlenauktion auf ihre Kosten. Begehrte, internationale Pedigrees fanden sich in der Kollektion. Den höchsten Preis markierte ebenfalls ein Stutfohlen: Balou for Fun v. Balou Peggio/Darco (Z. u. Ausst.: Jan Crome-Sperling, Lutter am Bbg.). Eine Spitze für den Sport: Ihre Mutter Hann.Pr.St. Dark Side Up ist Halbschwester von Fit For Fun, die vor zwei Wochen mit Luciana Diniz Zweite im Großen Preis von Aachen wurde. Balou for Fun wurde für 29.000 Euro nach Hessen verkauft.

Hannovers Jüngste waren rund um den Globus gefragt. Die Liste der Käuferländer reichte in alle fünf Kontinente von Australien über Argentinien, die USA bis hin nach Südafrika und Südkorea. Das Kaufinteresse war in der Schweiz (fünf) am größten, gefolgt von Großbritannien, Spanien und Südkorea (jeweils vier).

Die sieben Zuchtstuten erfreuten sich ebenfalls großer Käufergunst und fanden im Durchschnitt für 13.623 Euro einen neuen Besitzer. Drei werden Deutschland verlassen. Hann.Pr.A. Be my Love v. Benicio/Stedinger (Z. u. Ausst.: Michael Siekiera, Brühl) hat einen kurzen Weg: Sie wurde für 22.500 Euro in das Oldenburger Münsterland versteigert.

„Die Kollektion überzeugte mit Toppedigrees und überragender Qualität. Schon bei der ersten Präsentation auf dem Verdener Dressurviereck hatte sie Begehrlichkeiten auch bei vielen Reitern geweckt. Diese nutzten die Gelegenheit, im Rahmen des Turniers nach den Spitzen von morgen Ausschau zu halten. Das glänzende Resultat freut mich für alle Hannoveraner Züchter und ist ein Zeichen dafür, dass der Auktionsplatz Verden einen herausragenden Stellenwert hat“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener

134. Elite-Auktion

» Ergebnisse 134. Elite-Auktion

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In der vollbesetzten, festlich geschmückten Niedersachsenhalle zu Verden und bei bester Stimmung begann die Elite-Reitpferdeauktion mit einem wahren Preisfeuerwerk. Beide Preisspitzen befanden sich unter den ersten Pferden.
Den Top-Preis von 240.000 Euro erzielte ein Springpferd. Die sechsjährige, bereits sporterfolgreiche Lord Pezi/Stolzenberg-Tochter mit dem bezeichnenden Namen Luftwaffe stammt aus der Zucht von Manfred Schäfer, Vechelde, und wurde ausgestellt von Sohn Hendrik Schäfer. Sie war heiß begehrt von internationalen Springreitern. Den längsten Atem hatte ein guter Kunde aus England, der sehr zufrieden ist mit den Springtalenten, die er auf den Verdener Auktionen erworben hat. Viele davon schafften den Sprung auf das internationale Parkett. Das zweitteuerste Springpferd war die fünfjährige Stute Carrisma v. Carrico/Eiger I aus der Zucht von Henrik Plass, Neustadt, und ausgestellt von Dr. Fredi Stampfli, Schweiz. Für 75.000 Euro wurde sie nach Niedersachsen zugeschlagen.
Eine Dressurspitze ohne Wenn und Aber ist der dreijährige, rheinisch gebrannte Hengst Elitär v. Escolar/De Niro, der für 190.000 Euro zugeschlagen wurde. Großer Rahmen, Ausstrahlung, überragende Bewegungen und Talent sind bei ihm in bester Art verbunden. Der Hengst aus der Zucht von Ulla Katzorke, Essen, der von dem Gerkenhof, Kirchlinteln, ausgestellt wurde, kehrt nach Nordrhein-Westfalen zurück in einen erfolgreichen Dressurstall.  In der Preisskala der Dressurpferde folgt der fünfjährige Don Easy von Don Frederico/Rubinstein aus der Qualitätszucht von Dagmar Meyer, Edemissen. Er wurde für 120.000 Euro nach Frankreich verkauft.
Die 76 Elite-Reitpferde erzielten im Durchschnitt einen Preis von 34.947 Euro. 35  davon werden ihre neue Heimat außerhalb Deutschlands finden. Sie wurden in zehn europäische Länder sowie in die USA und in die Vereinigten Arabischen Emirate verkauft.
Ein gelungenes Experiment war die Versteigerung von zweieinhalbjährigen Junghengsten, die an der Hand vorgestellt wurden. Die 26 angebotenen Hengste erzielten im Schnitt einen Preis von 17.077 Euro. Den Spitzenpreis von 38.000 Euro erzielte der beeindruckende Finest/Ricardos-Sohn Firenze aus der Zucht von Konrad Böth, Weimar. Er wurde von einem Stammkunden aus Frankreich erworben.
Am Freitagabend wurde das Auktionswochenende mit der erstmals durchgeführten Verdener Fohlen-Gala eingeläutet. Die Versteigerung von Fohlen wurde mit Schauelementen kombiniert. Ein Drittel der 63 zugeschlagenen Fohlen wird Deutschland verlassen.
In acht verschiedenen Ländern werden die Fohlen ihre neue Heimat finden, die im Durchschnitt 6.267 Euro kosteten. Die Zielländer sind Chile, Dänemark, Finnland, Großbritannien, Iran, Italien, Österreich und Spanien, wohin mit sieben Fohlen die meisten jungen Hannoveraner ausreisen werden.
Grey Fantasy von Grey Flanell/Foundation gehört zum besonders qualitätsvollen Fohlenjahrgang der Züchterfamilie Baumgartner aus Kamern. Wiederholt stellten sie in diesem Jahr die Preisspitze. Grey Fantasy wechselte für 19.000 Euro in die Obhut eines dänischen Hengsthalters. Mit der Anpaarung Contendro/Heraldik xx hat Wolfgang Lutz, Langwedel, alles richtig gemacht. Sein Fohlen wurde für die Vielseitigkeit gezüchtet und erzielte einen Preis von 12.000 Euro. Das teuerste Springfohlen Vanguard v. Vigo D’Arsouilles/Eurocommerce Berlin (Z.: Gestüt Eichenhain, Blender) wird alle Chancen für eine eigene internationale Karriere erhalten und wechselte für 10.000 Euro in einen internationalen Springstall.
Kein Wunder, dass das Fazit von Geschäftsführer und Zuchtleiter, Dr. Werner Schade, positiv ausfiel: „Die Elite-Auktion war ein Herbstauftakt nach Maß. Die neuen Konzepte mit der ersten Verdener Fohlen-Gala und der Versteigerung der Junghengste gingen auf. In zwei Wochen wird eine starke Hengstkollektion das nächste Highlight sein.“

