Verdener Auktionen im Archiv

Zahlen, Daten und Fakten! Im Auktionsarchiv finden Sie die Berichte und Statistiken der vergangenen Verdener Auktionen.

Verdener Auktionen 2019

Verdener Auktion Januar

Verdener Auktion am 19. Januar 2019

Reitpferde

» Statistik der Verdener Auktion im Januar 2019

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Gleich das erste Pferd, das 2019 das Verdener Auktionsrund betrat, setzte mit seinem Preis von 88.000 Euro eine Marke, die auch nach 78 Pferden noch Bestand haben sollte. Mit einem Durchschnittspreis von 15.801 Euro hatte die Verdener Auktion im Januar einen frischen Verlauf genommen.

Unter dem Applaus der zahlreichen Besucher der Niedersachsenhalle erfolgte der Zuschlag für einen Don Index/Werther-Sohn mit dem Namen Der Keiler. Züchter und Aussteller des typvollen Braunen ist Carl Graf von Hardenberg, Nörten-Hardenberg, der es sich nicht nehmen ließ, ein Paket mit Köstlichkeiten aus seiner Schnapsbrennerei zum Käufer bringen zu lassen. Für 88.000 Euro sicherte sich ein belgischer Topdressurausbilder, der bereits seit 25 Jahren zu Verdens Stammkunden zählt, das bewegungsstarke Dressurtalent. Nummer zwei in der Käufergunst war Fürst Benno v. Fürst Belissaro/Worldly (Z.: Klaus Kropp, Bermen, Ausst.: Winfried Albers, Neuenkirchen), der für 75.000 Euro am Telefon nach Spanien versteigert wurde.

Bei den Springpferden war der Coupe d‘Or/Drosselklang II-Sohn Clemens (Z.  u. Aussteller: Gestüt Sprehe GmbH, Löningen) bestbezahlte Offerte. Der volljährige Braune, der bereits Siege und Placierungen bis M-Niveau aufweisen kann, wird für 29.000 Euro eine Box in einem spanischen Springstall beziehen.

„Das Preisgefüge war solide. Der Durchschnittspreis wurde ohne Ausreißer erreicht“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. Das Publikum beim Ausprobieren sei sehr fachkundig und aufgeschlossen gewesen, das war von allen Mitgliedern des Teams der Ausbildungs- und Absatzzentrale des Hannoveraner Verbandes zu hören. 34 Pferde erzielten Preise von 15.000 Euro und mehr. Die Exportrate lag bei knapp 50 Prozent, 37 Pferde werden Deutschland verlassen, alleine acht fanden in Belgien einen neuen Besitzer.

Verdener Auktion April

Verdener Auktion am 12./13. April

Reitpferde

» Verdener Auktion - Statistik

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Farbenfroh wie der Frühling präsentierte sich die Verdener Auktion im April. So wie die zahlreichen Scheinwerfer die Niedersachsenhalle in buntes Licht tauchten, so bunt und abwechslungsreich war der Auktionsverlauf. Das Rennen um den Spitzenpreis machte der dunkelbraune Dressurhengst Zouzo der mit 165.000 Euro die Bestmarke setzte. Nach 70 Jahren haben die Auktionen nichts an ihrer Attraktivität eingebüßt. Die hochklassige Kollektion überzeugte die Kunden weltweit, die 77 Pferde erzielten durchschnittlich 25.071 Euro, rund 7.000 Euro mehr als im Vorjahr.

In einem umjubelten Bieterduell avancierte Zouzo v. Zack/Soliman de Hus (Z.: Günter Röhrich, Neustadt, Ausst.: Willem Klausing GbR, Diepholz) zur Preisspitze. Nicht nur das Publikum, auch Frederik De Backer hielt es bei dem spannenden Bieterduell nicht mehr auf dem Platz. Beide Bieter saßen in zwei benachbarten Blöcken, und der Auktionator, unterstützt vom Applaus der Zuschauer, lockte aus nächster Nähe ein Gebot nach dem anderen aus beiden Parteien. Als der Zuschlag für den bewegungsstarken  Strahlemann bei 165.000 Euro für Frankreich fiel, wurde der vier Jahre alte Hengst mit stehenden Ovationen verabschiedet.

Zweites Pferd, das die 100.000 Euro-Marke in Verden erreichte, war der Millennium/Don Bosco-Sohn Magic Moment HRH (Z. u. Ausst.: Heiner und Renate Hormann, Landesbergen). Mit Kopfnummer eins sorgte der imponierende gekörte Hengst schon zu Beginn für magische Momente in der Niedersachsenhalle. Für 100.000 Euro wird er wie Zouzo in Frankreich für magische Momente sorgen.

„Heimat ist ein Gefühl“ - unter diesem Motto stand die Verdener Auktion im April. Das Team rund um Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener hatte sich mit großer Liebe zum Detail und genauso großer Leidenschaft einiges einfallen lassen, um diese Veranstaltung zu etwas ganz Besonderem werden zu lassen. Feierlicher Auftakt war am Vortag der Verdener Abend, bei dem das Pferd im Mittelpunkt stand. Neben den Auktionspferden hatten auch deren Väter ihren großen Auftritt im Scheinwerferlicht. Außerdem wurde Reinhard Baumgart mit der Goldenen Ehrennadel des Hannoveraner Verbandes geehrt. Er war als Auktionsreiter, Trainer und Mitglied der Auswahlkommission eine feste Säule im Verdener Auktionsteam. Außerdem wurde der Celler Landbeschäler Grey Top v. Graf Top/Singular Joter (Z.: Emiliano Lonzi, Fauglia Pisa/ITA) mit dem Grande-Preis ausgezeichnet.

