Verdener Auktionen im Archiv

Zahlen, Daten und Fakten! Im Auktionsarchiv finden Sie die Berichte und Statistiken der vergangenen Verdener Auktionen.

Verdener Auktionen 2019

Verdener Auktion Januar

Verdener Auktion am 19. Januar 2019

Reitpferde

» Statistik der Verdener Auktion im Januar 2019

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Gleich das erste Pferd, das 2019 das Verdener Auktionsrund betrat, setzte mit seinem Preis von 88.000 Euro eine Marke, die auch nach 78 Pferden noch Bestand haben sollte. Mit einem Durchschnittspreis von 15.801 Euro hatte die Verdener Auktion im Januar einen frischen Verlauf genommen.

Unter dem Applaus der zahlreichen Besucher der Niedersachsenhalle erfolgte der Zuschlag für einen Don Index/Werther-Sohn mit dem Namen Der Keiler. Züchter und Aussteller des typvollen Braunen ist Carl Graf von Hardenberg, Nörten-Hardenberg, der es sich nicht nehmen ließ, ein Paket mit Köstlichkeiten aus seiner Schnapsbrennerei zum Käufer bringen zu lassen. Für 88.000 Euro sicherte sich ein belgischer Topdressurausbilder, der bereits seit 25 Jahren zu Verdens Stammkunden zählt, das bewegungsstarke Dressurtalent. Nummer zwei in der Käufergunst war Fürst Benno v. Fürst Belissaro/Worldly (Z.: Klaus Kropp, Bermen, Ausst.: Winfried Albers, Neuenkirchen), der für 75.000 Euro am Telefon nach Spanien versteigert wurde.

Bei den Springpferden war der Coupe d‘Or/Drosselklang II-Sohn Clemens (Z.  u. Aussteller: Gestüt Sprehe GmbH, Löningen) bestbezahlte Offerte. Der volljährige Braune, der bereits Siege und Placierungen bis M-Niveau aufweisen kann, wird für 29.000 Euro eine Box in einem spanischen Springstall beziehen.

„Das Preisgefüge war solide. Der Durchschnittspreis wurde ohne Ausreißer erreicht“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. Das Publikum beim Ausprobieren sei sehr fachkundig und aufgeschlossen gewesen, das war von allen Mitgliedern des Teams der Ausbildungs- und Absatzzentrale des Hannoveraner Verbandes zu hören. 34 Pferde erzielten Preise von 15.000 Euro und mehr. Die Exportrate lag bei knapp 50 Prozent, 37 Pferde werden Deutschland verlassen, alleine acht fanden in Belgien einen neuen Besitzer.

Verdener Auktion April

Verdener Auktion am 12./13. April

Reitpferde

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Farbenfroh wie der Frühling präsentierte sich die Verdener Auktion im April. So wie die zahlreichen Scheinwerfer die Niedersachsenhalle in buntes Licht tauchten, so bunt und abwechslungsreich war der Auktionsverlauf. Das Rennen um den Spitzenpreis machte der dunkelbraune Dressurhengst Zouzo der mit 165.000 Euro die Bestmarke setzte. Nach 70 Jahren haben die Auktionen nichts an ihrer Attraktivität eingebüßt. Die hochklassige Kollektion überzeugte die Kunden weltweit, die 77 Pferde erzielten durchschnittlich 25.071 Euro, rund 7.000 Euro mehr als im Vorjahr.

In einem umjubelten Bieterduell avancierte Zouzo v. Zack/Soliman de Hus (Z.: Günter Röhrich, Neustadt, Ausst.: Willem Klausing GbR, Diepholz) zur Preisspitze. Nicht nur das Publikum, auch Frederik De Backer hielt es bei dem spannenden Bieterduell nicht mehr auf dem Platz. Beide Bieter saßen in zwei benachbarten Blöcken, und der Auktionator, unterstützt vom Applaus der Zuschauer, lockte aus nächster Nähe ein Gebot nach dem anderen aus beiden Parteien. Als der Zuschlag für den bewegungsstarken  Strahlemann bei 165.000 Euro für Frankreich fiel, wurde der vier Jahre alte Hengst mit stehenden Ovationen verabschiedet.

Zweites Pferd, das die 100.000 Euro-Marke in Verden erreichte, war der Millennium/Don Bosco-Sohn Magic Moment HRH (Z. u. Ausst.: Heiner und Renate Hormann, Landesbergen). Mit Kopfnummer eins sorgte der imponierende gekörte Hengst schon zu Beginn für magische Momente in der Niedersachsenhalle. Für 100.000 Euro wird er wie Zouzo in Frankreich für magische Momente sorgen.

„Heimat ist ein Gefühl“ - unter diesem Motto stand die Verdener Auktion im April. Das Team rund um Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener hatte sich mit großer Liebe zum Detail und genauso großer Leidenschaft einiges einfallen lassen, um diese Veranstaltung zu etwas ganz Besonderem werden zu lassen. Feierlicher Auftakt war am Vortag der Verdener Abend, bei dem das Pferd im Mittelpunkt stand. Neben den Auktionspferden hatten auch deren Väter ihren großen Auftritt im Scheinwerferlicht. Außerdem wurde Reinhard Baumgart mit der Goldenen Ehrennadel des Hannoveraner Verbandes geehrt. Er war als Auktionsreiter, Trainer und Mitglied der Auswahlkommission eine feste Säule im Verdener Auktionsteam. Außerdem wurde der Celler Landbeschäler Grey Top v. Graf Top/Singular Joter (Z.: Emiliano Lonzi, Fauglia Pisa/ITA) mit dem Grande-Preis ausgezeichnet.

Gala und Stimmung kamen gut an, nicht nur in der Heimat. 32 Pferde wurden in die weite Welt entlassen, 45 werden in Deutschland bleiben. „Die erstklassige Kollektion wurde von unseren Kunden entsprechend honoriert - und das 70 Jahre nach der ersten Auktion in Verden“, freute sich Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. „Die Stimmung war sehr optimistisch und ist Ansporn für die Fohlenauktion im Mai.“

Verdener Auktionen 2018

Verdener Auktion Januar

» Statistik Januar 

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Die Verdener Auktion im Januar war ein frischer Aufgalopp für das Auktionsjahr 2018. Wieder war es ein Springpferd, das zur Preisspitze avancierte: Pure Boy wurde für 87.000 Euro versteigert. Die Qualität der 90 Reitpferde wurde mit durchschnittlich 18.590 Euro honoriert. Schon beim Freispringen am Vortag wurde er mit Applaus bedacht: Pure Boy v. Perigueux/Acorado (Z. u. Ausst.: Rolf Trute, Cremlingen) überzeugte mit Talent und Vermögen im modernen Zuschnitt. „Vive la France“, rief Auktionator Bernd Hickert, als der Zuschlag bei 87.000 Euro erfolgte. Zuvor waren die Gebote im schnellen Wechsel von der linken Tribünenseite zur rechten gewechselt. Der Braune wurde an den französischen Springreiter Pascal Fatien, der in Portugal lebt und trainiert, verkauft. Schon bei der Elite-Auktion im vergangenen Herbst war er in Verden fündig geworden. Mit Kopfnummer eins hatte der Don Frederic/Escudo-Sohn Dujardin (Z. u. Ausst.: Henning Schulze, Tiddische) für 55.000 Euro den Besitzer gewechselt. Der mit enormer Bewegungsqualität ausgestattete Rappe wurde das teuerste Dressurpferd der Verdener Auktion im Januar. Interessant war die Gruppe der zehn dreijährigen Hengste, die zum ersten Mal im Januar das Angebot komplettierten und im Durchschnitt 11.050 Euro kosteten.  Rund ein Drittel der Kollektion wird Deutschland verlassen. Sieben Reitpferde sicherten sich Kunden aus Spanien und der Schweiz, fünf Mal kam Frankreich zum Zuge. „Anders als sonst gehörten mehr Spring- als Dressurpferde zur Kollektion. Den Dressurpferdezüchtern stehen für 2018 noch alle Möglichkeiten auf der Verdener Auktionsbühne offen“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. „Außerdem sind zahlreiche deutsche Topausbildungsställe zum Zuge gekommen. Wir werden also viele der Verdener Auktionspferde im Sport wiedersehen.“

Verdener Auktion März

Verdener Auktion am 24. März 2018

Reitpferde und Fohlen

» Statistik Reitpferde und Fohlen

» Auktionsbroschüre Reitpferde

» Auktionsbroschüre Fohlen

Pünktlich zu Frühlingsbeginn präsentierte der Hannoveraner Verband ein abwechslungsreiches und breit gefächertes Angebot. Bei der Verdener Auktion im März fanden 70 Reitpferde und 31 Fohlen einen neuen Besitzer. Gleich der erste Auktionskanditat Bonjour setzte sich mit seinem Zuschlagspreis von 53.000 Euro an die Spitze der Preisstatistik.