Verdener Auktion am 11. November

Reitpferde

» Ergebnisse der Verdener Auktion

» Brochure der Verdener Auktion November

Mit Kopfnummer eins trabte Sign of Freedom mit einem Zuschlagspreis von 57.000 Euro auf Platz eins in der Hitliste der Verkaufspreise. Die Verdener Auktion im November war mit einem Durchschnittspreis von 15.649 Euro –  rund 1.000 Euro mehr als im Vorjahr – für 94 Pferde der Abschluss eines erfolgreichen Auktionsjahres. Traditionell öffnet sich der Vorhang der Verdener Auktionsbühne mit einem Juwel der Kollektion – so auch am 11. November. Der 2009 geborene, gekörte und leistungsgeprüfte Hengst Sign of Freedom v. Sandro Hit/Hohenstein (Z. u. Ausst.: Karlfried Rennegarbe, Brockum) faszinierte bei seinen Auftritten in der Niedersachsenhalle. Bei 57.000 Euro erteilte Auktionator Frederik De Backer den Zuschlag an eine spanische Käufergruppe, die in diesem Jahr bereits zwei Dressurpferde und ein Fohlen ersteigert hat.Die Springpferde stießen ebenfalls auf rege Nachfrage. Der Casino/Grannus-Sohn Camaro (Z. u. Ausst.: Sven Graefe, Heiligengrabe), der bereits in Springpferdeprüfungen der Klasse L placiert ist, wurde für 44.000 Euro an einen niedersächsischen Springstall verkauft. Kurz nachdem der Schimmel das Auktionsrund verlassen hatte, wurde Verden zu Verona. Zur Überraschung der gut 2.000 Zuschauer begab sich nach dem 22.000 Euro-Zuschlag für die Stanley/Graf Top-Tochter Sunshine (Z. u. Ausst.: Alfred Janssen, Spahnharrenstätte) der neue Besitzer Matteo Barca in die Bahn und sang Puccinis „Nessun Dorma“. Damit riss der Tenor das Publikum von den Rängen, das dem Italiener stehend zujubelte. „Nessun Dorma – Keiner schläft“. Das traf auch auf den Auktionsverlauf zu. An diesem Novembersonnabend herrschte in der Niedersachsenhalle eine rege Betriebsamkeit. Zügig erfolgten die Gebote. 34 Pferde werden Deutschland verlassen. Die größten Käufergruppen kamen aus Spanien und der Schweiz (fünf), gefolgt von Finnland und Schweden, die jeweils vierm den Zuschlag erhielten.Die November-Auktion war der Schlussakkord im Verdener Auktions-Jahr. „Die Preisgestaltung war ausgeglichen. Zahlreiche Pferde befanden sich noch in Züchterhand, was ein Zeichen für das Vertrauen in den Auktionsstandort Verden ist“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. „Wir sind froh, dieses insgesamt erfolgreiche Auktionsjahr mit diesem Ergebnis beenden zu können!“

Verdener Auktionen 2016

Verdener Auktion im Januar

Verdener Auktion im Januar

» Statistik der Verdener Auktion im Januar

Die Verdener Auktion im Januar war ein wahrer Elite-Auftakt in das Hannoveraner Auktionsjahr. Londonfly war für 150.000 Euro begehrtestes Dressurpferd in der vollbesetzten Niedersachsenhalle, Cinderella wurde für 130.000 Euro versteigert und führte den Kader der Springpferde an. Für die 92 Reitpferde mussten die Käufer durchschnittlich 17.244 Euro anlegen.