Gala und Stimmung kamen gut an, nicht nur in der Heimat. 32 Pferde wurden in die weite Welt entlassen, 45 werden in Deutschland bleiben. „Die erstklassige Kollektion wurde von unseren Kunden entsprechend honoriert - und das 70 Jahre nach der ersten Auktion in Verden“, freute sich Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. „Die Stimmung war sehr optimistisch und ist Ansporn für die Fohlenauktion im Mai.“

Verdener Auktion Mai

Verdener Auktion am 24./25. Mai

Fohlen

» Statistik Verdener Auktion Mai 2019

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Am letzten Mai-Wochenende wurden in der Niedersachsenhalle die ersten Fohlen des Jahrganges 2019 versteigert. Im 70. Jubiläumsjahr der Verdener Auktionen feierte ein neues Konzept seine Premiere. Zum ersten Mal wurden Fohlen konzentriert auf einer Veranstaltung im Frühjahr angeboten. Spitzenreiter in der Preistabelle war Fidus, der für 21.000 Euro an eine Aufzüchterin aus Niedersachsen verkauft wurde.

Begehrtester Auktionskandidat in der Niedersachsenhalle war der Fürst Belissaro/Dr. Watson-Sohn Fidus (Z. u. Ausst.: Petra Mohrmann, Wanna). Er beeindruckte schon bei der Präsentation durch allerhöchste Bewegungsgüte und unerschütterliches Gleichmaß im Auftritt. Bei 21.000 Euro schlug Auktionator Bernd Hickert den eleganten, modernen Rapphengst in die direkte Nachbarschaft von Verden an eine Aufzüchterin aus Ritterhude zu.

Mit Szenenapplaus hatte zuvor Felina v. Feinrich/Rousseau (Z. u. Ausst.: Michael Niethamer, Weil der Stadt) den Auktionsring verlassen. Lebhaft bejubelt trabte die Dunkelbraune in den Besitz eines hocherfolgreichen Aufzüchters aus Nordrhein-Westfalen, der sich schon so manches Spitzentalent in jungen Jahren in der Niedersachsenhalle gesichert hat. Den höchsten Preis der Fohlen mit Springpferdeabstammung erzielte der überaus sportlich gezogene Carius H v. Chacfly PS/Numero Uno (Z. u. Ausst.: Hans-Henning Hagemann, Pattensen), der für 16.000 Euro Feline folgen wird. „Die drei Fohlen hatten schon bei der morgendlichen Präsentation im Mittelpunkt des Interesses gestanden“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener.

Für den Hannoveraner Nachwuchs mussten durchschnittlich 7.197 Euro angelegt werden. 18 Fohlen werden Deutschland verlassen, davon alleine fünf in Richtung Niederlande und vier nach Großbritannien. „Das lebhafte Auktionsgeschehen zeigt uns, dass das neue Konzept von unseren Kunden gut angenommen wird“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. Schon am Vorabend der Auktion war die Stimmung positiv. Heimat ist ein Gefühl – unter diesem Motto stand der gut besuchte Züchterabend, zu dem das Team der Ausbildungs- und Absatzzentrale des Hannoveraner Verbandes eingeladen hatte.

Verdener Auktion Juli

Verdener Auktion am 20. Juli 2019

» Statistik Verdener Auktion im Juli 2019


» Auktionsbroschüre

 

Dem Verdener Auktionsteam war es gelungen, eine bunte Mischung an talentierten Dressur- und Springpferde zusammenzustellen, die für alle Ansprüche etwas Passendes im Angebot hatte. Das wurde honoriert, für die 47 Pferde mussten durchschnittlich 16.330 Euro angelegte werden. Während es außerhalb der Niedersachsenhalle blitzte und donnerte, verlief beim Hannoveraner Verband alles nach Plan.

 

Es war ein Dressurpferd, das die Niedersachsenhalle als Preisspitze verließ. Für 33.000 Euro ersteigerte das Gestüt Sola Nogales aus Spanien den Scolari/Fürstenreich-Sohn Semino JU (Z.: Michaela Pridöhl, Grethem, Ausst.: Jürgen Uhlenwinkel, Grethem). Jedes Gebot wurde mit Applaus belohnt, während außerhalb der Halle ein Sommergewitter tobte. Gemeinsam mit dem bewegungsstarken Fuchs werden zwei weitere hochkarätige Rohdiamanten Verden in Richtung Sevilla verlassen.

 

Das bestbezahlte Springpferd wurde am Telefon nach Brüssel/BEL versteigert. 26.000 Euro kostete die Cascadello/Contendro-Tochter Cecile S (Z.: Friederike Stüvel-Huck, Egestorf, Ausst.: H. u F. Stüvel GbR, Zeetze), die bereits Siege und Placierungen in Springpferdeprüfungen feierte.

 

Ein Blick in die Statistik zeigt, dass vier Pferde einen Zuschlagspreis von 25.000 Euro und höher erzielten. 24 weitere Pferde brachten mehr als 15.000 Euro in die Kasse ihrer Aussteller. Das Verhältnis Inland/Ausland hielt sich die Waage, 25 Auktionskandidaten werden Deutschland verlassen.