 

Der ausdrucksstarke Schimmel Bonjour v. Belantis/Sandro Hit (Z.: Sabine Portner, Jork, Ausst.: Heinz Katt, Stade) überzeugte durch hohe Rittigkeit und überragende Grundgangarten. Schnell erreichten die Gebote die magische 50.000 Euro-Marke. Bei 53.000 Euro erteilte Auktionator Frederik De Backer den Zuschlag an eine Käuferin aus Baden-Württemberg. Die zahlreichen Zuschauer mussten nicht lange auf den nächsten Spitzenpreis warten. Kaum hatte Bonjour die Niedersachsenhalle verlassen, kam der große Auftritt des Fürst Romancier/Londonderry-Sohnes Fiorello KJ (Z.: Klaus Jürgens, Sehnde-Bolzum, Ausst.: P & C Sportpferdezucht, Isernhagen). Fünfjährig präsentierte sich der imponierende Fuchshengst mit Siegen in Reit- und Dressurpferdeprüfungen im vergangenen Jahr. Er wurde für 50.000 Euro nach Hamburg verkauft.

 

Für die bestbezahlte Offerte der Springpferde mussten 43.000 Euro angelegt werden: Vor der erst vierjährigen Charlotta v. Cascadello/Fighting Alpha (Z.: Lotta Aalto, Bargstedt, Auss.: Ulf Plate, Oldendorf) aus sporterprobtem Mutterstamm liegt eine große Zukunft. Nach spannendem Bieterduell ging der Zuschlag in einen erfolgreichen niederländischen Springstall.

 

Durchschnittlich kosteten die Reitpferde 17.904 Euro. Das internationale Interesse war groß. Insgesamt werden 34 Pferde Deutschland verlassen. Die größte Käufergruppe kam aus Belgien (sechs Pferde), gefolgt von Spanien (fünf Pferde) und den USA und Frankreich, die jeweils vier Talente aus Verden mit nach Hause nehmen.

 

Bereichert wurde die Kollektion durch die ersten Vertreter des Jahrgangs 2018. 31 Fohlen erzielten einen Durchschnittspreis von 6.339 Euro. Auch hier avancierte die Kopfnummer eins zur Preisspitze. Samour d’Or v. San Amour/Donnerhall (Z.: Helmut G. Heidmeyer, Rahden, Ausst.: Gestüt Fünfhausen GmbH, Rahden) wurde für 32.000 Euro an das Gestüt Blue Hors nach Dänemark verkauft.

 

Die Kollektion der Verdener Auktion im März präsentierte sich wie eine bunte Frühlingswiese. Abwechslungsreich war das Angebot hinsichtlich der Abstammungen und der Einsatzmöglichkeiten. „Die grüne Saison steht vor der Tür. Wir freuen uns, dass wir den Reitern qualitätvolle Pferde für den Sport anbieten konnten “, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener.

Verdener Auktion Mai

» Ergebnisse der Verdener Auktion am 5. Mai

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Bei der Verdener Auktion im Mai stahl ein Stutfohlen den Reitpferden die Schau: Vanellope wurde für 62.000 Euro verkauft. Zuvor hatten 36 Reitpferde für durchschnittlich 15.361 Euro einen neuen Besitzer gefunden.

 

Schon im Vorfeld war die Vitalis/Don Romantic-Tochter Vanellope (Z. u. Ausst.: Gerda Stein, Westerende) als Favoritin auf den Spitzenpreis gehandelt worden. Beim Foto- und Videotermin avancierte die bewegungsstarke Fuchsstute zum Star. Beim spannenden Bieterduell in der Niedersachsenhalle wurde jedes Gebot umjubelt, bis Auktionator Bernd Hickert den Zuschlag bei 62.000 Euro an eine Aufzüchterin aus Niedersachsen erteilte. Im Durchschnitt mussten für Hannovers Nachwuchs 6.975 Euro angelegt werden.

 

Zuvor bot die Kollektion der Reitpferde ein weitgefächertes Angebot für alle Ansprüche. Bestbezahltes Dressurpferd war Monsieur Lazhar v. Metall/Weltruhm (Z. u. Ausst.: Hedy Lynen, Unna). Der rittige Braune wurde für 30.000 Euro nach Frankreich versteigert. Die Preisspitze der Springpferde, Sailor Moon v. Stolzenberg/Graf Grannus (Z. u. Ausst.: Heinrich Beutner, Meinersen), zieht es nach Nordamerika, nämlich in den hochkarätigen Ausbildungsstall eines kanadischen Springreiters. Ihm war die Braune aus dem Stamm des Celler Landbeschälers Perigueux 27.000 Euro wert.

 

Hannoveraner sind weltweit begehrt. 20 der 36 Pferde werden Deutschland verlassen. Alleine acht werden die Reise in die USA antreten, jeweils drei gehen nach Spanien und Belgien. „Die Kollektion der Verdener Auktion im Mai war klein, überzeugte aber durch ihre große Vielfalt“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener und freute sich über das große internationale Interesse.

Verdener Auktion Juli

Verdener Auktion am 13. und 14. Juli 2018

Reitpferde und Fohlen

» Ergebnisse der Verdener Auktion im Juli

» Brochure der Verdener Auktion im Juli

Ein Hauch von Sommer wehte bei der Verdener Auktion im Juli durch die Niedersachsenhalle. Zum ersten Mal wurden die Reitpferde und Fohlen getrennt nach Spring- und Dressurpferdepedigrees versteigert. Den Spitzenpreis von 36.000 Euro erzielte Bossa Nova. Nach zwei beschwingten Auktionstagen mussten für die 74 talentierten Reitpferde durchschnittlich 15.108 Euro angelegt werden.

Am Samstag kamen die Dressurpferde zur Versteigerung. Mit allen Möglichgkeiten ausgestattet tanzte sich der Bordeaux/Fürstenball-Sohn Bossa Nova (Z. u. Ausst.: Wilhelm Klausing, Diepholz) nicht nur in die Herzen der Zuschauer, sondern auch an die Spitze der Preisliste. Für 37.000 Euro wird er in einem niederländischen Dressurstall seine erfolgreiche Karriere beginnen. Einen Tag zuvor erwies sich Freitag der 13. als Glückstag für Commander. Der Chacco Gold/Contendro-Sohn (Z.: Erdmann Ohlrogge, Büchen, Ausst.: Ursula Schäfer Köchingen) erzielte mit 36.000 Euro den Spitzenpreis der Springpferde. Der Fünfjährige wird seine Reise in Richtung Schweden antreten. Kunden aus 13 verschiedenen Ländern kamen bei 30 Pferden zum Zuge, darunter beide Preisspitzen.

 

Die 47 Fohlen kamen auf einen Durchschnittspreis von 6.630 Euro. Bestbezahlte Offerte war der bewegungsstarke Sun of Secret v. Secret/Fürstenball (Z. u. Ausst.: Dirk Vierke, Wallstawe), für den der Zuschlag bei 14.500 Euro nach Nordrhein-Westfalen erfolgte. Ein Blick in die Statistik weist eine gesunde Preisstruktur auf. „Das Ergebnis wurde ohne einen Ausreißer beim Spitzenpreis erreicht. Zahlreiche Pferde erzielten einen Preis von rund 20.000 Euro. Dasselbe gilt für die Fohlen, bei denen viele zur obersten Preiskategorie gehörten“, sagte Zuchtleiter und Geschäftsführer Dr. Werner Schade.


