Verdener Auktionen im Archiv

Zahlen, Daten und Fakten! Im Auktionsarchiv finden Sie die Berichte und Statistiken der vergangenen Verdener Auktionen.

Verdener Auktionen 2022

Verdener Auktion Online - Reitpferde - Januar

► Verdener Auktion im Januar - Auktionsstatistik

Einen Auftakt nach Maß hatte die Verdener Auktion Online im Januar. Für 218.000 Euro wurde die mit fantastischer Grundqualität ausgestattete Fiadora nach Frankreich verkauft. Durchschnittlich mussten bei der ersten Auktion des Jahres 24.762 Euro bezahlt werden – rund 5.000 Euro mehr als im Vorjahr an gleicher Stelle.

Schon seit Beginn der Online Auktion war die Fürsten-Look/Valentino-Tochter Fiadora (Z.:  Dr. Michael Lühs, Wagenfeld, Ausst.: Anke Tonne-Lühs, Wagenfeld) Top-Kandidatin für den Spitzenpreis gewesen.  21 Bieter gaben 156 Gebote ab, zum Schluss trat Frankreich gegen Österreich an: Für 218.000 Euro wird die mit allerbesten Möglichkeiten ausgestattete Hannoveraner Prämienanwärterin die Reise in die „Grande Nation“ antreten. Dort wird ihre weitere Ausbildung für das große Viereck unter einer französischen Olympiareiterin mit ihrer internationalen Trainerin begleitet.

Die hohe Qualität der Springpferde wurde von den Kunden ebenfalls honoriert. Bei 65.000 Euro endete die Online Auktion für den gekörten Hengst Light Up E v. Light On/Embassy (Z. u. Ausst.: Dirk und Lars Eggers GbR, Hamburg), der seinen Weg in einem renommierten niedersächsischen Ausbildungsstall fortsetzen wird.

Die hochklassige Kollektion der Verdener Auktion im Januar wird weltweit Werbung für den Hannoveraner Verband machen. 30 der 61 Pferde werden Deutschland verlassen. Neben dem europäischen Ausland kamen Käufer aus den USA und Mexiko zum Zuge.

Verdener Auktionen 2021

Verdener Auktion Online - Reitpferde und zweijährige Hengste - November

► Verdener Auktion Online - zweijährige Hengste - Auktionsstatistik

► Verdener Auktion Online - Reitpferde - Auktionsstatistik

Zum fünften und letzten Mal in diesem Jahr konnte man am 20. November auf der Verdener Auktion Reitpferde online ersteigern. Von den 41 angebotenen Pferden erhielten alle einen digitalen Zuschlag, 24 bleiben in Deutschland, 17 treten die Reise in insgesamt acht Länder an. Dabei erwarben Bieter aus Spanien und Frankreich mit je vier Käufen die meisten Pferde. Preisspitze war Frido, der für 56.000 Euro versteigert wurde.

Stammkunden aus Spanien sicherten sich die Preisspitze der Auktion: einen schwarzbraunen Wallach namens Frido v. Finest/Spörken (Z.: Julia und Dr. Arndt-Friedrich Echte, Hameln, Ausst.: Monika Decke, Balge). Sowohl während der einwöchigen Bieterzeit im Internet als auch während des zwölftägigen Ausprobierens in Verden zeichnete sich das Interesse an dem rittigen und sich immer taktsicher bewegenden Wallach ab. Das teuerste Springpferd wurde kurz vor Ende der November Auktion Online zugeschlagen: Quality Top v. Qualito/Grey Top kostete 46.000 Euro und bleibt in Deutschland. Gezogen und verkauft wurde die vermögende Stute von Werner Rückgauer aus Krautheim. 

Der Durchschnittspreis verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um gut 5.000 Euro auf 21.634 Euro. Das ist eine neue Bestmarke für die Verdener Auktion im November. Zwölf Pferde wurden für 25.000 Euro und mehr zugeschlagen, weitere 17 erreichten Preise von 15.000 Euro und besser.

Ergänzt wurden die Reitpferde von zwölf zweieinhalbjährigen Springhengsten. Diese jungen Sportaspiranten kosteten im Durchschnitt 12.000 Euro. Zwei werden Deutschland verlassen, für sie geht die Reise nach Polen bzw. Österreich. Angeführt wird die Statistik mit deutlichem Vorsprung von einem weiteren Qualito-Nachkommen: Question of Honour v. Qualito/Acorado (Z. u. Ausst.: Martin Klintworth, Ohrensen) fand für 17.500 Euro einen neuen Besitzer. Ein renommierter Ausbilder aus der Nähe von Verden ersteigerte den Braunen für einen amerikanischen Hunter- und Springpferdestall.