Verdener Auktion August

Verdener Auktion am 9./10. August

Fohlen und Zuchtstuten

» Statistik Verdener Auktion August

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Unter dem Jubel des Publikums war der Dante’s Junior-Sohn Derby für 112.000 Euro Preisspitze der Fohlen- und Zuchtstutenauktion des Hannoveraner Verbandes. Zucht und Sport – das ist eine Kombination, die nach Verden passt.  Eingebettet war die Auktion in das große Turnier „Verden International“, auf dem neben dem großen Sport die Hannoveraner Championate der Reit-, Dressur- und Springpferde entschieden werden .

Während auf dem Rennbahngelände zeitgleich um die Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal und den Piaff-Förderpreis geritten wurde, sicherten sich zahlreiche Käufer in der Niedersachsenhalle die Stars von morgen zum frühestmöglichen Zeitpunkt, nämlich im Fohlenalter. Mit einem Startgebot am Telefon von 30.000 Euro schwebte der Dante’s Junior/Fürst Romancier-Sohn Derby (Z. u. Ausst.: Marion Menck, Rübehorst) in das Auktionsrund. „So einen gibt es nicht alle Tage“, schwärmte Auktionator Bernd Hickert. Die Angebote schnellten nach oben, jedes wurde vom begeisterten Publikum mit Jubel quittiert. Als das Hämmerchen bei 112.000 Euro fiel, wurde der schicke Rappe mit stehenden Ovationen aus dem Auktionsrund verabschiedet. Er wird bei einer Gruppe renommierter Hengstaufzüchter aufwachsen und auf kommende Aufgaben vorbereitet werden.

Die Springfohlen hatten ihren großen Auftritt bereits am Vorabend. In den Pedigrees traf sich alles, was auf den großen Turnierplätzen der Welt Rang und Namen hat. Das galt auch für den Chacoon Blue/Balou du Rouet-Sohn Chaccon du Rouet (Z. u. Ausst.: Gerd Janssen, Neuschoo), der mit dem Zuschlagspreis von 17.500 Euro Preisspitze am Freitag war. Sein neuer Besitzer hat schon vor drei Jahren bestens aufgepasst. Damals erwarb er in der Niedersachsenhalle die Stalypso-Tochter Starena, die bei der Herwart von der Decken-Schau gefeierte Springsiegerstute wurde.

Drei Zuchtstuten komplettierten das Angebot. Bestbezahlte Offerte war die De Niro/Lancier-Tochter Danciera (Z.: Ekke Thaden, Butjadingen, Ausst.: ZG Schmidt, Naumburg). Die Vollschwester des vor zwei Jahren eingegangenen Celler Landbeschälers Dancier wurde für 20.000 Euro an ein französisches Gestüt verkauft.

So vielfältig die Abstammungen waren, so vielfältig war die Kundschaft. 112 Fohlen erzielten einen Durchschnittspreis von 9.116 Euro. 30 Fohlen werden im Ausland für Hannover Werbung machen. Am beliebtesten sind sie in Großbritannien, dorthin werden sechs Vertreter des Jahrganges 2019 die Reise antreten. „Wir freuen uns, dass uns die Züchter herausragende Fohlen zur Vermarktung anvertraut haben und dies von der internationalen Käuferschaft entsprechend honoriert wurde“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener.

1. Verdener Auktion Online

Gelungene Premiere mit internationalen Bieterduellen.

Erfolgreich schloss der Hannoveraner Verband am Samstagabend, 14. September, die erste Verdener Online-Auktion ab. Dabei avancierte die Nummer eins der Fohlenkollektion in einem spannenden Bieterduell direkt zur Preisspitze der Online-Premiere.

 

16.500 Euro brachte die For Romance/Fürst Nymphenburg-Tochter Francie Bell Boa (Z.: Jürgen-Heinrich Ohlhoff, Bergen; Ausst.: Ines Holste, Bergen). Das charmante dunkelbraune Stutfohlen aus einem international Grand Prix-erfolgreichen Mutterstamm weckte bereits im Vorfeld das Interesse der internationalen Käuferschaft.

 

Gleich zwei Fohlen erzielten mit einem Endgebot von 9.500 Euro den zweithöchsten Zuschlagspreis. Das waren die Hengstfohlen Nummer fünf, Eternal Darling v. Erdinger/Dancier (Z. u. Ausst.: Mareike Bartels, Haren) und die Nummer 22, Edison v. Emerald van het Ruytershof/Quasimodo van de Molendreef (Z. u. Ausst.: Pferdezucht P & S, Farven). Insgesamt 30 Fohlen wurden zur Versteigerung angeboten und erzielten einen Durchschnittspreis von 6.933 Euro. Sieben Fohlen werden in Kürze ihre Reise zu ihren neuen Besitzern in das Ausland antreten.

 

Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis der ersten Verdener Online-Auktion. „Wir freuen uns, dass wir durch diesen zusätzlichen Vermarktungsweg viele neue Aussteller, Interessenten und Käufer ansprechen konnten. Auf diesem Ergebnis können wir für die Zukunft aufbauen.“ Das Interesse an der Online-Auktion spiegelte sich auch in den Zugriffszahlen wider. User aus 63 Ländern besuchten die Online-Plattform im Rahmen des Auktionszeitraumes, und mehr als 200 Personen registrierten sich, um die Möglichkeit zu nutzen, auf die Fohlen zu bieten.