„Der Aufwärtstrend bei den Auktionen insgesamt hat sich fortgesetzt. Das Ergebnis war im Vergleich zur Auktion im Januar des Vorjahres deutlich besser“, sagte Zuchtleiter Dr. Werner Schade. Der Durchschnittspreis war über 2.000 Euro höher als im Januar 2015. Damals wurden 69 Pferde versteigert. „Das ist mit Abstand der höchste Durchschnittspreis, der jemals bei einer Auktion im Januar erzielt wurde“, freute sich Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener.

Schon im Vorfeld wurde der großlinige und bewegungsstarke Londontime/Cordoba-Sohn Londonfly (Z.: Dr. Hinni Lührs-Behnke, Verden-Borstel, Ausst.: Niedersächsisches Landgestüt Celle) als Favorit auf den Spitzenpreis gehandelt. Als er die Niedersachsenhalle betrat, überschlugen sich die Gebote. Erst bei 150.000 Euro erteilte Auktionator Bernd Hickert das Gebot an einen renommierten deutschen Dressurstall. Für Londonfly schließt sich damit der Kreis: Sein Vater, der Celler Landbeschäler Londontime, war an gleicher Stelle vor genau zehn Jahren unangefochtene Preisspitze der Elite-Auktion im Oktober. Und er selbst wurde in Verden, keine 1.000 Meter entfernt von der Niedersachsenhalle, geboren.

Es hatte keine halbe Stunde gedauert, bis das erste Pferd des Jahres 2016 die Niedersachsenhalle mit einem Gebot von über 100.000 Euro verließ. Unter dem Jubel des Publikums ersteigerten Kunden aus Frankreich Cinderella v. Clinton/Calypso II (Z. u. Ausst.: Sven Graeve, Blumenthal) per Telefon für 130.000 Euro. Die Schimmelstute ist sieben Jahre alt und hat in der vergangenen Saison bereits Siege und Placierungen in Springpferdeprüfungen gesammelt.

Neben der Preisspitze der Springpferde werden 39 weitere Auktionspferde Deutschland verlassen. Das größte Kontingent sicherten sich Gäste aus Frankreich (acht Pferde), gefolgt von den USA (sechs) und der Schweiz (fünf).

„Die Kollektion bot viele volljährige Pferde zum ,Losreiten’. Das hat viele Kunden nach Verden gelockt, die ein Reitpferd für sich selbst suchten“, sagte Jörg-Wilhelm Wegener. Nicht alle Interessenten konnten vor Ort sein, bereits im Vorfeld waren zahlreiche Bieteraufträge beim Hannoveraner Verband eingegangen. „Die Kaufinteressenten waren im Januar sehr motiviert“, so der Auktionsleiter weiter.

Am 26. März findet die nächste Auktion des Hannoveraner Verbandes statt. Die Kollektion der Reitpferde wird durch die ersten Fohlen des Jahres 2016 ergänzt. Die Auftaktpräsentation der Dressur-, Spring- und Reitpferde findet zum ersten Mal an einem Samstag statt. Am 19. März können Interessenten ab 10 Uhr nicht nur die jungen Talente in der Niedersachsenhalle beobachten, sondern es besteht auch die Möglichkeit zum sofortigen Ausprobieren. Am Sonntag steht dann individuelles Training und Ausprobieren auf dem Programm. 

Verdener Auktion im März

Verdener Auktion im März

» Statistik der Verdener Auktion im März

Ein bunter Osterstrauß wurde den Besuchern der Verdener Auktion im März am Ostersamstag in der Niedersachsenhalle geboten. Der lebhafte Auktionsverlauf wurde von der Preisspitze Belaggio gekrönt, die mit Kopfnummer eins nicht nur die Auktion eröffnete, sondern auch mit einem Zuschlagspreis von 62.000 Euro die Statistik anführte. Durchschnittlich mussten 17.914 Euro für ein Talent aus Verden angelegt werden.

Der vierjährige braune Wallach Belaggio v. Belissimo M/Ehrentanz (Z. u. Ausst.: Gestüt Hülsdau, Marl) hatte bereits im vergangenen Jahr bei seinen Auftritten im Hannoveraner Reitpferdechampionat für Aufsehen gesorgt. Bei der Auktion wurde er seiner Favoritenrolle gerecht, und das Dressurpferd der Extraklasse fand für 62.000 Euro einen neuen Besitzer. Es war ein Einstand nach Maß für den Auktionator Frederik De Backer, der erstmals neben Bernd Hickert am Auktionatorenpult Platz genommen hatte: Der Belgier erteilte den ersten Zuschlag in Verden an einen Kunden aus seinem Heimatland.

Nicht weniger spannend war das Bieterduell um das begehrteste Springpferd. Der 2012 geborene Voodoo v. Valentino/Contendro (Z.: Werner Wegener, Wunstorf, Ausst.: Torben Wegener, Wunstorf) steht am Beginn einer großen Sportkarriere. Dafür wird ihn der Weg in die Niederlande führen.