138. Verdener Elite-Auktion - Online - Fohlen und Junghengste

► 138. Verdener Elite-Auktion - Reitpferde - Auktionsstatistik

► 138. Verdener Elite-Auktion - Fohlen - Auktionsstatistik

► 138. Verdener Elite-Auktion - zweijährige Hengste- Auktionsstatistik
 

Am zweiten Tag der 138. Elite-Auktion Online standen ausgesuchte Fohlen und zweieinhalbjährige Hengste mit Dressurpferdepedigrees im Rampenlicht. Den Spitzenpreis bei den Fohlen erzielte Dynamic in Black, der für 74.500 Euro nach Norwegen versteigert wurde. Bestbezahlter Junghengst war Frankie K, für den eine Käuferin aus den USA 55.500 Euro investierte.

Sechzehn Bieter zeigten Interesse an dem Dynamic Dream/De Niro-Sohn Dynamic in Black und bescherten seinem Züchter und Aussteller Axel Baumgartner aus Kamern, der schon zahlreiche hochklassige Fohlen nach Verden geschickt hat, den Spitzenpreis von 74.500 Euro. Die Online Auktion war glänzend gestartet. Gleich das erste Fohlen, San Salvador v. Sir Donnerhall/Benetton Dream (Z. u. Ausst.: Hubertus Poll, Gilten) fand für 35.500 Euro einen neuen Besitzer in der Ukraine. In Ungarn wird Casino Royal v. Conthargos/Graf Top (Z. u. Ausst.: Willem Klausing GbR, Diepholz) aufwachsen. Der Braune aus dem Stamm der Pension, auf den auch der Celler Landbeschäler Diacontinus zurückgeht, war mit einem Zuschlagspreis von 10.500 Euro die bestbezahlte Offerte mit Springgenen im Pedigree.

Die 25 Vertreterinnen und Vertreter des Jahrgangs 2021 erzielten einen Durchschnittspreis von 11.520 Euro und setzten damit eine Spitzenmarke. Im Vergleich zum Vorjahr war der Durchschnittspreis rund 1.400 Euro höher. 15 Fohlen bleiben in Deutschland, zehn sicherten sich Kunden aus ganz Europa. 

Die 138. Elite-Auktion Online wurde durch ein hochinteressantes Lot junger Dressurhengste komplettiert. Die Zweieinhalbjährigen wurden während der Vorauswahl für die Hengstkörung ausgesucht und stießen auf reges Interesse. Von Beginn lag der bewegungsstarke Frankie K v. Franklin/San Amour (Z. u. Ausst.: Konstantin Kratzberg, Hildesheim) in der Gunst der Käufer ganz vorne. Diese Führung gab der ausdrucksstarke Rappe bis zum Zuschlag nicht ab und wurde nach internationalem Bieterduell für 55.500 Euro an einen Kunden aus den USA verkauft. Wer eines der 24 hochinteressanten Nachwuchstalente sein Eigen nennen wollte, musste für seinen Wunschkandidaten im Durchschnitt 19.646 Euro anlegen.

138. Verdener Elite-Auktion - Online

Bei der 138. Elite-Auktion Online erzielte der Hannoveraner Champion und Vierte des Bundeschampionats, Sedamo K, den Spitzenpreis von 305.000 Euro. Ebenso rekordverdächtig ist der Durchschnittspreis. 40.943 Euro mussten im Schnitt für die 79 hochkarätigen Reitpferde angelegt werden.

Schon im Vorfeld avancierte der Secret/Dancier-Sohn Sedamo K (Z. u. Ausst.: Hof Kleemeyer, Sudweyhe) zum Star der Kollektion. Der schwarzbraune Strahlemann hatte nicht nur das Hannoveraner Championat der dreijährigen Stuten und Wallache gewonnen, sondern war beim Bundeschampionat mit glänzenden Noten bedacht worden. Zwölf Bieter gaben 186 Gebote ab, bis der Preis feststand: Für 305.000 Euro wurde er an einen namhaften Ausbildungsstall in Nordrhein-Westfalen verkauft, der in den vergangenen Jahren schon oft an der Quelle in Verden fündig geworden ist. Sedamo K wird nicht alleine reisen. Francesco  v. Flanell/Lauries Crusador xx (Z.: Thomas Heuer, Bienenbüttel, Ausst.: Michael Schenk, Niendorf) wird ihn begleiten. Für den Dreijährigen, dessen Großmutter Delicia den Grand Prix-erfolgreichen Privatbeschäler Cadeau Noir brachte, fiel das virtuelle Auktionshämmerchen bei 161.000 Euro.