» Zur Online-Auktion

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136. Elite-Auktion

136. Verdener Elite-Auktion mit Gala-Abend - Reitpferde, zweijährige Hengste und Fohlen

11./12. Oktober 2019

» 136. Elite-Auktion - Statistik

 

70 Jahre Auktion in Verden wurden mit einem rauschenden Fest gefeiert. In der an zwei Tagen ausverkauften Niedersachsenhalle wurde L‘Avion als Preisspitze gefeiert. Der Dritte des Bundeschampionats wird für 140.000 Euro die Reise nach Spanien antreten. Im Durchschnitt wurde die glanzvolle Kollektion – die zahlenmäßig größte Kollektion einer Elite-Auktion seit zehn Jahren – der 89 hochkarätigen Talente für 32.561 Euro versteigert.

 

Mit der Bronzemedaille beim Bundeschampionat der dreijährigen Stuten und Wallache ausgezeichnet, trabte L‘Avion v. Livaldon/Longchamp (Z.: Katharina Oltmann-Heemke, Kreepen, Ausst.: Steffen Brunkhorst, Parnewinkel) durch das Auktionsrund. Die Gebote stoppten erst bei 140.000 Euro und der außergewöhnlich bewegungsstarke und ausdrucksvolle Dunkelbraune wurde Preisspitze der 136. Elite-Auktion. Er wird in dem andalusischen Gestüt weiter gefördert, das sich bereits die Preisspitze der Verdener Auktion im Juli gesichert hat.

 

„Hier kommt eine Rakete!“, kündigte Auktionator Frederik de Backer den Diacontinus/Stolzenberg-Sohn DJ (Z. u. Ausst.: Manfred Kischio, Sehnde) an. Eine außergewöhnliche Perspektive wird dem Vierjährigen bestätigt. Der Zuschlag kam bei 97.000 Euro und machte den Schimmel zur Preisspitze mit Springgenen. Er wird in Isernhagen von Auktionsreiter Enrico Süßenbach weiter gefördert werden.

 

14 Pferde kosteten 50.000 Euro und mehr. Insgesamt werden 35 Pferde Deutschland verlassen. Die Herkunft der Käufer reicht über die ganze Welt – von Australien über Japan und die USA bis nach Chile. Die größte Käufergruppe kam aus den USA (fünf), gefolgt von Kanada und der Schweiz mit jeweils vier Pferden.

 

Seit einigen Jahren bietet der Hannoveraner Verband bei der Elite-Auktion eine feine Selektion hochveranlagter zweieinhalbjähriger Hengste an. Das kommt bei den Kunden aus aller Welt gut an. Die 16 Vertreter des Jahrgangs 2017 fanden für durchschnittlich 19.031 Euro einen neuen Besitzer. Die größte Begehrlichkeit weckte der Fürstenball/Laurentio-Sohn Fürst Lauries (Z.: Gesa Coordes, Aurich, Ausst.: Peter Dieckmann, Odenthal). Der wunderschön aufgemachte Dunkelbraune wurde für 52.000 Euro an einen Luxemburger Dressurausbilder der Extraklasse versteigert, der schon oft in Verden fündig wurde.

 

Hoch in der Gunst der Käufer standen auch die 40 Fohlen. Ein dunkelbraunes Hengstfohlen trabte in der Statistik davon. Dixon v. Dante’s Junior/Christ (Z. u. Ausst.: Simone Walke, Wrestedt) war einem renommierten niedersächsischen Aufzüchter 19.000 Euro wert. Im Durchschnitt musste für Hannovers Nachwuchs 7.100 Euro angelegt werden.

 

Prachtvoller Auftakt der 136. Elite-Auktion war am Freitag der Gala-Abend. Das begeisternde Programm, bei dem die Pferde im Mittelpunkt standen, führte durch sieben Jahrzehnte Auktionsgeschichte. Prominente ehemalige Auktionsreiter wie EU-Kommissionspräsidentin Dr. Ursula von der Leyen, der ehemalige Springbundestrainer Herbert Meyer oder Bianca und Ullrich Kasselmann feierten die Verdener Auktionen genauso wie Jürgen Winter, der als Reiter bei der ersten Auktion 1949 dabei gewesen war. Erfolgreichster Auktionsbeschicker der vergangenen zehn Jahre war Ulrich Heuer, Bienenbüttel, der mit dem Hans Joachim Köhler-Preis ausgezeichnet wurde. Als eines der besten deutschen Nachwuchspaare im Parcours gelten Tim-Uwe Hoffmann und seine Hannoveraner Stute Casta Lee. Vor acht Jahren ersteigerte Familie Hoffmann aus Rhade die Cassus/Acorado-Tochter (Z.: Wilhelm Koch, Vorhop) in der Niedersachsenhalle. Mittlerweile ist sie mit ihrem 24 Jahre alten Reiter bereits dreimal im U25-Cup beim CHIO Aachen am Start gewesen und hat über zehn S-Springen gewonnen. Sie wird zukünftig mit dem Kürzel des Hannoveraner Fördervereins als Casta Lee FRH an den Start gehen.

Verdener Auktion November

Verdener Auktion am 9. November

Reitpferde

» Statistik der Verdener Auktion im November 2019

» Auktionsbroschüre

Genau 100 Pferde gehörten zum großen Lot der Verdener Auktion im November. Es war die letzte Möglichkeit im 70. Jahr der Verdener Auktionen, in der Niedersachsenhalle einen Hannoveraner oder Rheinländer zu ersteigern. Preisspitze war Quedez, der für 55.0000 Euro nach Baden-Württemberg verkauft wurde. Im Durchschnitt mussten für den Spitzennachwuchs 16.510 Euro angelegt werden.