Seit zwei Jahren ist die Verdener Auktion im Juli in die Landesmeisterschaften des Pferdesportverbands Hannover HA.LT eingebettet. Zucht und Sport gehörten in Verden unzertrennlich zusammen. „Wir haben viel positive Resonanz auf die Teilung des Auktionslots in Dressur- und Springpferdekollektionen erhalten. An beiden Tagen war das Interesse der Spezialisten groß“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener.

Heimlicher Star der Auktion war jedoch Prince Unicorn. Das aufblasbare Einhorn wurde zu Gunsten der Lebenshilfe Verden e.V. versteigert. Unter dem Applaus des Publikums wurde es für 2.500 Euro nach Großbritannien verkauft.

Schon in drei Wochen geht es in Verden weiter. Am 3. und 4. August bietet die Verdener Auktion der Fohlen und Zuchtstuten die herausragende Möglichkeit, sich schon heute die Stars von morgen zu sichern. Während auf dem Gelände an der Niedersachsenhalle das Turnier „Verden International“ stattfindet, kommen in der Niedersachsenhalle 101 Fohlen und sieben Zuchtstuten aus bewährten Hannoveraner Blutlinien und modernster Genetik zur Versteigerung.

Verdener Auktion August

Verdener Auktion am 3./4. August

Fohlen und Zuchtstuten

 

» Statistik Verdener Auktion im August

» Auktionsbroschüre

Der Jahrgang 2018 präsentierte sich in der gutbesuchten Niedersachsenhalle bei der Auktion der Fohlen und Zuchtstuten von seiner besten Seite. Die 94 Fohlen wurden zum Durchschnittspreis von 8.233 Euro versteigert. Es war ein Stutfohlen, das den Spitzenpreis von 28.000 Euro erzielte: Bea Birmingham.

Als drittletztes Fohlen kam die typvolle und bewegungsstarke Birmingham/Londonderry-Tochter Bea Birmingham (Z. u. Ausst.: Kurt Thieße, Neustadt) in die gut besuchte Niedersachsenhalle. Für 28.000 Euro ging der Zuschlag an einen renommierten Aufzüchter aus Nordrhein-Westfalen. Bis dahin hatte das Hengstfohlen Roache (Z. u. Ausst.: Sally Hjort Schultz, Bolderslev/DEN) mit 24.000 Euro die Preisskala angeführt. Es wäre eine Story gewesen, die nur das Leben schreiben kann: Sein Vater Revolution wurde fast zur gleichen Zeit in Ermelo/NED Weltmeister der fünfjährigen Dressurpferde. Außerdem stamm der braune Hengst aus dem Stamm der Dallas, aus dem auch French Kiss kommt, der 2004 mit Katrin Burger Weltmeister wurde.

Standen am Sonnabend 57 hoffnungsvolle Talente für den Dressursport im Rampenlicht, waren einen Tag zuvor am Freitag 37 Fohlen und drei Zuchtstuten mit Springpferdepedigree „an den Start“ gegangen. Nach lebhaftem Auktionsverlauf stand der Tagessieger fest: Der Balou du Rouet/Calido-Sohn Beck’s Balou (Z.: Sabine Pedrina, Teolo/ITA, Ausst.: Jürgen-Heinrich Ohlhoff, Bergen) war das begehrteste Fohlen. Der kecke Braune, dessen Mutter selbst in schweren Springen erfolgreich war, war Aufzüchtern aus Schleswig-Holstein 15.000 Euro wert. „In den Pedigrees der Fohlen waren viele Namen zu finden, die im Sport ihre Leistung unter Beweis gestellt haben. Ein Kompliment an unsere Züchter“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener.

Die internationalen Blutlinien verbunden mit wertvollen Hannoveraner Mutterstämmen lockten zahlreiche ausländische Interessenten an. Eine Stammkundin aus Großbritannien sicherte sich ihr 100. Fohlen in Verden. Die größten Käufergruppen kamen aus Spanien (sieben Fohlen) und Schweden (sechs Fohlen). Insgesamt werden 36 Fohlen Deutschland verlassen.

135. Elite-Auktion Oktober

135. Elite-Auktion am 12./13. Oktober

Reitpferde, zweijährige Hengste und Fohlen

Statistik 135. Verdener Elite-Auktion

Auktionsbroschüre 135. Elite-Auktion

 

Wieder ist es ein Springpferd, das den Spitzenpreis der Elite-Auktion des Hannoveraner Verbandes erzielte. In Olympische Hände kommt Quite Chacco, für den der Zuschlag bei 160.000 Euro erteilt wurde. Für das teuerste Fohlen Fabulosa wurden 62.000 Euro angelegt. Die zweijährigen Hengste, die zum zweiten Mal das hochinteressante Angebot abrundeten, hatten mit dem 39.000 Euro teuren Quick Decision ihr Highlight.



In der ausverkauften Niedersachsenhalle nahm die Auktion rasch an Fahrt auf. Schon für die ersten begehrten Talente wurden Spitzenpreise bezahlt. Dennoch fiel erst bei den letzten fünf Pferden die Entscheidung im Rennen um den Spitzenpreis. Der mit grenzenlosem Vermögen ausgestattete gekörte Hengst Quite Chacco v. Quaid/Chacco-Blue (Z.: Staj Mustang, Lucina/CZO, Ausst.: Hannoveraner Verband, Verden) entfachte ein wahres Feuerwerk an Geboten. Der Braune hätte es besser kaum treffen können: Meisterreiter Cian O’Connor wird das Kraftpaket für 160.000 Euro mit nach Irland nehmen. Er wird nicht alleine auf die Grüne Insel reisen. Von der außergewöhnlichen Qualität überzeugt, ersteigerte der erfolgreiche Springreiter und Ausbilder gleich noch drei weitere vielversprechende Hannoveraner.



Kein Geheimtipp war die Fürstenball/Windspiel As-Tochter Future of W (Z. u. Ausst.: ZG Werth, Moers). Die bewegungsstarke, weit ausgebildete Fünfjährige war in den vergangenen beiden Jahren bereits in Warendorf bei den Bundeschampionaten an den Start gegangen. In der Niedersachsenhalle wurde die Hannoveraner Prämienanwärterin aus dem Rheinland für 125.000 Euro als teuerstes Dressurpferd von einem erstklassigen Zucht- und Ausbildungsstall in Sachsen-Anhalt erworben. Mit der Kopfnummer eins hatte kurz zuvor Best Of v. Bordeaux/Fürstenball (Z.: Zuchthof Neumann-Ullrich, Innermanzing/AUT, Ausst.: Heiko Klausing, Eydelstedt) mit einem Zuschlagspreis von 80.000 Euro den munteren Reigen in der Niedersachsenhalle eröffnet.



Insgesamt wurden 54 hochtalentierte Reitpferde für durchschnittlich 34.704 Euro verkauft. Zehn Pferde erzielten Preise von 50.000 Euro und mehr. Internationale Käufer sicherten sich rund die Hälfte der hochkarätigen Kollektion. Die größte Käufergruppe kam mit fünf Zuschlägen aus Spanien. „Wir freuen uns sehr darüber, dass ein Großteil der jungen Pferde in Ställe kommt, die auf internationalem Niveau in Viereck und Parcours erfolgreich sind“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. „In Verden gehören Zucht und Sport eng zusammen.“



Nach den positiven Erfahrungen aus dem Vorjahr kamen 19 Zweieinhalbjährigen Hengste an der Hand zur Auktion. Kenneraugen entdeckten einen mit überragenden Bewegungen ausgestatteten bunten Fuchs. Quick Decision v. Quaterhall/Rotspon (Z. u. Ausst.: Blanka Heier, Armstorf) zieht es für 39.000 Euro nach Baden-Württemberg zu einem Ausbilder, der ebenfalls mit Olympischen Medaillen ausgezeichnet ist. Die Vertreter des Jahrgangs 2016 fanden für durchschnittlich 18.211 Euro einen neuen Besitzer. Auch bei ihnen lag die Exportquote bei rund 50 Prozent.



Mit einem wahren Paukenschlag begann die Auktion der 38 Fohlen. Nach flottem Bieterduell wurde gleich das erste Fohlen, Fabulosa v. For Romance/Depardieu (Z. u. Ausst.: Alfred Melchers, Nußloch) für 62.000 Euro versteigert. Hannovers hoffnungsvoller Nachwuchs kostete im Durchschnitt 9.945 Euro und lag damit rund 3.000 Euro über dem Wert des Vorjahres. Internationale Kunden fanden Gefallen an den Jüngsten, über die Hälfte wird Deutschland verlassen.