Das teuerste Springpferd nahm ebenfalls spielend die 100.000 Euro-Hürde. Im Hengstaufzuchtgestüt Hunnesrück aufgewachsen, war Stepstone v. Stolzenberg/Quintender (Z.: Ulrike von Stietencron, Emmerthal, Ausst.: Landgestüt Celle) für 116.000 Euro zu haben. Der athletische braune Hengst wurde von MK Sporthorses aus Starnberg ersteigert und kommt in den Stall des international erfolgreichen Springreiters Max Kühner.

Der  Club der „Einhunderttausender“ hat vier weitere neue Mitglieder: 126.000 Euro war Bombastic v. Bon Coeur/Wilawander xx (Z.: Heinz-Eduard Börger, Loxtedt, Ausst.: Heinz-Georg Kück, Worpswede), dessen Großmutter die Vollschwester des Stempelhengstes World Cup ist, einem Stammkunden aus Spanien wert. Bei 101.000 Euro blieben die Gebote für einen weiteren Bon Coeur-Sohn stehen, Bon D’Amour v. Bon Coeur/Ladabilis (Z.: Uwe Brennenstuhl, Lüchow, Ausst.: Zuchthof Düvel, Katlenburg-Lindau). Der Schwarzbraune hatte einst bei der Verdener Fohlen-Auktion seinen ersten öffentlichen Auftritt. Das hatte auch Die Tänzerin v. Don Monet/St. Moritz Junior (Z.: Martin Hanschen, Ehrenburg, Ausst.: Fabian Janda), die für 118.000 Euro nach Bayern versteigert wurde. Deichtanz v. Diamond Hit/Lauries Crusador xx (Z. Stefanie Meyer, Allwörden, Ausst.: Jochen Meyer, Allwörden) kostete 115.000 Euro.

Mit 49 Pferden erzielten über 60 Prozent der Kollektion der 138. Elite-Auktion Online Preise von über 25.000 Euro. 35 Auktionspferde werden Werbung für Hannover und das Rheinland in aller Welt machen. Gleich sechsmal taucht Frankreich in der Verkaufsstatistik auf, gefolgt von den USA, Kanada, Österreich und Spanien mit jeweils drei Einkäufen.

Verdener Auktion Online - Fohlen - September

Zum vorletzten Mal in diesem Jahr fiel am gestrigen Abend der virtuelle Hammer für die Verdener Auktionsfohlen. Die 32 Fohlen wechselten für einen Durchschnittspreis von 7.773 Euro den Besitzer. Preisspitze war die Fürst Toto-Tochter Flavia mit einem Zuschlagspreis von 15.500 Euro.
 
Mit Flavia führt eine herrliche Fürst Toto-Tochter mit Höchstgebot von 15.500 Euro das Preisgefüge an. Gezogen und ausgestellt von Günther Röhrich, Neustedt, wird dieses aus einer Sandro Hit-Mutter stammende Rapp-Stutfohlen nun Ihren Weg nach Frankreich antreten. Einen Zuschlag von 14.000 Euro erhielten direkt zwei Fohlen: De Niro Gold/Londontime/Fürst Piccolo liest sich im Pedigree von Die Feine EH (Züchter und Ausst.: ZG Edler Heger, Exlertal), die so das Interesse einer Käuferin aus Baden-Württemberg weckte. Mit gleichem Zuschlagspreis wird Designed in Black seine Reise in die USA antreten. Gezogen und ausgestellt von Theda Busemann, Moormerland, weist dieser Despacito- Rotspon-Sohn einen abgesicherten Mutterstamm auf und verspricht auch zukünftig von sich hören zu lassen.
 
Insgesamt erzielten sieben Fohlen einen Zuschlagspreis von 10.000 Euro und mehr. 16 Auktionsfohlen wurden von Bietern aus Deutschland ersteigert, vier beziehen einen neuen Stall in Ungarn, drei der Fohlen treten ihre Reise in die USA an, jeweils zwei wechselten in die Niederlande, Frankreich und Spanien und jeweils ein Fohlen zieht nach Polen, Großbritannien und Argentinien.
 
Die nächte Möglichkeit in diesem Jahr ein Fohlen in Verden zu ersteigern, ist am 24. Oktober 2021 anlässlich der 138. Elite- Auktion. Die Kollektion bietet 25 qualitätsvolle Fohlen mit abgesicherten Pedigrees. Gleich zwei Fohlen können den frisch gebackenen Weltmeister der Siebenjährigen Dressurpferde Jovian ihren Vater nennen. Aber auch im Springlager sind mit Nartago und Comme Prévu sporterprobte Väter in den Pedigrees zu finden.

Verden Auktion Online - Fohlen - September

Bei der Verdener Auktion Online - Fohlen am 9. September war die Casino Grande/Concetto-Tochter Creme de la Creme (Z. u. Ausst.: ZG Schnau Dijksterhuis, Hesel) die begehrteste Offerte. Das typvolle, mit bester Springgenetik ausgestattete Stutfohlen war einem Kunden aus Argentininien 12.500 Euro wert. 