Mit Kopfnummer 89 hatte der Quantensprung/Sirtaki-Sohn Quedez (Z. u. Ausst.: Marina-Mara Tranins, Wahrenholz) die größten Begehrlichkeiten auf seiner Seite. Nach flottem Bieterduell erteilte Auktionator Frederick De Backer bei 55.000 Euro den Zuschlag an einen Käufer aus Baden-Württemberg.

 

Bestbezahltes Springpferd war Dahlien v. Drosselklang II/Cheenook (Z. u. Ausst.: Martina Zilinska, Dolni Domaslavice/CZE). Die Tochter des Hannoveraner Hengst des Jahres 2001 war einem Stammkunden aus Frankreich 40.000 Euro wert.

 

Schon im Vorfeld der Verdener Auktion im November war das Interesse weit über die Grenzen Deutschlands hinaus groß. So werden 35 Auktionspferde ihren Hafer zukünftig außerhalb der Bundesrepublik bekommen. Die meisten Pferde sicherten sich Kunden aus Frankreich (zwölf), gefolgt von den Vereinigten Arabischen Emiraten (fünf) und Großbritannien (drei).Die Reiter des Verdener Auktionsteams verabschiedeten Jörg-Wilhelm Wegener als Auktionsleiter unübersehbar mit Dank. „Danke Jörg“ stand auf dem Rücken der T-Shirts, die jeder Reiter bei der Vorstellung seines letzten Pferdes trug.

Verdener Auktionen 2018

Verdener Auktion Januar

» Statistik Januar 

» Auktionsbroschüre

Die Verdener Auktion im Januar war ein frischer Aufgalopp für das Auktionsjahr 2018. Wieder war es ein Springpferd, das zur Preisspitze avancierte: Pure Boy wurde für 87.000 Euro versteigert. Die Qualität der 90 Reitpferde wurde mit durchschnittlich 18.590 Euro honoriert. Schon beim Freispringen am Vortag wurde er mit Applaus bedacht: Pure Boy v. Perigueux/Acorado (Z. u. Ausst.: Rolf Trute, Cremlingen) überzeugte mit Talent und Vermögen im modernen Zuschnitt. „Vive la France“, rief Auktionator Bernd Hickert, als der Zuschlag bei 87.000 Euro erfolgte. Zuvor waren die Gebote im schnellen Wechsel von der linken Tribünenseite zur rechten gewechselt. Der Braune wurde an den französischen Springreiter Pascal Fatien, der in Portugal lebt und trainiert, verkauft. Schon bei der Elite-Auktion im vergangenen Herbst war er in Verden fündig geworden. Mit Kopfnummer eins hatte der Don Frederic/Escudo-Sohn Dujardin (Z. u. Ausst.: Henning Schulze, Tiddische) für 55.000 Euro den Besitzer gewechselt. Der mit enormer Bewegungsqualität ausgestattete Rappe wurde das teuerste Dressurpferd der Verdener Auktion im Januar. Interessant war die Gruppe der zehn dreijährigen Hengste, die zum ersten Mal im Januar das Angebot komplettierten und im Durchschnitt 11.050 Euro kosteten.  Rund ein Drittel der Kollektion wird Deutschland verlassen. Sieben Reitpferde sicherten sich Kunden aus Spanien und der Schweiz, fünf Mal kam Frankreich zum Zuge. „Anders als sonst gehörten mehr Spring- als Dressurpferde zur Kollektion. Den Dressurpferdezüchtern stehen für 2018 noch alle Möglichkeiten auf der Verdener Auktionsbühne offen“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. „Außerdem sind zahlreiche deutsche Topausbildungsställe zum Zuge gekommen. Wir werden also viele der Verdener Auktionspferde im Sport wiedersehen.“

Verdener Auktion März

Verdener Auktion am 24. März 2018

Reitpferde und Fohlen

» Statistik Reitpferde und Fohlen

» Auktionsbroschüre Reitpferde

» Auktionsbroschüre Fohlen

Pünktlich zu Frühlingsbeginn präsentierte der Hannoveraner Verband ein abwechslungsreiches und breit gefächertes Angebot. Bei der Verdener Auktion im März fanden 70 Reitpferde und 31 Fohlen einen neuen Besitzer. Gleich der erste Auktionskanditat Bonjour setzte sich mit seinem Zuschlagspreis von 53.000 Euro an die Spitze der Preisstatistik.

 

Der ausdrucksstarke Schimmel Bonjour v. Belantis/Sandro Hit (Z.: Sabine Portner, Jork, Ausst.: Heinz Katt, Stade) überzeugte durch hohe Rittigkeit und überragende Grundgangarten. Schnell erreichten die Gebote die magische 50.000 Euro-Marke. Bei 53.000 Euro erteilte Auktionator Frederik De Backer den Zuschlag an eine Käuferin aus Baden-Württemberg. Die zahlreichen Zuschauer mussten nicht lange auf den nächsten Spitzenpreis warten. Kaum hatte Bonjour die Niedersachsenhalle verlassen, kam der große Auftritt des Fürst Romancier/Londonderry-Sohnes Fiorello KJ (Z.: Klaus Jürgens, Sehnde-Bolzum, Ausst.: P & C Sportpferdezucht, Isernhagen). Fünfjährig präsentierte sich der imponierende Fuchshengst mit Siegen in Reit- und Dressurpferdeprüfungen im vergangenen Jahr. Er wurde für 50.000 Euro nach Hamburg verkauft.