Insgesamt bot das Angebot der Reitpferde eine attraktive Mischung und interessante Alternativen für jeden Kundenwunsch. Die Preisspanne lag zwischen 7.000 und 62.000 Euro. Rund die Hälfte der 80 verkauften Pferde wird Deutschland verlassen. Besonders stark war die Käuferschaft aus Skandinavien aufgestellt. Drei Talente wurden nach Finnland verkauft, vier nach Schweden. „Der Termin am Ostersamstag war ideal. An den freien Tagen und den Schulferien nutzten viele Interessenten die Zeit, um sich intensiv mit den Auktionspferden zu beschäftigen“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener.

„Endlich wieder Fohlen“, kündigte Auktionator Bernd Hickert die 40-köpfige Kollektion der ersten Vertreter des Jahrganges 2016 an. Auch hier blieb der Preis des ersten Fohlens unerreicht. 32.000 Euro war der dunkelbraune Franziskus/Soliman de Hus-Sohn Freelancer (Z.: ZG Meyer, Walsrode) einem Hengstaufzüchter und Stammkunden aus Nordrhein-Westfalen wert. Insgesamt erzielten die 41 Fohlen einen Durchschnittspreis von 7.085 Euro.

Eröffnet wurde die Verdener Auktion im März durch die Verleihung des Grande Preises an den Celler Landbeschäler Comte v. Contendro/Granulit. Verbandsvorsitzender Manfred Schäfer und Geschäftsführer und Zuchtleiter Dr. Werner Schade zeichneten seinen Züchter Rolf Eggerking, Brinkum, in der gutbesuchten Niedersachsenhalle aus.

Verdener Auktion im Mai

Verdener Auktion im Mai

» Statistik der Verdener Auktion im Mai

Preisspitze der Verdener Auktion im Mai war die braune Stute Belissaria, die für 32.000 Euro in die USA verkauft wurde. Insgesamt erzielten die 60 Reitpferde einen Durchschnittspreis von 12.358 Euro. Großen Zuspruch fand die Fohlenkollektion. Bestbezahlter Vertreter der Jahrgangs 2016 war das Hengstfohlen Dolomite, für das ein Hengsthalter aus Nordrhein-Westfalen 22.000 Euro anlegte.

Mit Kopfnummer 32 hatte die Belissimo M/Embassy-Tochter Belissaria (Z.: Carsten Cohrs, Scharnhorst, Ausst.: Lena-Marie & Kerstin Klose, Burgwedel) ihren großen Auftritt in der Niedersachsenhalle. Telefonisch wurde die vielseitig veranlagte Braune für 32.000 Euro als Hunter an einen renommierten Ausbilder in den USA verkauft. Keine acht Wochen, nachdem der Hannoveraner Graf Grannus-Sohn Mindful als „Hunter of the Year“ ausgezeichnet wurde, erwarb der Trainer außerdem Nice to Have v. Now Or Never/Mont du Cantal AA (Z.: Andre Vagts, Bargstedt, Ausst.: Niedersächsisches Landgestüt Celle) für einen Zuschlagspreis von 20.000 Euro.

Über wertvolle Dressurgene und überdurchschnittliches Talent verfügt Ferris v. Fürst Romancier/Natiello xx (Z.: ZG Königs, Wallmoden, Ausst.: Tundi Andersson, Sjöbo/SWE). Das machten den bewegungsstarken Fuchs schon im Vorfeld zum Anwärter auf den Spitzenpreis der Dressurpferde. Er wird für 26.000 Euro den Weg nach Frankreich antreten.

Insgesamt wurden 25 Reitpferde an internationale Kundschaft verkauft. Die größte Käufergruppe kam aus Belgien (sechs), gefolgt von Frankreich und den USA (jeweils fünf). Bemerkenswert auch die Zahl von acht Pferden, die sich Käufer aus Nordrhein-Westfalen sicherten. Der „Tag des Hannoveraners“ im Pferdezentrum Schloss Wickrath Anfang April war gelungene Werbung für die Verdener Auktion.

Erneut fand die Fohlen-Kollektion großen Anklang. Nach dem guten Ergebnis aus dem vergangenen Jahr wurden 70 Fohlen angeboten. „Es wurden mehr Fohlen bei der Vorauswahl vorgestellt. Die Züchter honorieren die Absatzmöglichkeit“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. Besonders gefragt waren die Hengstfohlen. Die größte Begehrlichkeit hatte der Dimaggio/Sir Donnerhall-Sohn Dolomite geweckt (Z. u. Ausst.: Dieter Hilz, Spiegelau), der bei 22.000 Euro den Zuschlag erhielt und bei einem Hengstaufzüchter aus Nordrhein-Westfalen aufwachsen wird. Im Durchschnitt mussten für die 61 verkauften Fohlen 5.743 Euro angelegt werden.

Am 16. Juli  findet die nächste Auktion des Hannoveraner Verbandes statt. Eingebettet ist diese Veranstaltung zum ersten Mal in das Landesturnier des Pferdesportverbandes Hannover, das zeitgleich auf dem Gelände an der Niedersachsenhalle ausgetragen wird. Sport und Zucht treffen sich also in der Niedersachsenhalle. Die Auftaktpräsentation der Dressur-, Spring- und Reitpferde findet am Sonnabend, 9. Juli, statt. Interessenten können ab 10 Uhr nicht nur die jungen Talente in der Niedersachsenhalle beobachten, sondern es besteht auch die Möglichkeit zum sofortigen Ausprobieren. 