Insgesamt gehörten 13 Fohlen überwiegend von Hannoveraner Züchtern aus ganz Europa zum Auktionslot.

Verdener Auktion Online - Fohlen und Zuchtstuten - August

► Verdener Auktion Online - Fohlen - Auktionsstatistik

Gleich zum Auftakt der zweiteiligen Verdener Online Fohlen erzielte Benz mit Kopfnummer eins den Spitzenpreis. Für 61.500 Euro fiel der virtuelle Auktionshammer für den Bonds/Spörcken-Sohn. 103 Fohlen später stand der Durchschnittspreis fest, er lag bei 11.428 Euro.

Fast genau eine halbe Stunde dauerte das Bietergefecht um den Bonds/Spörcken-Sohn Benz (Z. u. Ausst.: Friedrich Wilhelm Gerke, Klötze), an dem sich 15 Bieter mit insgesamt 77 Geboten beteiligt hatten. Den längsten Atem hatte eine Kundin aus dem Rhein-Main-Gebiet, die sich auf diese Weise bereits vor zwölf Monaten einen Nachkommen von Bonds gesichert hatte. Benz‘ Mutter Hann.Pr.St. Symphathe ist selbst ein ehemaliges Auktionsfohlen und hat vor vier Jahren mit Frankie Lee v. Franziskus ihren ersten Sohn in das Verdener Schaufenster gestellt.

Zwei weitere Fohlen fanden für über 50.000 Euro einen neuen Besitzer. Der Franziskus/Sorento-Sohn Franco Nero III (Z. u. Ausst.: Stefan Hermann, Northeim) war einer Aufzüchterin aus den USA. 50.500 Euro wert. Vigodance v. Viva Gold/Florencio (Z. u. Ausst.: Dieter Erdmann, Hagen) wird für 55.000 Euro die Reise in die Ukraine antreten. Dabei wird er von der Bon Vivaldi NRW/Sir Donnerhall-Tochter Bonita (Z. u. Ausst.: Andreas Middelkampf, Badbergen) begleitet, für die der Zuschlagspreis bei 30.000 Euro lag.

Insgesamt hinterließen vor allem die Stutfohlen einen glänzenden Eindruck. Das wurde mit guten Preisen honoriert. 33.000 Euro investierte ein Schweizer in die For Austria/De Niro-Tochter For Lady (Z. u. Ausst.: Dr. Rolf-Peter Schulze, Hoitlingen). 3.000 Euro weniger kostete Briosa v. Bon Courage/Fürst Nymphenburg (Z. u. Ausst.: Bernhard Dodenhof, Bülstedt), die eine Box in Österreich beziehen wird.

So war es dann auch ein Stutfohlen, das mit topaktuellem Pedigree das Feld der Springfohlen anführte. Chaccos Red Girl v. Chacco-Blue/Kannan (Z. u. Ausst.: ZG Hardekopf-Hartmann, Lüdersfeld), per Embryotransfer auf die Welt gekommen, während ihre Mutter zeitgleich im Parcours erfolgreich ist, wird voraussichtlich nicht nur Sportträume wahr werden lassen. Sie ist außerdem aufgrund der Abstammung als Vertreterin des renommierten Stammes der Nordspitze auch eine exzellente Empfehlung für die Zucht. Auf diese Stammstute gehen unter anderem Meredith Michaels-Beerbaums Le Mans, Philipp Weishaupts Monte Bellini und Ingrid Klimkes Escada FRH zurück. Chaccos Red Girl kostete 28.000 Euro und wird die kommenden Jahre in Brandenburg verbringen.

Die 104 Vertreter des Jahrganges 2021 erzielten einen Durchschnittspreis von 11.428 Euro. Das ist ein Plus gegenüber dem Vorjahr von etwa 1.000 Euro. 42 Fohlen sicherte sich internationale Kundschaft. Die Käufer kamen nicht nur aus Europa, sondern auch aus Argentinien, Mexiko und den USA.

Verdener Auktion Online - Fohlen - Juli

► Verdener Auktion Online - Fohlen - Auktionsstatistik

Am 1. Juli endete der Verdener Fohlenfrühling. Preisspitze des Auktionsfinales war Millie Margaux, die für 41.000 Euro einen neuen Besitzer in Brandenburg fand. Im Durchschnitt wechselten die 33 Hannoveraner und Rheinländer Fohlen für 9.167 Euro den Besitzer.