 

Für die bestbezahlte Offerte der Springpferde mussten 43.000 Euro angelegt werden: Vor der erst vierjährigen Charlotta v. Cascadello/Fighting Alpha (Z.: Lotta Aalto, Bargstedt, Auss.: Ulf Plate, Oldendorf) aus sporterprobtem Mutterstamm liegt eine große Zukunft. Nach spannendem Bieterduell ging der Zuschlag in einen erfolgreichen niederländischen Springstall.

 

Durchschnittlich kosteten die Reitpferde 17.904 Euro. Das internationale Interesse war groß. Insgesamt werden 34 Pferde Deutschland verlassen. Die größte Käufergruppe kam aus Belgien (sechs Pferde), gefolgt von Spanien (fünf Pferde) und den USA und Frankreich, die jeweils vier Talente aus Verden mit nach Hause nehmen.

 

Bereichert wurde die Kollektion durch die ersten Vertreter des Jahrgangs 2018. 31 Fohlen erzielten einen Durchschnittspreis von 6.339 Euro. Auch hier avancierte die Kopfnummer eins zur Preisspitze. Samour d’Or v. San Amour/Donnerhall (Z.: Helmut G. Heidmeyer, Rahden, Ausst.: Gestüt Fünfhausen GmbH, Rahden) wurde für 32.000 Euro an das Gestüt Blue Hors nach Dänemark verkauft.

 

Die Kollektion der Verdener Auktion im März präsentierte sich wie eine bunte Frühlingswiese. Abwechslungsreich war das Angebot hinsichtlich der Abstammungen und der Einsatzmöglichkeiten. „Die grüne Saison steht vor der Tür. Wir freuen uns, dass wir den Reitern qualitätvolle Pferde für den Sport anbieten konnten “, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener.

Verdener Auktion Mai

» Ergebnisse der Verdener Auktion am 5. Mai

» Auktionsbroschüre

 

Bei der Verdener Auktion im Mai stahl ein Stutfohlen den Reitpferden die Schau: Vanellope wurde für 62.000 Euro verkauft. Zuvor hatten 36 Reitpferde für durchschnittlich 15.361 Euro einen neuen Besitzer gefunden.

 

Schon im Vorfeld war die Vitalis/Don Romantic-Tochter Vanellope (Z. u. Ausst.: Gerda Stein, Westerende) als Favoritin auf den Spitzenpreis gehandelt worden. Beim Foto- und Videotermin avancierte die bewegungsstarke Fuchsstute zum Star. Beim spannenden Bieterduell in der Niedersachsenhalle wurde jedes Gebot umjubelt, bis Auktionator Bernd Hickert den Zuschlag bei 62.000 Euro an eine Aufzüchterin aus Niedersachsen erteilte. Im Durchschnitt mussten für Hannovers Nachwuchs 6.975 Euro angelegt werden.

 

Zuvor bot die Kollektion der Reitpferde ein weitgefächertes Angebot für alle Ansprüche. Bestbezahltes Dressurpferd war Monsieur Lazhar v. Metall/Weltruhm (Z. u. Ausst.: Hedy Lynen, Unna). Der rittige Braune wurde für 30.000 Euro nach Frankreich versteigert. Die Preisspitze der Springpferde, Sailor Moon v. Stolzenberg/Graf Grannus (Z. u. Ausst.: Heinrich Beutner, Meinersen), zieht es nach Nordamerika, nämlich in den hochkarätigen Ausbildungsstall eines kanadischen Springreiters. Ihm war die Braune aus dem Stamm des Celler Landbeschälers Perigueux 27.000 Euro wert.

 

Hannoveraner sind weltweit begehrt. 20 der 36 Pferde werden Deutschland verlassen. Alleine acht werden die Reise in die USA antreten, jeweils drei gehen nach Spanien und Belgien. „Die Kollektion der Verdener Auktion im Mai war klein, überzeugte aber durch ihre große Vielfalt“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener und freute sich über das große internationale Interesse.

Verdener Auktion Juli

Verdener Auktion am 13. und 14. Juli 2018

Reitpferde und Fohlen

» Ergebnisse der Verdener Auktion im Juli

» Brochure der Verdener Auktion im Juli

Ein Hauch von Sommer wehte bei der Verdener Auktion im Juli durch die Niedersachsenhalle. Zum ersten Mal wurden die Reitpferde und Fohlen getrennt nach Spring- und Dressurpferdepedigrees versteigert. Den Spitzenpreis von 36.000 Euro erzielte Bossa Nova. Nach zwei beschwingten Auktionstagen mussten für die 74 talentierten Reitpferde durchschnittlich 15.108 Euro angelegt werden.