Verdener Auktion im Juli

Verdener Auktion im Juli

» Ergebnisse der Verdener Auktion im Juli

Während auf dem Außengelände die Hannoverschen Landesmeister ermittelt wurden, präsentierte sich in der Niedersachsenhalle eine lebhafte Auktion von 77 Reitpferden und 46 Fohlen. Den Kampf um die Bestmarke entschied der bewegungsstarke Fürst Hit für sich, der den Zuschlag bei 36.000 Euro erhielt. Bei den Fohlen stand Grey Fantastic in der Käufergunst an erster Stelle, der für 37.000 Euro an einen Hengstaufzüchter aus Niedersachsen verkauft wurde.

Die 77 Reitpferde waren den Käufern durchschnittlich 14.091 Euro wert, das entsprach dem Durchschnittspreis des Vorjahres. Die Referenzen von Fürst Hit v. Fürstenball/Diamond Hit (Z.: Jochen Dittmer, Kirchlinteln, Ausst.: Scott Zahner, Hinsdale/USA) sprachen für sich, der ausdrucksvolle Fünfjährige war das begehrteste Dressurtalent. Ein Dressurstall aus Schleswig-Holstein sicherte sich das Bewegungstalent für 36.000 Euro. Teuerstes Springpferd war der ein Jahr jüngere Valentino/Uccello-Sohn Vamos (Z.: Cord-Hinrich Backhaus, Wedemark, Ausst.: Hans-Jürgen Backhaus, Wedemark), der für 27.000 Euro die Reise zu einem renommierten Ausbildungsstall und treuen Stammkunden in Niedersachsen antreten wird, der bereits etliche erfolgreiche Sportpferde in Verden entdeckt hat.

Rund die Hälfte der Pferde wird Deutschland verlassen. „Wir haben schon an den ersten Tagen des Auktionstrainings ein großes internationales Interesse festgestellt. Seit dem vergangenen Wochenende waren ausländische Käufergruppen vor Ort“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. Nicht nur das europäische Ausland war auf der Käuferliste vertreten, sondern auch Länder wie Australien, Ecuador und Mexiko. Insgesamt herrschte in der Niedersachsenhalle reges Interesse, zahlreiche Zuschauer des Landesturniers HA.LT. nutzten die Gelegenheit, das Auktionsgeschehen mitzuerleben.

Internationale Pedigrees mit vielen sporterfolgeichen Dressur- und Springpferdevererbern kennzeichneten die Fohlenkollektion. Das wussten vor allem Hengsthalter zu schätzen. Beide Spitzenfohlen werden als Hengstanwärter aufwachsen. Die Gelegenheit nutzte ein Aufzüchter aus dem Großraum Verden, der im vergangenen Jahr mit dem teuersten Zweieinhalbjährigen auf dem Hengstmarkt für Furore gesorgt hatte. Er sicherte sich den Grey Flanell/Foundation-Sohn Grey Fantastic (Z.: Reinhard Baumgartner, Kamern) für 37.000 Euro. In niederländische Spitzenhände kommt das bestbezahlte Springfohlen mit brillanter Abstammung: For Action v. For Pleasure/Stakkato Gold (Z. u. Ausst.: Günter Soltau, Hamburg) kostete 26.000 Euro. Durchschnittlich mussten für die 46 Fohlen 7.098 Euro angelegt werden.

Am 5./6. August  findet die nächste Auktion des Hannoveraner Verbandes statt. Die Auktion von Fohlen und Zuchtstuten wird einer der Höhepunkte des Internationalen Dressur- und Springfestivals in Verden sein. Die erste Hälfte der 101 Fohlen wird am Freitag ab 18 Uhr versteigert, die zweite Hälfte sowie die Zuchtstuten werden am Sonnabend ab 18 Uhr neue Besitzer finden

Verdener Auktion August

Verdener Auktion im August - Fohlen und Zuchtstuten

Das Konzept ist aufgegangen: Zum zweiten Mal fand eine Verdener Auktion im Rahmen einer hochklassigen Reitsportveranstaltung statt. Die Verdener Auktion der Fohlen und Zuchtstuten bot im Rahmen des internationalen Dressur- und Springfestivals an zwei Tagen die Möglichkeit, heute die Sieger von morgen zu erwerben. Eine Möglichkeit, die auch von vielen Reitern genutzt wurde. Preisspitze der 91 Fohlen war De Bruyne, dessen Vater De Niro ebenso zu den Topvererbern für den Spitzensport gehört, wie zahlreiche weitere Hengste, die die Pedigrees ausgesprochen international machten.

Ein Fohlen von einer so hohen Qualität, wie sie seit Langem nicht mehr in der Niedersachsenhalle zu sehen gewesen sei, da war sich die Fachwelt einig: Schon bei der Präsentation in der vollbesetzten Hannoveraner Arena am Freitagnachmittag beeindruckte der lackschwarze Strahlemann mit dem Namen eines belgischen Fußballspielers das Publikum. Zwei Hengsthalter schenkten sich im spannenden Bieterduell nichts bis Auktionator Bernd Hickert schließlich bei 90.000 Euro den Zuschlag für den De Niro/San Amour-Sohn (Z. u. Ausst.: Gerold Gögele, Bleckede) einem niedersächsischen Hengsthalter erteilte. Für Züchter Gerold Gögele war die Situation nicht neu, er hat in den vergangenen Jahren bereits etliche hochklassige Fohlen in das Verdener Schaufenster gestellt.