Dreizehn Interessenten gaben Online-Gebote auf die Monte Carlo TC/Fantastic-Tochter Millie Margaux ab. Bei 41.000 Euro erfolgte der virtuelle Zuschlag für das lackschwarze, bewegungsstarke Stutfohlen. So wurde der erste Verdener Auktionsverkauf für Züchterin und Ausstellerin Tina Ströh aus Hamburg zu einem echten Volltreffer.

Einen Traum erfüllte sich ein Kunde aus Nordrhein-Westfalen, der für 26.000 Euro den Total McLaren/Benetton Dream-Sohn Total Dream (Z. u. Ausst.: Jacqueline Tenambergen, Mettingen) erwarb. Damit war der Schwarzbraune aus dem Stamm der Nertilia Nummer Zwei der Preisskala. Gemeinsam mit Dingdong v. Dancier Gold/Florenz (Z.: Reiner Scharnhorst, Neustadt, Ausst.: Dr. Constanze Bötel, Neustadt) wird er in seinem neuen Zuhause auf den Secret/Christ-Sohn Sir Beverly Hills (Z.: Dirk Hoffmann, Wolfsburg) treffen, den sich der Käufer bereits Mitte Mai beim Fohlenfrühling gesichert hatte.

Geschäftsführer Wilken Treu zeigte sich insgesamt zufrieden mit dem Ergebnis der sechs Online Auktionen des Verdener Fohlenfrühlings. Bei der letzten Auktion lag der Durchschnittspreis bei 9.167 Euro. Elfmal kamen Kunden aus dem Ausland zum Zuge. Jeweils zwei Fohlen werden die Reise nach Belgien und Großbritannien antreten.

Verdener Auktion Online - Fohlen - Juni

► Verdener Auktion Online - Fohlen - Auktionsstatistik

Am Abend des 17. Junis wechselten 30 Auktionsfohlen für einen Durchschnittspreis von 8.125 Euro den Besitzer. Preisspitze war der Viva Gold-Sohn Vom anderen Stern mit einem Zuschlagspreis von 20.500 Euro.

Das bestbezahlte Fohlen war Vom anderen Stern v. Viva Gold/Fidertanz  (Z. u. Ausst.: Kai Baumgartner, Wulkau). Eine neue Kundin aus Niedersachsen sicherte sich den vielversprechenden Youngster für 20.500 Euro. Aus dem allerbesten Stamm der Klaseta kommt Charity Odessa v. Chacfly PS/Cascadello (Z. u. Ausst.: Ludwig Decker Jun., Bierbergen). Der Name ist Programm, Ahnin Odesssa ist Mutter des Stempelhengstes Grannus. Für den Zuschlagspreis von 11.000 Euro wird das braune Stutfohlen die Zucht eines Züchters aus dem Raum Braunschweig bereichern.  

Insgesamt erzielten sieben Fohlen einen Zuschlagspreis von 10.000 Euro und mehr. Die Verkaufsquote war identisch zu der der vier vorangegangenen Auktionen. 18 Auktionsfohlen wurden von Bietern aus Deutschland ersteigert, vier beziehen einen neuen Stall in Polen, drei der Fohlen treten ihre Reise nach Spanien an, zwei wechselten in die Ukraine und jeweils ein Fohlen zieht nach Schweden, Großbritannien und Ungarn.

Verdener Auktion Online - Fohlen - Juni

► Verdener Auktion Online - Fohlen - Auktionsstatistik

Secret-Sohn Sir Lui stellt mit 27.500 Euro den Spitzenpreis beim 4. Aufschlag des Verdener Fohlen Frühling. In spannenden Duellen triumphierten diesmal zumeist inländische Kunden. Für die 26 Vertreter des Jahrgangs 2021 wurden im Durchschnitt 9.259,62 Euro gezahlt.

Sir Lui und Savanna erzielten Spitzenpreise im Doppelpack: Zusammen werden die beiden Rappschönheiten ein zukünftiges Pas de Deux für einen neuen Kunden in Deutschland sein. Das erste spannende Bieterduell des Abends drehte sich um die Sezuan’s Donnerhall/Don Crusador-Tochter Savanna (Z. u. Ausst.: Reinhard Wilms GbR, Hinte), die als drittes Fohlen in das finale Bieten ging. Nach 46 Geboten fiel der Hammer für Kunden aus Deutschland bei 26.500 Euro. Genau diese Kunden schlugen noch ein zweites Mal zu und sicherten sich für 27.500 Euro die Preisspitze des Abends: Sir Lui v. Secret/Sarkozy (Z.: u. Ausst.: Zuchtgemeinschaft Dittmer, Rhade). Aus der Mutter Hann.Pr.St. Scalett war es damit bereits das vierte Fohlen, das über die Verdener Auktion neue Besitzer fand.