Am Samstag kamen die Dressurpferde zur Versteigerung. Mit allen Möglichgkeiten ausgestattet tanzte sich der Bordeaux/Fürstenball-Sohn Bossa Nova (Z. u. Ausst.: Wilhelm Klausing, Diepholz) nicht nur in die Herzen der Zuschauer, sondern auch an die Spitze der Preisliste. Für 37.000 Euro wird er in einem niederländischen Dressurstall seine erfolgreiche Karriere beginnen. Einen Tag zuvor erwies sich Freitag der 13. als Glückstag für Commander. Der Chacco Gold/Contendro-Sohn (Z.: Erdmann Ohlrogge, Büchen, Ausst.: Ursula Schäfer Köchingen) erzielte mit 36.000 Euro den Spitzenpreis der Springpferde. Der Fünfjährige wird seine Reise in Richtung Schweden antreten. Kunden aus 13 verschiedenen Ländern kamen bei 30 Pferden zum Zuge, darunter beide Preisspitzen.

 

Die 47 Fohlen kamen auf einen Durchschnittspreis von 6.630 Euro. Bestbezahlte Offerte war der bewegungsstarke Sun of Secret v. Secret/Fürstenball (Z. u. Ausst.: Dirk Vierke, Wallstawe), für den der Zuschlag bei 14.500 Euro nach Nordrhein-Westfalen erfolgte. Ein Blick in die Statistik weist eine gesunde Preisstruktur auf. „Das Ergebnis wurde ohne einen Ausreißer beim Spitzenpreis erreicht. Zahlreiche Pferde erzielten einen Preis von rund 20.000 Euro. Dasselbe gilt für die Fohlen, bei denen viele zur obersten Preiskategorie gehörten“, sagte Zuchtleiter und Geschäftsführer Dr. Werner Schade.


Seit zwei Jahren ist die Verdener Auktion im Juli in die Landesmeisterschaften des Pferdesportverbands Hannover HA.LT eingebettet. Zucht und Sport gehörten in Verden unzertrennlich zusammen. „Wir haben viel positive Resonanz auf die Teilung des Auktionslots in Dressur- und Springpferdekollektionen erhalten. An beiden Tagen war das Interesse der Spezialisten groß“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener.

Heimlicher Star der Auktion war jedoch Prince Unicorn. Das aufblasbare Einhorn wurde zu Gunsten der Lebenshilfe Verden e.V. versteigert. Unter dem Applaus des Publikums wurde es für 2.500 Euro nach Großbritannien verkauft.

Schon in drei Wochen geht es in Verden weiter. Am 3. und 4. August bietet die Verdener Auktion der Fohlen und Zuchtstuten die herausragende Möglichkeit, sich schon heute die Stars von morgen zu sichern. Während auf dem Gelände an der Niedersachsenhalle das Turnier „Verden International“ stattfindet, kommen in der Niedersachsenhalle 101 Fohlen und sieben Zuchtstuten aus bewährten Hannoveraner Blutlinien und modernster Genetik zur Versteigerung.

Verdener Auktion August

Verdener Auktion am 3./4. August

Fohlen und Zuchtstuten

 

» Statistik Verdener Auktion im August

» Auktionsbroschüre

Der Jahrgang 2018 präsentierte sich in der gutbesuchten Niedersachsenhalle bei der Auktion der Fohlen und Zuchtstuten von seiner besten Seite. Die 94 Fohlen wurden zum Durchschnittspreis von 8.233 Euro versteigert. Es war ein Stutfohlen, das den Spitzenpreis von 28.000 Euro erzielte: Bea Birmingham.

Als drittletztes Fohlen kam die typvolle und bewegungsstarke Birmingham/Londonderry-Tochter Bea Birmingham (Z. u. Ausst.: Kurt Thieße, Neustadt) in die gut besuchte Niedersachsenhalle. Für 28.000 Euro ging der Zuschlag an einen renommierten Aufzüchter aus Nordrhein-Westfalen. Bis dahin hatte das Hengstfohlen Roache (Z. u. Ausst.: Sally Hjort Schultz, Bolderslev/DEN) mit 24.000 Euro die Preisskala angeführt. Es wäre eine Story gewesen, die nur das Leben schreiben kann: Sein Vater Revolution wurde fast zur gleichen Zeit in Ermelo/NED Weltmeister der fünfjährigen Dressurpferde. Außerdem stamm der braune Hengst aus dem Stamm der Dallas, aus dem auch French Kiss kommt, der 2004 mit Katrin Burger Weltmeister wurde.

Standen am Sonnabend 57 hoffnungsvolle Talente für den Dressursport im Rampenlicht, waren einen Tag zuvor am Freitag 37 Fohlen und drei Zuchtstuten mit Springpferdepedigree „an den Start“ gegangen. Nach lebhaftem Auktionsverlauf stand der Tagessieger fest: Der Balou du Rouet/Calido-Sohn Beck’s Balou (Z.: Sabine Pedrina, Teolo/ITA, Ausst.: Jürgen-Heinrich Ohlhoff, Bergen) war das begehrteste Fohlen. Der kecke Braune, dessen Mutter selbst in schweren Springen erfolgreich war, war Aufzüchtern aus Schleswig-Holstein 15.000 Euro wert. „In den Pedigrees der Fohlen waren viele Namen zu finden, die im Sport ihre Leistung unter Beweis gestellt haben. Ein Kompliment an unsere Züchter“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener.

Die internationalen Blutlinien verbunden mit wertvollen Hannoveraner Mutterstämmen lockten zahlreiche ausländische Interessenten an. Eine Stammkundin aus Großbritannien sicherte sich ihr 100. Fohlen in Verden. Die größten Käufergruppen kamen aus Spanien (sieben Fohlen) und Schweden (sechs Fohlen). Insgesamt werden 36 Fohlen Deutschland verlassen.