Für das begehrteste Fohlen mit Springpferdepedigree mussten 28.000 Euro angelegt werden. Cornet’s Best v. Cornet Obolensky/Calido (Z. u. Ausst.: Kai Baumgartner, Kamern) betrat direkt nach De Bruyne den Auktionsring und fand eine neue Heimat in Schweden. Damit gelang der Zuchtstätte Baumgartner ein Double, vor genau drei Wochen war ihr Grey Fantastic bei der Verdener Auktion im Juli ebenfalls Spitzenreiter der Fohlen.

Durchschnittlich kostete Hannovers Nachwuchs 10.478 Euro. 29 Vertreter des Jahrganges 2016 kosteten 10.000 Euro und mehr. International wie die Pedigrees waren auch die Käufer. Ein kanadischer Stammkunde sicherte sich fünf Fohlen für den Huntermarkt. Sieben Fohlen werden nach Großbritannien reisen. Außerdem gehörten u.a. Argentinien, China und Indonesien zu den Käuferländern ebenso wie Polen, die Russische Föderation und die Tschechische Republik.

Das Angebot komplettierten sieben Zuchtstuten, die am Sonnabend für durchschnittlich 11.071 Euro versteigert wurden. 22.000 Euro war Hann.Pr.A. Cosmolina v. Contendro/Iberio (Z.: Wilhelm Klausing, Diepholz; Ausst.: Willem Klausing GbR, Diepholz) einem Käufer aus Hessen wert. Einen Tag zuvor hatte derselbe Aussteller bereits das zweitteuerste Fohlen, Venga Boy v. Vivaldi/Sandro Hit, für 66.000 Euro nach Nordrhein-Westfalen verkauft.

Die Verknüpfung von Sport und Auktion sorgte für Zufriedenheit. „Das Konzept ist voll aufgegangen. Das hat sich bereits bei der Auktion im Juli gezeigt“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener, der zahlreiche Teilnehmer des Internationalen Dressur- und Springfestivals in der Auktionshalle begrüßen konnte. So nutzte der international erfolgreiche Springreiter Mario Stevens kleine Sportpausen, um sich die Kollektion der Fohlen und Zuchtstuten anzuschauen. Er begrüßt die Verbindung der beiden großen Verdener Veranstaltungen. „Das ist sehr sinnvoll, weil wir auch unmittelbar die Informationen zu Hengsten, deren Vererbung und den Stämmen haben. Der Druck aus dem Ausland ist da und Deutschland hat nun mal die beste Zucht und das beste Ausbildungssystem für Pferde und Reiter.“

» Auktionsergebnisse

 

 

133. Elite-Auktion

Ergebnisse 133. Elite-Auktion - Reitpferde und Fohlen

Die Erfolge der Hannoveraner bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro waren die beste Werbung für die 133. Elite-Auktion in Verden. Die 82 Reitpferde beeindruckten durch ihr Talent für Viereck und Parcours. Der amerikanische Mannschafts-Silbermedaillengewinner Kent Farrington sicherte sich die Preisspitze Coolio v. Catoki/Satisfaction II für 140.000 Euro. Das begehrteste Fohlen tritt ebenfalls die Reise in die Vereinigten Staaten an. Belle Fleur v. Bon Coeur/Rubinstein war einer Neukundin aus Connecticut 27.000 Euro wert.

In der ausverkauften Niedersachsenhalle präsentierte sich die Kollektion überaus sportlich nicht nur, was die Abstammungen betraf. Zahlreiche internationale Dressur- und Springreiter hatten den Weg nach Verden gefunden, um sich von der Qualität der Auktionsaspiranten zu überzeugen. Am Telefon wurde das Bieterduell um die Preisspitze Coolio entschieden, der von seinem Züchter Stefan Kleine, Warmsen, ausgestellt wurde. Die Springspitze überzeugte durch makelloses Springen und überdurchschnittliche Athletik und hat mit seinem neuen Besitzer Kent Farrington optimale Voraussetzungen für eine internationale Karriere.

Das teuerste Dressurpferd war für 135.000 Euro zu haben. Treue Stammkunden aus Spanien erwarben den Quaterhall/Rotspon-Sohn Quarlito von Nymphenburg (Z.: Werner Rademacher, Geestland, Ausst.: Gestüt Nymphenburg, München). Der typvolle und bewegungsstarke Fuchs ist Hannoveraner Vizechampion der Reitpferde.

Durchschnittlich kosteten die 82 Reitpferde 29.500 Euro. 28 Pferde kostete mehr als 25.000 Euro, acht passierten die 50.000 Euro-Marke. „Der Durchschnittspreis wurde ohne große ,Ausreißer’ nach oben erzielt“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener und hob das große internationale Interesse aus dem Sport hervor. Das zeigt sich auch in der Exportrate, 33 Pferde werden Deutschland verlassen. Die größte Käufergruppe kam aus Spanien (sieben), gefolgt von der Schweiz (fünf) sowie den USA und Frankreich (jeweils vier).