Bestbezahltes Fohlen mit Springabstammung war Damion v. Dominator Z/For Pleasure (Z. u. Ausst.: Zuchtgemeinschaft Krieger Lohmann, Hückeswagen). Diese braune Nachwuchshoffnung konnte vom Verdener Auktionsteam während eines gemeinsamen Auswahltermins mit dem Rheinischen Pferdestammbuch in Wickrath gewonnen werden. Dort findet aktuell die 5. Schloss Wickrath Fohlenauktion – Online Edition – statt und geht am kommenden Sonntag, 6. Juni, ab 18.00 Uhr auf wickrath.weauction.nl in das finale Bid Up.

Im Zweiwochen-Rhythmus geht es weiter im Verdener Fohlen-Frühling. Die nächsten Online-Fohlenauktionstermine mit je ca. 20 Fohlen sind: 14. bis 17. Juni und 28. Juni bis 1. Juli. Schon jetzt freut sich das Verdener Team auf die erste öffentliche Präsentation im Rahmen der Verdener Auktion für Fohlen und Zuchtstuten am 6. August mit anschließender Online Auktion am 7. und 8. August, selbstverständlich nur, sofern es die dann geltenden behördlichen Auflagen zulassen.

Verdener Auktion Online - Fohlen - Mai

► Verdener Auktion Online - Fohlen - Auktionsstatistik

Nach spannendem Bid Up wurde der Vitalis-Sohn Versaille für 40.500 Euro nach Spanien verkauft. Damit war er die Preisspitze der 3. Ausgabe des Verdener Fohlen-Frühlings. Das Resultat kann sich sehen lassen. Für die 25 Vertreter des Jahrgangs 2021 wurden im Durchschnitt 11.100 Euro gezahlt.

Stammkunden aus Spanien und Dänemark machten den Kampf um das begehrte Spitzenfohlen Versaille v. Vitalis/Don Romantic (Z. u. Ausst.: Gerda Stein, Großheide) zum Schluss unter sich aus. Nach 45 Geboten betrug der Zuschlagspreis 40.500 Euro. Damit ist der kleine Dunkelfuchs bereits der zweite Nachkomme der Hann.Pr.St. Delilah, der in Verden zu einem Spitzenpreis einen neuen Eigentümer fand. Seine rechte Schwester Vanellope wurde fast auf den Tag genau vor drei Jahren für 62.000 Euro verkauft. Der Hengstaufzüchter aus Dänemark wurde in der qualitätvollen Kollektion noch fündig und sicherte sich den zweiten Vitalis-Sohn, Vis A Vis (Z. u. Ausst.: Sabine und Jan Feuerbach, Dornum). Als letzte Offerte des Abends kostete der Fuchs 28.000 Euro.

Bestbezahltes Fohlen mit Springabstammung war Coeur de Cornet v. Cornet Obolensky/Tlaloc la Silla (Z. u. Ausst.: Pferdezucht Dr. Rowold, Haselünne). Die Braune war einem Aufzüchter aus Niedersachsen 12.500 Euro wert. Nur wenige Tage zuvor hat sich ihr Vollbruder, das ehemalige Verdener Auktionspferd Cornet XL, für das Bundeschampionat der fünfjährigen Springpferde qualifiziert.

Neben Preisspitze Versaille werden zwölf der 25 Fohlen Deutschland verlassen. Der Durchschnittspreis von 11.100 Euro ist der bislang höchste der drei beendeten Auktionen des Verdener Fohlen-Frühlings.

Verdener Auktion Online - Fohlen - Mai

► Verdener Auktion Online - Fohlen - Auktionsstatistik

Bei der zweiten Online Auktion des Verdener Fohlenfrühlings kosteten die 26 Fohlen durchschnittlich 9.875 Euro. Den höchsten Preis erzielte die Sezuan-Tochter Sahara, für die das Bid Up bei 36.500 Euro endete. Rund die Hälfte der Fohlen fand internationale Käufer.

Preisspitze Sahara v. Sezuan/Sandro Hit (Z. u. Ausst.: Willem Klausing GbR, Diepholz) führte mit 36.500 Euro die Statistik an. Teuerstes Hengstfohlen war der Bon Courage/Rotspon-Sohn Bon Ludwig (Z.: Hans-Ludwig Dittmer, Ausst.: Zuchtgemeinschaft Dittmer, Rhade), für den eine renommierter Hengststation aus Brandenburg 16.500 Euro anlegte. Mengen- und preismäßig gut vertreten waren auch die Springfohlen. Für 13.500 Euro verlässt Dubai v. Dallas VDL/Lordanos (Z. u. Ausst.: Axel Baumgartner, Kamern) Deutschland Richtung U.S.A.