Am Vortag wurde im Rahmen des feierlichen Gala-Abends die Zuchtgemeinschaft Königs mit dem begehrten Hans Joachim Köhler-Preis als erfolgreichste Auktionsbeschicker des zurückliegenden Wertungszeitraums ausgezeichnet. Eberhard und Bartholomäus Königs betreiben auf dem Klosterhof Bodenstein seit vielen Jahren eine überaus erfolgreiche Hannoveraner Zucht mit Schwerpunkt Dressur. In diesem Jahr betrat bereits ein Fohlen und ein Reitpferd aus ihrer Zucht Verdener Parkett.



Bereits in zehn Tagen findet die elitäre Qualität in Verden eine eindrucksvolle Fortsetzung. Die Kollektion der Hengstkörung (24. bis 26. Oktober) und der Hengstmarkt (27. Oktober) präsentierte sich bei Vorauswahl und Videotermin überragend.

Hannoveraner Hengstkörung und Hengstmarkt

» Statistik des Hannoveraner Hengstmarktes (pdf)

» Broschüre Hannoveraner Hengstkörung und Hengstmarkt 2018 (pdf)

» Ergebnisse Hannoveraner Hengstkörung 2018

Beim Hannoveraner Hengstmarkt fielen alle Grenzen. Für den sensationellen Spitzenpreis von 2.010.000 Euro wurde ein Prämienhengst v. Vivaldi/Dancier versteigert. Der Jahrgang 2016 entfachte ein wahres Preisfeuerwerk. Für die 50 gekörten Hengste mussten durchschnittlich 130.960 Euro angelegt werden.

 

Die Zuschauer in der ausverkauften Niedersachsenhalle hielt es nicht mehr auf den Sitzen, als Auktionator Frederik De Backer nach über 20-minütigem Bieterduell den Prämienhengst v. Vivaldi/Dancier an die Hengsthalter Schockemöhle/Helgstrand für sagenhafte 2.010.000 Euro versteigerte – ein bislang bei einer Verbandsauktion in Deutschland noch nicht erreichter Spitzenpreis. Der bewegungsstarke, moderne Dunkelfuchs stammt aus der Zucht von Ulrike Buurman, Greifenstein, und wurde von der Hengsthaltung Kemper, Heiden, ausgestellt. Zuvor hatten die beiden Hengsthalter bereits für einen typvollen Rappen v. Lord Leatherdale/Boston (Z.: ZG Pleines, Uedem, Ausst.: Sabine Rüben, Würselen) 800.000 Euro angelegt, der als erster Prämienhengst das Auktionsrund betreten hatte. Wie gut das Verdener Vermarktungssystem funktioniert, zeigte der Prämienhengst v. Dimaggio/Sir Donnerhall. Als Fohlen entdeckte Ernst Kemper den athletischen Dunkelfuchs aus der Zucht von Dieter Hilz, Spiegelau, an gleicher Stelle. Zwei Jahre später veranlasste der Hengst seinen Aussteller zum zweiten Mal an diesem denkwürdigen Tag zu großem Jubel. Für 570.000 Euro sicherte sich ein norwegischer Hengsthalter das Ausnahmetalent.

 

Auch die Springpferde hatten es in sich. Nach den überzeugenden Auftritten beim Freispringen war es ein Prämienhengst v. Kannan/Stolzenberg aus der Zucht und dem Besitz von Ulrich Heuer, Bienenbüttel, der der bestbezahlte Parcoursnachwuchs war und 150.000 Euro in die Kasse seines Züchters spülte. Der mit enormem Vermögen ausgestattete Dunkelbraune kommt in Olympische Hände. Wie schon bei der 135. Elite-Auktion vor 14 Tagen hatte der Ire Cian O’Connor das Spitzenpferd erworben – jetzt hat der Olympiadritte von London einen weiteren Hannoveraner ersteigert.

 

„Diese Körung setzte neue Maßstäbe für die Zucht und für die Vermarktung und ist das Ergebnis der kontinuierlichen Entwicklungsarbeit im Hannoveraner Verband“, fasste Zuchtleiter Dr. Werner Schade zusammen. Schon vor dem Hengstmarkt deutete sich bei der Körung auf der Dreiecksbahn, beim Longieren, beim Freispringen und Freilaufen die überragende Güte des Jahrgangs 2016 an. 93 hochkarätige Zweieinhalbjährige hatten sich der Körkommission gestellt. Insgesamt wurden 46 Dressurhengste gekört, von denen zwölf die Niedersachsenhalle als Prämienhengste verließen. Von den 14 gekörten Springhengsten wurden sieben mit einer Prämie ausgezeichnet. „Die Qualität war sehr hoch. Der Jahrgang präsentierte sich mit vielfältigen Blutlinien und sehr modernen Pferden“, sagte Körkommissarin Heike Kemmer. Und Hans-Heinrich Meyer zu Strohen fügte hinzu: „Der sehr hohe Qualitätsdurchschnitt hat sich täglich noch gesteigert.“ Auch der international erfolgreiche Springreiter Jörg Münzner, ebenfalls Mitglied der Körkommission, war voll des Lobes: „Wir können sehr zufrieden sein mit der Qualität der Springhengste. Der Jahrgang hatte echte Spitzen, aber alle Hengste haben sich gut gezeigt!“

 

Die nicht gekörten Hengste weckten ebenfalls Begehrlichkeiten. Allen voran ein Schwarzbrauner v. Le Vivaldi/Rotspon (Z.: Elizabeth Kapp, Clüversborstel, Ausst.: Heiko Klausing, Eydelstedt). Er wurde für 54.000 an eine Hannoveraner Züchterin aus der Lüneburger Heide verkauft – auch er ein ehemaliges Verdener Auktionsfohlen. Der Durchschnittspreis der 32 Pferde belief sich auf 18.758 Euro. Das bedeutete ein Plus von gut 1.000 Euro gegenüber dem Vorjahr.

 

Gleich drei Mal wurde beim Schauprogramm vor dem Hengstmarkt die Goldene Ehrennadel des Hannoveraner Verbandes verliehen. Seit vielen Jahren haben Klaus Bünger, Oetzen, Willi Koppelmann, Freiburg/Elbe und Rudolf Rehkamp, Bersenbrück, als erfolgreiche Züchter und Hengstaufzüchter das Bild der Verdener Körungen maßgeblich geprägt. Besondere Höhepunkte sind die Auswahl von Hannoveraner Hengst und Hannoveraner Stute des Jahres. Hengst des Jahres 2018 wurde der Beltain/Romadour II-Sohn Belissimo M (Z.: Dieter Niesar, Kranenburg). Mit dem Titel „Stute des Jahres 2018“ darf sich Dorina v. Drosselklang II/Grannus (Z.: Wilhelm Leymann, Bassum) schmücken.