Begehrt waren auch Hannovers Jüngste. 37 Fohlen erzielten einen Durchschnittspreis von 8.257 Euro und waren damit rund 2.000 Euro teurer als im Vorjahr. Spitzenreiter der Preisstatistik war diesmal ein Stutfohlen. Die erst Anfang Juli geborene Bon Coeur/Rubinstein-Tochter Belle Fleur (Z. u. Ausst.: Kathrin Göllner, Gröding/AUT) kostete 27.000 Euro und wird in den Vereinigten Staaten aufwachsen.

Den Auftakt zur 133. Elite-Auktion hatte der prachtvolle Gala-Abend mit vielen spektakulären Schaunummern gemacht. Einer der Höhepunkte war der Auftritt der „Hannoveraner Stute des Jahres 2016“. Diese Ehre wurde der Drosselklang II/Vollkorn xx-Tochter Donna Carara zuteil, die von Wolfgang Sprado, Wagenfeld, gezüchtet wurde. Im Züchterstall von Gaby Huntemann, Wagenfeld, brachte sie nicht weniger als vier S-erfolgreiche Springpferde, von denen drei international Siege und Placierungen sammeln. Traditionell wird beim Gala-Abend außerdem der erfolgreichste Auktionsaussteller des zurückliegenden Wertungszeitraums ausgezeichnet. Der Hans Joachim-Köhler Preis ging an Albert Kampert aus Halle, der neben zahlreichen Auktionspferden Weltmeister und Mannschaftsolympiasieger Satchmo gezüchtet hat. Er wurde seinerzeit auf dem Hengstmarkt von Dr. Uwe Schulten-Baumer entdeckt. Krönender Abschluss des abwechslungsreichen Abends war die Quadrille ehemaliger Verdener Auktionsreiter, die für die Verabschiedung des langjährigen Stallmeisters und Ausbilders des Verdener Auktionsteams, Hartmut Kettelhodt, in die Niedersachsenhalle gekommen waren. Er begann 1969 eine Bereiter-Lehre in der Hannoverschen Reit- und Fahrschule und war ab 1976 Stallmeister der Ausbildungs- und Absatzzentrale, die er bis jetzt als Leiter des technischen Dienstes betreute. Er tritt nach 47 Jahren beim Hannoveraner Verband seinen wohlverdienten Ruhestand an und wurde mit der Goldenen Ehrennadel des Hannoveraner Verbandes ausgezeichnet.

Hannoveraner Hengstkörung und Hengstmarkt 2016

» Statistik des Hannoveraner Hengstmarktes (pdf)

» Broschüre Hannoveraner Hengstkörung und Hengstmarkt (pdf)

» Letzte Meldungen incl. Körurteile (pdf)

Auf athletisch hohem Niveau präsentierte sich der Hannoveraner Körjahrgang 2014 in der an drei Tagen ausverkauften Niedersachsenhalle in Verden. 84 Hengste traten an, 53 wurden gekört, zehn davon mit einer Prämie ausgezeichnet. „Mit der Qualität dieser Pferde ist Hannover sportlich international konkurrenzfähig“, sagte Zuchtleiter Dr. Werner Schade.

Die Hengstkörung war ein wahres Festival der Debütanten. Die Vererber Quantensprung und Diacontinus stellte ihre ersten Söhne vor. Bei seiner Vererberpremiere war Privatbeschäler Quantensprung mit fünf Söhnen vertreten. Alle fünf wurden gekört, drei zudem mit dem Titel „Prämienhengst Dressur“ ausgezeichnet. Auch der begehrteste Junghengst des Hengstmarktes hatte den Dunkelfuchs zum Vater: Ein aus einer Fidertanz-Mutter gezogener, lackschwarzer Prämienhengst (Z.: Silke Groeneveld, Bunde, Ausst.: Heinrich Gießelmann, Barver) zieht für den Zuschlagspreis von 280.000 Euro in das Landgestüt Moritzburg und dem Gestüt Sprehe ein. „Bei den Dressurpferden haben wir Bewegungsabläufe mit enormer Ausdrucksstärke gesehen, die der moderne Dressursport heute braucht“, urteilte Dr. Werner Schade.

Bei den Springpferden schickte der Celler Landbeschäler Diacontinus vier Zweieinhalbjährige ins Rennen, von denen drei gekört wurden, einer davon mit dem Prädikat „Prämienhengst Springen“. Dieser avancierte außerdem zur Preisspitze. Der Schimmel v. Diacontinus/Silvio (Z. u. Ausst.: Jörn Döscher, Cuxhaven) wurde für 65.000 Euro am Telefon an einen Hengsthalter aus dem Springpferdeland Belgien verkauft, der schon zahlreiche Talente in Verden entdeckt und neben dem Zuchteinsatz in den Sport gebracht hat. Insgesamt waren die Springpferde hinsichtlich Abstammung und gezeigten Leistungen ein außergewöhnlicher Jahrgang. „Bemerkenswert waren neben Springmanier und -vermögen auch die erkennbaren Qualitäten als zukünftige Vererber“, lobte Peter Teeuwen, Mitglied der Körkommission.