14 Fohlen fanden neue Besitzer in Deutschland. Das internationale Interesse reichte von Europa bis nach Chile und in die USA. Jeweils zwei Fohlen reisen nach Belgien, Frankreich und Großbritannien.

Verdener Auktion Online - Fohlen - April -

► Verdener Auktion Online - Fohlen - Auktionsstatistik

Spitzenreiter des Auftakts des Verdener Fohlenfrühlings war kein Geringerer als der Vollbruder von Michael Jungs Spitzenpferd fischerChipmunk FRH. Der am 5. Februar geborene Charly wurde für 40.000 Euro an einen Vielseitigkeitsenthusiasten aus dem Rheinland online versteigert.

 Für den „Busch“ gezüchtet wurde der Contendro/Heraldik xx-Sohn Charly (Z. u. Ausst.: Wolfgang Lutz, Völkersen). Sein 2008 geborener Vollbruder fischerChipmunk FRH ist mit Doppelolympiasieger Michael Jung eines der besten Vielseitigkeitspferde der Welt. Charly ist bereits der vierte Contendro-Nachkomme der Stute Havanna, Hannoveraner Stute des Jahres 2019, der über eine Verdener Auktion in Meisterhände verkauft wurde.  

 Das Feld der Springfohlen führte der Chacoon Blue/Stakkato-Sohn Coldplay (Z. u. Ausst.: Hans-Henning Hagemann, Pattensens) an, dessen Mutter vor zehn Jahren mit Quality H v. Quaid bereits eine sensationelle Preisspitze auf der Elite-Auktion im Oktober geliefert hatte. Der Zuschlagspreis für das Hengstfohlen, das eine Box bei einem Hengstaufzüchter aus Braunschweig beziehen wird, lag bei 26.500 Euro. Bestbezahltes Fohlen mit Perspektive für das große Viereck war das Stutfohlen Dear Rose v. Dancier/Fürstenball (Z. u. Ausst.: Gerda Stein, Westerende), das für 18.000 Euro einen neuen Besitzer aus dem Raum Trier fand.

Das Resultat der ersten Fohlenauktion kann sich sehen lassen. Für die 28 Vertreter des Jahrganges 2021 mussten durchschnittlich 10.482 Euro angelegt werden. Groß war vor allem das internationale Interesse, genau die Hälfte (14) der Kollektion gelangte in ausländischen Besitz. Vier Fohlen werden nach Großbritannien reisen. Vier Hengstfohlen wurden an einen bekannten Aufzuchtbetrieb in der Ukraine versteigert. Jeweils zwei fanden neue Besitzer in Frankreich und in Mexiko.

Verdener Auktion Online - Reitpferde - April

► Verdener Auktion Online - Reitpferde - Auktionsstatistik

Die Verdener Auktion im April entwickelte sich zu einem munteren Marktplatz. Die 67 talentierten Reitpferde kosteten im Durchschnitt 25.634 Euro. Die Statistik führte gleich die Kopfnummer eins an. Für 105.000 Euro wurde Sympatico an einen Dressurausbilder aus Hessen versteigert.  

105 Gebote wurden abgegeben, bis der Secret/Don Crusador-Sohn Sympatico (Z.: Dr. Elke Standeker, Stübing/AUT, Ausst.: Carsten Johansen, Bastad/SWE) für 105.000 Euro einen neuen Besitzer in Hessen fand. Vom ersten Tag an war der lackschwarze Dreijährige aus dem Stamm der Anitschke der Sympathieträger der Kollektion und bestach bei jedem seiner Auftritte mit Auktionsreiter Heiko Klausing. Er wird bei seiner Reise von Totilas Erbin v. Top Gear/Benetton Dream (Z. u. Ausst.: Harald Wildhagen, Wennigsen) begleitet, die für 75.000 Euro den Weg in denselben Stall fand. Die traumhafte Dunkelfuchsstute wurde während der Auktionszeit von Jacob Schenk präsentiert. Zum Spitzenpreis bei den Springpferden flog Chumany v. Cornets Iberio/Stanley (Z. Antonius Schulze-Averdiek, Rosendahl, Ausst.: Schulze-Averdiek Sportpferde, Rosendahl). Der Fünfjährige aus dem Auktionsberitt von Roman Duchac steht am Beginn einer vielversprechenden Karriere und wurde für 65.500 Euro an einen Stammkunden aus Niedersachsen verkauft, der bereits zahlreiche junge Pferde erfolgreich in den internationalen Sport gebracht hat. Drei weitere Pferde nahmen die 50.000 Euro-Hürde. Zwei davon wurden von Heiko Klausing meisterlich dargestellt. Sir Arthur Carrus v. San Amour/Davignon II (Z. u. Ausst.: Helena und Jukka Niiranen MTY, Ypäjä/FIN) fand für 73.500 Euro einen neuen Besitzer in Frankreich. Die For Romance/Franziskus-Tochter Fantastica (Z.: Berthold Schoemaker, Emlichheim, Ausst.: Gisela Kappelhoff, Beckum) wurde für 56.000 Euro nach Österreich verkauft. In Österreich wird ebenfalls der Baron/Londonderry-Sohn Baronderry (Z. u. Ausst.: Jan Crome-Sperling, Lutter a. Bbg.) weiter gefördert werden. Der Zuschlagspreis für den von Sascha Böhnke meisterlich inszenierten Fuchs lag bei 67.500 Euro. 