Verdener Auktion November

Verdener Auktion November

Reitpferde

» Statistik der Verdener Auktion im November

» Auktionsbroschüre

Die Verdener Auktionen verabschieden sich mit einem beachtlichen Ergebnis vom Auktionsjahr 2018. Wieder war es ein Springpferd, das den Spitzenpreis erzielte: Carissima wurde für 79.000 Euro nach Großbritannien verkauft. Auch der Durchschnittspreis für die 74 Reitpferde kann sich sehen lassen: Er liegt mit 18.784 Euro um rund 3.000 Euro höher als im Vorjahr und ist der bislang höchste Durchschnittspreis einer Auktion im November.   Nachdem bereits drei Juwelen der Springpferdekollektion für jeweils 37.000 Euro versteigert worden waren, war es die Contendro/Graf Top-Tochter Carissima (Z. u. Ausst.: Karsten Asendorf, Thedinghausen), die ein lebhaftes Bieterduell auslöste. Gleich drei renommierte und international erfolgreiche Springställe gaben schnell ihre Gebote ab. Für 79.000 Euro erfolgte der Zuschlag an einen treuen Auktionskunden aus Großbritannien, dem erst vor vier Wochen an gleicher Stelle bei der Elite-Auktion die Goldene Ehrennadel des Hannoveraner Verbandes verliehen worden war. Er hat schon zahlreichen jungen Parcourstalenten aus Verden den Weg in den Spitzensport geebnet. Die Stute Gardefrau Top hat sich damit zu einer wahren Erfolgsgarantin für ihren Züchter Karsten Asendorf entwickelt. Carissima ist bereits ihr fünfter Nachkomme, der zu einem Spitzenpreis in der Niedersachsenhalle einen neuen Besitzer fand. Am Ende der Auktion jubelte das Publikum erneut, als Auktionsreiterin Julia Plate aus dem Sattel heraus selbst bot und den Zuschlag für „ihren“ Ulando v. Ustinov/Graf Top erhielt.Hoch in der Käufergunst standen auch die Dressurpferde. Am Telefon bot ein Topdressurstall aus Österreich mit und sicherte sich für 70.000 Euro die Dante Weltino/Avagon-Tochter Dante’s Daiquiri (Z. u. Ausst.: Nicole Nemitz, Garlstorf). Die ausdrucksstarke und großlinige Rappstute hat bereits Erfolge in Dressurpferdeprüfungen aufzuweisen.Bunt wie die Abstammungen waren auch die Käufergruppen. 32 Pferde werden Deutschland verlassen. Neben dem europäischen Ausland kam ein Käufer aus Chile und einer aus den USA zum Zug. Die Statistik weist 27 Pferde auf, die Preise zwischen 15.000 und 24.000 Euro erzielten. Für elf Youngster wurden 25.000 Euro und mehr bezahlt. „Wir sind hochzufrieden mit dem Verlauf und dem Ergebnis der Auktion, das ein eindrucksvoller Schlusspunkt nach hervorragender Elite-Auktion und spektakulärem Hengstmarkt ist“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. „Ein großes Kompliment an unsere Züchter und Aussteller, ohne die dieser beeindruckende Erfolg so nicht möglich gewesen wäre!

Verdener Auktionen 2017

Verdener Auktion Januar

» Statistik der Verdener Auktion Januar 2017

» Auktionsbroschüre

Das Verdener Auktionsjahr des Hannoveraner Verbandes begann mit einem sensationellen Spitzenpreis. Mit der Kopfnummer 1 wurde Darjeeling in einen Dressurstall nach Luxemburg verkauft. „Die Verdener Auktionen haben schon zu Jahresbeginn volle Fahrt aufgenommen“, freute sich Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. Insgesamt wurden für die 87 Reitpferde im Schnitt 18.879 Euro angelegt.

Der Don Darius/Royal Blend-Sohn Darjeeling (Z.: Klaus Kropp, Bremen, Ausst.: Filjan Müller, Nienburg) ist mit allen Qualitäten ausgestattet, die ein modernes Dressurpferd auszeichnen. Er überzeugte schon in der Trainingszeit mit seiner „ hannoverschen Einstellung“, wie es Auktionator Bernd Hickert ausdrückte. Der Zuschlag erfolgte bei 200.000 Euro, einer Marke, die bislang bei einer Verdener Auktion im Januar noch nicht erreicht wurde. Er wird in denselben Profihänden auf große Aufgaben vorbereitet wie seinerzeit Bundeschampiont Quizmaster. Man darf sich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit Darjeeling bei Championaten freuen.

Bestbezahltes Springtalent war der großrahmige Sam XL v. Stanley/Conteur (Z. u. Ausst.: H. & W. Wilking GbR, Stemwede). Den bereits mit Turniererfolgen ausgestatteten Fünfjährigen mit dem Gardemaß von 1,80 Meter sicherte sich ein Springstall aus Niedersachsen für 33.000 Euro.

Besonders die internationale Verdener Kundschaft war in Kauflaune, 43 Reitpferde werden Deutschland verlassen. Käufer aus Spanien sicherten sich alleine zehn Auktionspferde, gefolgt von Frankreich (9) und der Schweiz (6).

„Schon Anfang Januar war das Interesse an unseren Auktionspferden groß, die Kollektion bestach durch Vielseitigkeit und das große Angebot von Pferden für die unterschiedlichsten Anforderungen“, sagte Jörg-Wilhelm Wegener. Zuchtleiter und Geschäftsführer Dr. Werner Schade fügte hinzu: „Das attraktive Angebot ist ein starkes Zeichen für das Vertrauen der Züchter in die Verdener Auktionen.“

Verdener Auktion im März

» Statistik der Verdener Auktion im März

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Pünktlich zu Frühlingsbeginn strahlte der Hannoveraner Vizechampion Spotlight im Verdener Auktionsrund und erzielte mit Kopfnummer eins den Spitzenpreis von 185.000 Euro. Ein Durchschnittspreis von 21.351 Euro für die 77 Talente ist das Ergebnis eines frischen Auktionsverlaufs in der Niedersachsenhalle. Diese Marke liegt rund 3.000 Euro über der des Vorjahres. Für die 28 Fohlen wurden durchschnittlich 6.000 Euro angelegt.

Als Favorit auf den Spitzenpreis war der Sir Donnerhall/Wolkentanz-Sohn Spotlight (Z.: Carsten Müller, Neustadt, Ausst.: Helmut Freiherr von Fircks, München) ins Auktionsrennen gegangen. Lauter Jubel brach bei der italienischen Käuferin aus, als Auktionator Frederik De Backer bei 185.000 Euro den Zuschlag für den bewegungsstarken Rapphengst erteilte. Der Fünfjährige, der bereits Hannovers Farben beim Bundeschampionat vertreten hat und im vergangenen Jahr zum Hannoveraner Vize-Champion der vierjährigen Hengste gekürt wurde, wurde von Auktionsreiter Andreas Möller perfekt in Szene gesetzt. Insgesamt waren die Käufer aus Italien in Kauflaune, drei weitere Reitpferde sowie ein Fohlen werden die Reise dorthin antreten.

Das begehrteste Springpferd wird Deutschland ebenfalls verlassen. Kurz nachdem der Privatbeschäler Quaid mit dem Grande-Preis ausgezeichnet wurde, wurde sein Sohn Quadis (MV: Chacco-Blue) für 55.000 Euro an einen Zucht- und Ausbildungsstall in den Niederlanden versteigert. Voitech Csabi vom Staj Mustang, Lucina/CZE, hatte doppelten Grund zur Freude: Er ist nicht nur Besitzer von Quaid, sondern auch Züchter und Aussteller von Quadis. Zwei weitere Quaid-Nachkommen erzielten überdurchschnittliche Preise. „Die Qualität der Springpferde ist ein Zeichen für die Attraktivität und den hohen Stand der Hannoveraner Springpferdezucht“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener.

Hannoveraner Qualitäten sind international gefragt. Neben den beiden Preisspitzen werden 33 weitere Pferde eine längere Reise antreten. Die größten Käufergruppen kamen aus Belgien, Italien und der Schweiz. Kunden aus China kamen ebenso zum Zuge wie Käufer aus Südafrika, Mexiko, Russland, Kanada und den USA.

Am Beginn jeder Karriere steht ein Fohlen. Die ersten Vertreter des Jahrganges 2017 komplettierten die vielseitige Kollektion der Verdener Auktion im März. Für den Spitzenpreis von 21.500 Euro erwarb ein namhafter Hengstaufzüchter aus Nordrhein-Westfalen den Bewegungskünstler Mr. Moonlight v. Martinez/De Niro (Z. u. Ausst.: Hinrich Krentzel, Lilienthal). Damit setzt sein Vater Martinez mit seinem ersten Fohlenjahrgang ein beeindruckendes Ausrufezeichen.

Verdener Auktion Mai 2017

Verdener Auktion im Mai mit solidem Resultat

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Die Verdener Auktion im Mai bot 37 Reitpferde und 44 Fohlen, die auf großes Interesse im In- und Ausland trafen. Teuerstes Pferd war für 44.000 Euro der vierjährige Delawarp. Bei den Fohlen fand Flambeau für 20.000 Euro einen neuen Besitzer in Bayern.

Bei 44.000 Euro kam der Zuschlag für den Don Index/Laurentiano-Sohn Delawarp (Z.: Christiane Rötter-Voß, Winsen, Ausst.: Karl-Heinz Fischer, Wittorf), der als erstes Reitpferd nach der ersten Gruppe der Fohlen für einen glänzenden Auftakt sorgte. Den höchsten Zuschlagspreis von 48.000 Euro erzielte ein Pferd, das vom Aussteller zurückgekauft wurde.