Zum ersten Mal gehörte in Hannover nach der Vorstellung auf der Dreiecksbahn das Longieren der Hengste zum Körprogramm. Mannschafts-Olympiasiegerin Heike Kemmer lobte: „Das Longieren ist eine sehr gute Sache in punkto Reitpferd. Man kann sich schon vorstellen, wie die Pferde später an den Zügel herantreten. Außerdem bekommt man einen besseren Eindruck vom Galopp als beim Freilaufen. Der Tag mit Dreiecksbahn und Longieren war eine runde Sache. Man konnte sich vor allem von den Dressurhengsten ein kompletteres Bild machen." Diese Gelegenheit nutzten neben den Landgestüten Celle, Moritzburg und Warendorf sowie weiteren Hengsthaltern auch zahlreiche Sportställe, die sich die Talente in Verden sicherten. Im Durchschnitt mussten für die gekörten Hengste 62.687 Euro investiert werden. 29 Hengste bleiben in Deutschland, 19 werden das Land verlassen. Dabei war das Interesse weltweit, neben Europa wurden Hengste von Argentinien über die USA bis hin nach Neuseeland verkauft.

Für die nichtgekörten Hengste mussten durchschnittlich rund 3.000 Euro mehr als 2015 angelegt werden. Sie erzielten einen Durchschnittspreis von 20.464 Euro. Bestbezahlte Offerte war ein Fuchs v. Chatender/Stakkato (Z. u. Ausst.: Dorothee Heitmüller, Nienburg), der für 40.000 Euro in die USA versteigert wurde.

Den Auftakt zum Hengstmarkt hatte zum ersten Mal eine sehr stimmungsvolle Matinee der Hannoveraner Zucht gemacht, bei der nicht nur die Prämienhengste geehrt, sondern auch erfolgreiche Hengste und Stuten der vergangenen Jahren präsentiert wurden. Krönender Abschluss war die Vorstellung des Hannoveraner Hengst des Jahres 2016, Desperados FRH v. De Niro/Wolkenstein II (Z.: Herbert Schütt, Hemmoor), der auf dem Hengstmarkt  2003 mit seiner Reiterin Kristina Bröring-Sprehe den Siegeszug an die Dessur-Weltspitze antrat.

Verdener Auktion November

» Statistik der Verdener Auktion November (pdf)

» Auktionsbroschüre der Verdener Auktion November (pdf)

Das Verdener Auktionsjahr endete mit einer Reitpferdeauktion mit ausgeglichenem Ergebnis. In der Käufergunst an erster Stelle stand Gabalier HRH, der für 90.000 Euro in die Schweiz verkauft wurde. Insgesamt erzielten die 96 Reitpferde einen Durchschnittspreis von 14.450,00 Euro.Hannovers Springpferde standen hoch im Kurs. Besonders Talente mit dem Anfangsbuchstaben G, von denen die Kollektion einige attraktive Offerten bereit hielt, erfreuten sich großer Beliebtheit. Als der großlinige und moderne Fuchs Gabalier HRH v. Gavi/Drosselklang II (Z. u. Ausst.: Heiner und Renate Hormann, Landesbergen) die gut besetzte Niedersachsenhalle betrat, schnellten die Gebote rasch nach oben. In einem Telefonduell zwischen Großbritannien und der Schweiz entschied sich der Zuschlag zu Gunsten eines Springstalls aus Appenzell. Zum weiteren Training wird Gabalier HRH vorerst im Ausbildungs- und Absatzzentrum in Verden bleiben. „Wir freuen uns sehr, dass aus der G-Blut-Initiative der vergangenen Jahre sehr leistungsstarke Pferde kommen, was auch vom Markt honoriert wird“, sagte Zuchtleiter Dr. Werner Schade.Bestbezahltes Talent für das Viereck war ebenfalls ein Fuchs: Der Don Diamond/Florencio-Sohn Davros (Z. u. Ausst.: Hans-Jürgen Bredemeier, Winsen) war einer Förderin des Dressursports aus Schleswig-Holstein 40.000 Euro wert.Die Statistik der Verdener Auktion im November zeigte ein ausgeglichenes Ergebnis. 30 Pferde erzielten Preise von 15.000 Euro und mehr. Über ein Drittel der Kollektion wird Deutschland verlassen. In Kauflaune waren die Bieter aus Frankreich, die sich 15 Pferde sicherten, die Schweiz war mit sieben Einkäufen dabei. Insgesamt werden 39 Pferde im Ausland für das Zuchtgebiet Hannover werben.„Der Jahresabschluss ist sehr zufriedenstellend und motivierend für Käufer und Aussteller. Dabei waren es vor allem die sportlichen Spitzentalente, die dazu beigetragen haben, zahlreiche neue Kunden nach Verden zu locken. Die gelungenen Veranstaltungen der zurückliegenden sechs Wochen mit Elite-Auktion und Hengstmarkt haben auch zum Vertrauen der Züchter in den Auktionsort Verden beigetragen“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhlem Wegener. Aber – nach der Auktion ist vor der Auktion, und schon am Montag macht sich das Auswahlteam wieder auf den Weg, um die Kandidaten für die Verdener Auktion im Januar zu sichten. 2017 öffnet sich dann am 21. Januar zum ersten Mal im Jahr der Verdener Auktionsvorhang.