„Jeder kann in Verden das passende Pferd finden“, hatte der renommierte Dressurausbilder Marcus Hermes schon bei der Präsentation der Auktionskandidaten gelobt. Das hochklassige Angebot wussten Käufer aus der ganz Europa und Nordamerika zu schätzen. 36 Pferde werden in Deutschland bleiben, 31 haben eine weitere Reise vor sich. Der Durchschnittspreis von 25.634 Euro bedeutete eine Steigerung von über 3.000 Euro gegenüber dem Vorjahr. Das größte Kontingent sicherten sich Kunden aus den USA (acht Pferde) gefolgt von Frankreich und Spanien (jeweils vier Pferde).

Verdener Auktion Online - Reitpferde - Januar

► Verdener Auktion Online - Reitpferde - Auktionsstatistik

Seinem Namensgeber alle Ehre machte Fridrich Schiller. Mit Kopfnummer 1 erzielte der Finest-Sohn mit 81.500 Euro den Spitzenpreis der Verdener Online Auktion im Januar. Beim ersten HannoveranerAuktionsevent des Jahres erzielten die 53 Reitpferde einen Durchschnittspreis von 19.519 Euro.

Es war der zweite spektakuläre Auftritt des nach dem deutschen Dichterfürsten benannten Finest/Desperados-Sohnes Friedrich Schiller (Z.: Henning Schulze, Tiddische, Ausst.: Aldrie Consultants AB, Schweden) in der Niedersachsenhalle. Schon als Fohlen weckte der ganggewaltige Rappe Begehrlichkeiten und wurde nach Schweden verkauft. Sechs Jahre später und mit Erfolgen in Dressurpferdeprüfungen ausgestattet, wurde der Wallach für 81.500 Euro an einen Stammkunden aus Frankreich versteigert, der sich schon zahlreiche Toppferde in Verden gesichert hat, die später im internationalen Viereck für Aufsehen sorgten.

Eine Doppelspitze gab es bei den Springpferden. Gleich zwei Parcoursaspiranten erzielten einen Zuschlagspreis von 35.000 Euro. Der Name ist auch bei Lucky Luke Programm. Der stattliche, 1,76 Meter große Lord Pizarro/Callistus-Sohn (Z.: Hans Ahlers, Twist, Ausst.: Eckhard Witthake, Recke) ist bereits sieben Jahre alt und kann auf Topplacierungen in Springpferdeprüfungen bis Klasse M* vorweisen. Der „Glückspilz“ war einem Stammkunden aus den Vereinigten Staaten 35.000 Euro wert. Dasselbe Ergebnis erzielte kurz vor „Torschluss“ auch Cornet XL v. Cornet Obolensky/Lex Lugar (Z. u. Ausst.: Pferdezucht Dr. Rowold, Haselünne). Der sprunggewaltige dunkelbraune Halbbruder des Celler Landbeschälers Colougar v. Codex One überragt Lucky Luke noch um drei Zentimeter. Noch nicht im Turniersport gezeigt, sieht er einer glänzenden Zukunft im Stall einer erfolgreichen jungen Springreiterin aus Niedersachsen entgegen.

Schon in der zehntägigen Trainingszeit deutete sich das positive Auktionsergebnis zu Jahresbeginn an. Noch kurz vor Beginn des Bid Ups der Online Auktion wurde in der Niedersachsenhalle unter Einhaltung aller erforderlichen Hygieneregeln fleißig ausprobiert. Die Statistik spiegelt das große Interesse wider. Der Durchschnittspreis lag bei 19.519 Euro und lag damit um über 2.000 Euro als im Januar des Vorjahres. 25 Pferde werden in Deutschland bleiben. Mit 28 Pferden liegt der Exportanteil bei über 50 Prozent. Käufer aus Frankreich (sieben) sowie Russland und die USA (jeweils fünf) sicherten sich die größten Kontingente. „Die Kunden fühlen sich in Verden wohl, auch wenn das Finale am Computer und ohne Zuschauer stattfand. Es gab sicherlich wieder viele emotionale Momente zuhause bei den Käufern“, sagte Geschäftsführer Wilken Treu.