Auch die Hannoveraner Springpferde erfreuten sich der Gunst der Käufer. 24.000 Euro war einem niederländischen Ausbildungsstall der großlinige, braune Quintano v. Quintender/Glenfiddich (Z. u. Ausst.: Margret Brauch-Rohe, Hitzacker) wert.

Mit dem Ergebnis der Verdener Auktion im Mai waren die Verantwortlichen sehr zufrieden. Besonders groß war das internationale Interesse, ausländische Kunden waren 17 Mal im Bieterduell erfolgreich. Ein Kunde aus Belgien sicherte sich gleich fünf Talente. Das Preisgefüge war breit gefächert. Rund die Hälfte der Kollektion, 20 Pferde, kosteten 15.000 Euro und mehr, fünf von ihnen erzielten Preise von über 25.000 Euro, sodass ein Durchschnittspreis von 17.635 Euro zustande kam.

Der Fohlenjahrgang 2017 zeigte sich von seiner besten Seite. Durchschnittlich wurden 6.620 Euro bezahlt, zwölf Fohlen wurden an ausländische Kunden versteigert. Auf das teuerste Fohlen mussten die Zuschauer lange warten, es kam erst mit Kopfnummer 95 in die Niedersachsenhalle. Für 20.000 Euro ersteigerte ein Hengstaufzüchter aus Bayern den For Romance II/Hohenstein-Sohn Flambeau, der bei Alexandra und Wilhelm Siekmann in Emmerthal das Licht der Welt erblickt hat.

Verdener Auktion Juli 2017

» Statistik der Reitpferde und Fohlen

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Die Reitpferdekollektion der Verdener Auktion im Juli hatte eine spektakuläre Spitze. Der Rapphengst Soul begeisterte auf ganzer Linie und setzte mit einem Zuschlagspreis von 85.000 Euro eine ausgezeichnete Bestmarke. Einen Tag nach der Versteigerung der Fohlen wurden für die 84 Reitpferde durchschnittlich 16.319 Euro bezahlt.

Er war kein Geheimtipp: Kurz bevor der Surprice/Wolkentanz-Sohn Soul (Z.: Johann Duis, Uplengen, Ausst.: Dressurstall Sandbrink GmbH, Meinersen) mit der Kopfnummer 65 die Niedersachsenhalle betrat, füllten sich die Zuschauerränge. Mit Trommelwirbel schwebte der hochveranlagte, bewegungsstarke dreijährige Hengst in das Auktionsrund. In ebenso großen Schritten erhöhten sich die Gebote. Bei 85.000 Euro erteilte Auktionator Bernd Hickert den Zuschlag an einen belgischen Kunden. Soul ist kein Unbekannter im Auktionsring, Stefan Sandbrink hatte ihn auf der Fohlenauktion im August 2014 entdeckt, im vergangenen Jahr wurde er an gleicher Stelle gekört.

Ebenfalls hoch in der Gunst der Käufer stand Q7 v. Quaid/Stakkato (Z.: Manfred Schäfer, Köchingen, Ausst.: Hendrik Schäfer, Köchingen). Gleich mehrere internationale Kunden boten am Telefon mit. Für 55.000 Euro findet der Fuchs in einem erfolgreichen Springstall in Großbritannien ein neues Zuhause, der schon unzählige Hannoveraner im Sport zu einer internationalen Karriere verholfen hat.

Hannoveraner sind international gefragt. Rund 60 Prozent der Reitpferde werden Deutschland verlassen. Besonders gefragt waren sie bei den europäischen Nachbarn. Zehn gehen nach Frankreich, neun nach Belgien, jeweils fünf nach Spanien und in die Schweiz. Den weitesten Weg hat ein Pferd, das nach Mexiko versteigert wurde. Die Preisgestaltung war optimistisch: zehn Talente kosteten 25.000 Euro und mehr, 24 erzielten Preise zwischen 15.000 und 24.999 Euro.

Wie bei den Fohlen herrschte während der Reitpferdeauktion ein reges Kommen und Gehen auf den Tribünen. Durch die offenen Türen kamen immer wieder Reiter und Zuschauer, die die zur selben Zeit ausgetragenen Landesmeisterschaften HA.LT besucht haben, in die Niedersachsenhalle. Das führte zu einem abwechslungsreichen Auktionsverlauf. „Die Qualität der Reitpferde hat sich auch während des Turniers herumgesprochen, so dass einige Käufer den Weg zu uns gefunden haben, die wegen des Sports nach Verden gekommen sind und dann ein passendes Nachwuchspferd in der Kollektion entdeckt haben“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener.

International wird die Verdener Auktion der Fohlen und Zuchtstuten am 4. und 5. August, wenn die Besten des Jahrgangs 2017 im Rahmen des Turniers „Verden International“ versteigert werden.


Traumtänzerin tanzt zum Spitzenpreis - Hannovers Nachwuchs ist begehrt

Zum ersten Mal findet die Verdener Auktion im Juli an zwei Tagen statt. Am Freitagabend wurden 70 Fohlen versteigert, einen Tag später warten 96 Reitpferde auf neue Besitzer. Preisspitze des Jahrgangs 2017 war die Totilas-Tochter Traumtänzerin, die ihren Züchtern 32.000 Euro bescherte. Durchschnittlich mussten 7.494 Euro angelegt werden.

Gleich zwei Weltklasse-Dressurpferde finden sich im Pedigree der Preisspitze Traumtänzerin: Vater Totilas und Muttervater Desperados. Eine Kombination, die in dieser Qualität wohl selten anzutreffen ist. Mit großem Potential ausgestattet schwebte das typvolle Rappstutfohlen (Z. u. Ausst.: ZG Schmidt, Naumburg) durch die gut besuchte Niedersachsenhalle und begeisterte das Publikum. Für 32.000 Euro ging der Zuschlag an Emma Bundell vom britischen Gestüt Mount St. John in North Yorkshire. Dort wird sie auf die Fidermark/Donnerhall-Tochter Freestyle treffen, die mit Charlotte Dujardin am Beginn ihrer internationalen Karriere steht und ebenfalls auf der Fohlen-Auktion in Verden entdeckt wurde.

Nicht minder begehrt waren die Springfohlen, internationale Abstammungen waren gefragt. Begehrteste Offerte war der Kannan/Calido-Sohn Kreuz Bube (Z. u. Ausst.: Prof. Dr. Karl Heinz Böhm, Hannover), der für 11.500 Euro von einem Aufzüchter aus Nordrhein-Westfalen erworben wurde. Seine Mutter St.Pr.St. Calida aus erfolgreichem Stutenstamm wird in drei Wochen an selber Stelle die Kollektion der Fohlen- und Zuchtstutenauktion bereichern.

Die hohe Qualität des Jahrgangs bei der Vorauswahl hatte dazu geführt, dass eine große Zahl Fohlen angeboten wurde und der Zeitplan der Verdener Auktion erweitert wurde. Die Auktion der Fohlen profitierte von den zeitgleich auf dem Gelände an der Niedersachsenhalle stattfindenden Landesmeisterschaften des Pferdsportverbandes Hannover, HA.LT. Schon bei der Präsentation der Fohlen am Mittag herrschte reges Interesse. „Der Verlauf war sehr zufriedenstellend mit einer sehr breiten Spitze“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. 15 Fohlen erzielten Preise von 10.000 Euro und mehr. Käufer aus 16 verschiedenen Nationen kamen zum Zuge, rund ein Drittel der Pferde wird Deutschland verlassen. Erstmals konnten zwei Hannoveraner Fohlen in die Vereinigten Arabischen Emirate verkauft werden.

Am morgigen Sonnabend geht es in der Niedersachsenhalle weiter, ab 14 Uhr wird es für die Reitpferde heißen: „Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten!“

Verdener Auktion - Fohlen und Zuchtstuten

» Ergebnis der Fohlen und Zuchtstuten-Auktion

» Brochure der Fohlen und Zuchtstuten-Auktion

Ein Sturm der Begeisterung fegte durch die vollbesetzte Niedersachsenhalle, als Be my Beauty Queen für 160.000 Euro versteigert wurde. Ein Spitzenpreis, der in der langjährigen Verdener Auktionsgeschichte bislang noch nie für ein Fohlen erzielt wurde. Die hochkarätige Kollektion der 106 Fohlen wurde nicht nur gefeiert, sondern brachte auch beim Durchschnittspreis von 11.506 Euro eine Bestmarke.

Für die zwei Auktionstage hatte der Hannoveraner Verband ein breit gefächertes und attraktives Angebot zusammengestellt. Eine hervorragende Qualität, die sich auf dem zeitgleich stattfindenden Turnier Verden International in Windeseile herumgesprochen hatte. Bei den als Favoriten auf den Spitzenpreis gehandelten Fohlen füllten sich die Ränge, insgesamt herrschte ein reges Kommen und Gehen bei gleichbleibend guter Stimmung. Am Sonnabend brauchten die Zuschauer nicht lange zu warten. Als zweites Fohlen hatte die Bonds/San Amour-Tochter Be my Beauty Queen (Z.: u. Ausst.: Stefan Hermann, Northeim) ihren großen Auftritt. Nach einem spannenden Bieterduell, in dem die Gebote rasch in die Höhe schnellten, erteilte Auktionator Bernd Hickert schließlich den Zuschlag bei sagenhaften 160.000 Euro an einen dänischen Stammkunden. Das ohnehin begeisterungsfähige Publikum hielt es nicht länger auf den Sitzen, und Züchter Stefan Hermann ließ es sich nicht nehmen, sein Fohlen auf der Ehrenrunde zu begleiten.

Auch die Springpferdezüchter kamen bei der Fohlenauktion auf ihre Kosten. Begehrte, internationale Pedigrees fanden sich in der Kollektion. Den höchsten Preis markierte ebenfalls ein Stutfohlen: Balou for Fun v. Balou Peggio/Darco (Z. u. Ausst.: Jan Crome-Sperling, Lutter am Bbg.). Eine Spitze für den Sport: Ihre Mutter Hann.Pr.St. Dark Side Up ist Halbschwester von Fit For Fun, die vor zwei Wochen mit Luciana Diniz Zweite im Großen Preis von Aachen wurde. Balou for Fun wurde für 29.000 Euro nach Hessen verkauft.

Hannovers Jüngste waren rund um den Globus gefragt. Die Liste der Käuferländer reichte in alle fünf Kontinente von Australien über Argentinien, die USA bis hin nach Südafrika und Südkorea. Das Kaufinteresse war in der Schweiz (fünf) am größten, gefolgt von Großbritannien, Spanien und Südkorea (jeweils vier).

Die sieben Zuchtstuten erfreuten sich ebenfalls großer Käufergunst und fanden im Durchschnitt für 13.623 Euro einen neuen Besitzer. Drei werden Deutschland verlassen. Hann.Pr.A. Be my Love v. Benicio/Stedinger (Z. u. Ausst.: Michael Siekiera, Brühl) hat einen kurzen Weg: Sie wurde für 22.500 Euro in das Oldenburger Münsterland versteigert.

„Die Kollektion überzeugte mit Toppedigrees und überragender Qualität. Schon bei der ersten Präsentation auf dem Verdener Dressurviereck hatte sie Begehrlichkeiten auch bei vielen Reitern geweckt. Diese nutzten die Gelegenheit, im Rahmen des Turniers nach den Spitzen von morgen Ausschau zu halten. Das glänzende Resultat freut mich für alle Hannoveraner Züchter und ist ein Zeichen dafür, dass der Auktionsplatz Verden einen herausragenden Stellenwert hat“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener

134. Elite-Auktion

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In der vollbesetzten, festlich geschmückten Niedersachsenhalle zu Verden und bei bester Stimmung begann die Elite-Reitpferdeauktion mit einem wahren Preisfeuerwerk. Beide Preisspitzen befanden sich unter den ersten Pferden.
Den Top-Preis von 240.000 Euro erzielte ein Springpferd. Die sechsjährige, bereits sporterfolgreiche Lord Pezi/Stolzenberg-Tochter mit dem bezeichnenden Namen Luftwaffe stammt aus der Zucht von Manfred Schäfer, Vechelde, und wurde ausgestellt von Sohn Hendrik Schäfer. Sie war heiß begehrt von internationalen Springreitern. Den längsten Atem hatte ein guter Kunde aus England, der sehr zufrieden ist mit den Springtalenten, die er auf den Verdener Auktionen erworben hat. Viele davon schafften den Sprung auf das internationale Parkett. Das zweitteuerste Springpferd war die fünfjährige Stute Carrisma v. Carrico/Eiger I aus der Zucht von Henrik Plass, Neustadt, und ausgestellt von Dr. Fredi Stampfli, Schweiz. Für 75.000 Euro wurde sie nach Niedersachsen zugeschlagen.
Eine Dressurspitze ohne Wenn und Aber ist der dreijährige, rheinisch gebrannte Hengst Elitär v. Escolar/De Niro, der für 190.000 Euro zugeschlagen wurde. Großer Rahmen, Ausstrahlung, überragende Bewegungen und Talent sind bei ihm in bester Art verbunden. Der Hengst aus der Zucht von Ulla Katzorke, Essen, der von dem Gerkenhof, Kirchlinteln, ausgestellt wurde, kehrt nach Nordrhein-Westfalen zurück in einen erfolgreichen Dressurstall.  In der Preisskala der Dressurpferde folgt der fünfjährige Don Easy von Don Frederico/Rubinstein aus der Qualitätszucht von Dagmar Meyer, Edemissen. Er wurde für 120.000 Euro nach Frankreich verkauft.
Die 76 Elite-Reitpferde erzielten im Durchschnitt einen Preis von 34.947 Euro. 35  davon werden ihre neue Heimat außerhalb Deutschlands finden. Sie wurden in zehn europäische Länder sowie in die USA und in die Vereinigten Arabischen Emirate verkauft.
Ein gelungenes Experiment war die Versteigerung von zweieinhalbjährigen Junghengsten, die an der Hand vorgestellt wurden. Die 26 angebotenen Hengste erzielten im Schnitt einen Preis von 17.077 Euro. Den Spitzenpreis von 38.000 Euro erzielte der beeindruckende Finest/Ricardos-Sohn Firenze aus der Zucht von Konrad Böth, Weimar. Er wurde von einem Stammkunden aus Frankreich erworben.
Am Freitagabend wurde das Auktionswochenende mit der erstmals durchgeführten Verdener Fohlen-Gala eingeläutet. Die Versteigerung von Fohlen wurde mit Schauelementen kombiniert. Ein Drittel der 63 zugeschlagenen Fohlen wird Deutschland verlassen.
In acht verschiedenen Ländern werden die Fohlen ihre neue Heimat finden, die im Durchschnitt 6.267 Euro kosteten. Die Zielländer sind Chile, Dänemark, Finnland, Großbritannien, Iran, Italien, Österreich und Spanien, wohin mit sieben Fohlen die meisten jungen Hannoveraner ausreisen werden.
Grey Fantasy von Grey Flanell/Foundation gehört zum besonders qualitätsvollen Fohlenjahrgang der Züchterfamilie Baumgartner aus Kamern. Wiederholt stellten sie in diesem Jahr die Preisspitze. Grey Fantasy wechselte für 19.000 Euro in die Obhut eines dänischen Hengsthalters. Mit der Anpaarung Contendro/Heraldik xx hat Wolfgang Lutz, Langwedel, alles richtig gemacht. Sein Fohlen wurde für die Vielseitigkeit gezüchtet und erzielte einen Preis von 12.000 Euro. Das teuerste Springfohlen Vanguard v. Vigo D’Arsouilles/Eurocommerce Berlin (Z.: Gestüt Eichenhain, Blender) wird alle Chancen für eine eigene internationale Karriere erhalten und wechselte für 10.000 Euro in einen internationalen Springstall.
Kein Wunder, dass das Fazit von Geschäftsführer und Zuchtleiter, Dr. Werner Schade, positiv ausfiel: „Die Elite-Auktion war ein Herbstauftakt nach Maß. Die neuen Konzepte mit der ersten Verdener Fohlen-Gala und der Versteigerung der Junghengste gingen auf. In zwei Wochen wird eine starke Hengstkollektion das nächste Highlight sein.“

Hannoveraner Hengstkörung und Hengstmarkt

 » Ergebnisse Hannoveraner Hengstmarkt 2017

» Ergebnisse der Hannoveraner Hengstkörung 2017

» Broschüre Hannoveraner Hengstkörung und Hengstmarkt 2017

 

Verden. Mit großer Spannung wurden Hengstkörung und Hengstmarkt in Verden erwartet. Schon bei der Vorauswahl deutete sich die überzeugende Qualität des Jahrgangs 2015 an, sodass sich 108 Hengste – 24 mehr als im Vorjahr – in der Niedersachsenhalle um das Prädikat „gekört“ bewarben. 78 Zweieinhalbjährige erhielten grünes Licht, 18 von ihnen wurden als Prämienhengst gefeiert. 

 „Die Hengste haben sich nach der Vorauswahl gut entwickelt“, sagte Heike Kemmer, Mitglied der Körkommission. „Vor dem Hintergrund des so oft bekrittelten Rückgangs der Bedeckungszahlen war ich begeistert, so eine gute Qualität mit einer so breiten Spitze zu sehen.“ 53 Hengste mit Dressurgenen wurden gekört, 13 außerdem mit einer Prämie ausgezeichnet. Von den 37 Hengsten mit Springblut im Pedigree wurden 25 gekört und fünf als Prämienhengste ausgezeichnet. Zum ersten Mal gehörte Jörg Münzner zur Körriege. „Es war beeindruckend, wie sich die Zweieinhalbjährigen gezeigt haben. Auch nach drei Tagen zeigten sie sich noch topfrisch“, sagte der erfolgreiche Springreiter und Trainer.

Das alles weckte große Erwartungen an den Hengstmarkt. Die wurden am Samstagnachmittag in der ausverkauften Niedersachsenhalle bei der Auktion der gekörten und nicht gekörten Hengste erfüllt. Preisspitze wurde ein Sezuan/Donnerhall-Sohn aus der renommierten Zucht von Willem Klausing, Diepholz. Schon das Startgebot für den großrahmigen und mit beeindruckendem Bewegungspotential ausgestatteten Dunkelfuchs lag bei 100.000 Euro. Das Bieterduell endete für den rheinisch gebrannten Prämienhengst erst bei 650.000 Euro. „Helgstrand Dressage“ wird ihn mit nach Dänemark nehmen. Er wird nicht alleine reisen, Boxennachbar wird ein Finest/De Niro-Sohn (Z.: Günter Lindwehr, Alfhausen, Ausst.: Bernhard Ruwe, Nortrup) werden, der den Zuschlag bei 360.000 Euro erhielt. Denselben Preis erzielte ein Rappe v. Toto Jr./Sandro Hit (Z.: J. W. Holtland, Ysselmuiden/Niederlande, Ausst.: Home of Stallions, Velen).

Den teuersten Springhengst erwarb ein Gestüt in Rheinland-Pfalz. Der Hengststation war der mit scheinbar grenzenlosem Vermögen ausgestattete Cascadello/For Keeps-Sohn, den Mannschaftsolympiasieger Lars Nieberg, Sendenhorst, gezüchtet und zur Hengstkörung gebracht hatte, 85.000 Euro wert.

Neben dem Landgestüt Celle sicherten sich die Landgestüte Moritzburg und Warendorf sowie zahlreiche private Hengsthalter hoffnungsvolle Hannoveraner Junghengste. Aber auch internationale Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitsreiter erwarben hochkarätigen Nachwuchs. Die 72 auf der Auktion angebotenen gekörten Hengste erzielten einen Durchschnittspreis von 64.722 Euro. International waren die Talente ebenfalls begehrt, 25 werden Deutschland verlassen – überwiegend in europäische Länder und in Richtung USA. Für die 31 nicht gekörten Hengste mussten durchschnittlich 17.862 Euro angelegt werden.

Eingestimmt auf den Hengstmarkt wurden die Besucher mit einem hochinteressanten Schauprogramm rund um die Ehrung der Prämienhengste. Der Celler Landbeschäler Rotspon v. Rubinstein/Argentan (Z.: Hans-Heinrich Müller, Stade) wurde „Hannoveraner Hengst des Jahres 2017“. Christine Müller, Stade, nahm die wertvolle Auszeichnung entgegen. Kurz zuvor war – zum ersten Mal bei der Hengstkörung – auch die „Hannoveraner Stute des Jahres“ proklamiert worden. Für ihre zahlreichen, im internationalen Spitzenspringsport erfolgreichen Nachkommen ging dieser Titel an St.Pr.St. Sarah v. Sherlock Holmes/Calypso II (Z.: Adolf Feldmann, Hänigsen, Bes.: Christa Feldmann, Hänigsen). Unter dem Jubel des Publikums wurde Sandra Auffarths Bundeschampion Gentleman v. Grey Top/Fabriano (Z.: Annette und Detlef Schelhas, Lage, Bes.: Gestüt Lichtenmoor, Heemsen) mit dem Namenszusatz FRH des Hannoveraner Fördervereins geehrt. Der Braune stammt vom Hengstmarkt 2014. Das war nicht die letzte Ehrung des Tages: Vor Auktionsbeginn wurde Manfred Schäfer, der im April den Vorsitz des Hannoveraner Verbandes an Hans-Henning von der Decken übergeben hat, mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.

Verdener Auktion am 11. November

Reitpferde

» Ergebnisse der Verdener Auktion

» Brochure der Verdener Auktion November

Mit Kopfnummer eins trabte Sign of Freedom mit einem Zuschlagspreis von 57.000 Euro auf Platz eins in der Hitliste der Verkaufspreise. Die Verdener Auktion im November war mit einem Durchschnittspreis von 15.649 Euro –  rund 1.000 Euro mehr als im Vorjahr – für 94 Pferde der Abschluss eines erfolgreichen Auktionsjahres. Traditionell öffnet sich der Vorhang der Verdener Auktionsbühne mit einem Juwel der Kollektion – so auch am 11. November. Der 2009 geborene, gekörte und leistungsgeprüfte Hengst Sign of Freedom v. Sandro Hit/Hohenstein (Z. u. Ausst.: Karlfried Rennegarbe, Brockum) faszinierte bei seinen Auftritten in der Niedersachsenhalle. Bei 57.000 Euro erteilte Auktionator Frederik De Backer den Zuschlag an eine spanische Käufergruppe, die in diesem Jahr bereits zwei Dressurpferde und ein Fohlen ersteigert hat.Die Springpferde stießen ebenfalls auf rege Nachfrage. Der Casino/Grannus-Sohn Camaro (Z. u. Ausst.: Sven Graefe, Heiligengrabe), der bereits in Springpferdeprüfungen der Klasse L placiert ist, wurde für 44.000 Euro an einen niedersächsischen Springstall verkauft. Kurz nachdem der Schimmel das Auktionsrund verlassen hatte, wurde Verden zu Verona. Zur Überraschung der gut 2.000 Zuschauer begab sich nach dem 22.000 Euro-Zuschlag für die Stanley/Graf Top-Tochter Sunshine (Z. u. Ausst.: Alfred Janssen, Spahnharrenstätte) der neue Besitzer Matteo Barca in die Bahn und sang Puccinis „Nessun Dorma“. Damit riss der Tenor das Publikum von den Rängen, das dem Italiener stehend zujubelte. „Nessun Dorma – Keiner schläft“. Das traf auch auf den Auktionsverlauf zu. An diesem Novembersonnabend herrschte in der Niedersachsenhalle eine rege Betriebsamkeit. Zügig erfolgten die Gebote. 34 Pferde werden Deutschland verlassen. Die größten Käufergruppen kamen aus Spanien und der Schweiz (fünf), gefolgt von Finnland und Schweden, die jeweils vierm den Zuschlag erhielten.Die November-Auktion war der Schlussakkord im Verdener Auktions-Jahr. „Die Preisgestaltung war ausgeglichen. Zahlreiche Pferde befanden sich noch in Züchterhand, was ein Zeichen für das Vertrauen in den Auktionsstandort Verden ist“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. „Wir sind froh, dieses insgesamt erfolgreiche Auktionsjahr mit diesem Ergebnis beenden zu können!“