135. Elite-Auktion Oktober

135. Elite-Auktion am 12./13. Oktober

Reitpferde, zweijährige Hengste und Fohlen

Statistik 135. Verdener Elite-Auktion

Auktionsbroschüre 135. Elite-Auktion

 

Wieder ist es ein Springpferd, das den Spitzenpreis der Elite-Auktion des Hannoveraner Verbandes erzielte. In Olympische Hände kommt Quite Chacco, für den der Zuschlag bei 160.000 Euro erteilt wurde. Für das teuerste Fohlen Fabulosa wurden 62.000 Euro angelegt. Die zweijährigen Hengste, die zum zweiten Mal das hochinteressante Angebot abrundeten, hatten mit dem 39.000 Euro teuren Quick Decision ihr Highlight.



In der ausverkauften Niedersachsenhalle nahm die Auktion rasch an Fahrt auf. Schon für die ersten begehrten Talente wurden Spitzenpreise bezahlt. Dennoch fiel erst bei den letzten fünf Pferden die Entscheidung im Rennen um den Spitzenpreis. Der mit grenzenlosem Vermögen ausgestattete gekörte Hengst Quite Chacco v. Quaid/Chacco-Blue (Z.: Staj Mustang, Lucina/CZO, Ausst.: Hannoveraner Verband, Verden) entfachte ein wahres Feuerwerk an Geboten. Der Braune hätte es besser kaum treffen können: Meisterreiter Cian O’Connor wird das Kraftpaket für 160.000 Euro mit nach Irland nehmen. Er wird nicht alleine auf die Grüne Insel reisen. Von der außergewöhnlichen Qualität überzeugt, ersteigerte der erfolgreiche Springreiter und Ausbilder gleich noch drei weitere vielversprechende Hannoveraner.



Kein Geheimtipp war die Fürstenball/Windspiel As-Tochter Future of W (Z. u. Ausst.: ZG Werth, Moers). Die bewegungsstarke, weit ausgebildete Fünfjährige war in den vergangenen beiden Jahren bereits in Warendorf bei den Bundeschampionaten an den Start gegangen. In der Niedersachsenhalle wurde die Hannoveraner Prämienanwärterin aus dem Rheinland für 125.000 Euro als teuerstes Dressurpferd von einem erstklassigen Zucht- und Ausbildungsstall in Sachsen-Anhalt erworben. Mit der Kopfnummer eins hatte kurz zuvor Best Of v. Bordeaux/Fürstenball (Z.: Zuchthof Neumann-Ullrich, Innermanzing/AUT, Ausst.: Heiko Klausing, Eydelstedt) mit einem Zuschlagspreis von 80.000 Euro den munteren Reigen in der Niedersachsenhalle eröffnet.



Insgesamt wurden 54 hochtalentierte Reitpferde für durchschnittlich 34.704 Euro verkauft. Zehn Pferde erzielten Preise von 50.000 Euro und mehr. Internationale Käufer sicherten sich rund die Hälfte der hochkarätigen Kollektion. Die größte Käufergruppe kam mit fünf Zuschlägen aus Spanien. „Wir freuen uns sehr darüber, dass ein Großteil der jungen Pferde in Ställe kommt, die auf internationalem Niveau in Viereck und Parcours erfolgreich sind“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. „In Verden gehören Zucht und Sport eng zusammen.“



Nach den positiven Erfahrungen aus dem Vorjahr kamen 19 Zweieinhalbjährigen Hengste an der Hand zur Auktion. Kenneraugen entdeckten einen mit überragenden Bewegungen ausgestatteten bunten Fuchs. Quick Decision v. Quaterhall/Rotspon (Z. u. Ausst.: Blanka Heier, Armstorf) zieht es für 39.000 Euro nach Baden-Württemberg zu einem Ausbilder, der ebenfalls mit Olympischen Medaillen ausgezeichnet ist. Die Vertreter des Jahrgangs 2016 fanden für durchschnittlich 18.211 Euro einen neuen Besitzer. Auch bei ihnen lag die Exportquote bei rund 50 Prozent.



Mit einem wahren Paukenschlag begann die Auktion der 38 Fohlen. Nach flottem Bieterduell wurde gleich das erste Fohlen, Fabulosa v. For Romance/Depardieu (Z. u. Ausst.: Alfred Melchers, Nußloch) für 62.000 Euro versteigert. Hannovers hoffnungsvoller Nachwuchs kostete im Durchschnitt 9.945 Euro und lag damit rund 3.000 Euro über dem Wert des Vorjahres. Internationale Kunden fanden Gefallen an den Jüngsten, über die Hälfte wird Deutschland verlassen.



Am Vortag wurde im Rahmen des feierlichen Gala-Abends die Zuchtgemeinschaft Königs mit dem begehrten Hans Joachim Köhler-Preis als erfolgreichste Auktionsbeschicker des zurückliegenden Wertungszeitraums ausgezeichnet. Eberhard und Bartholomäus Königs betreiben auf dem Klosterhof Bodenstein seit vielen Jahren eine überaus erfolgreiche Hannoveraner Zucht mit Schwerpunkt Dressur. In diesem Jahr betrat bereits ein Fohlen und ein Reitpferd aus ihrer Zucht Verdener Parkett.



Bereits in zehn Tagen findet die elitäre Qualität in Verden eine eindrucksvolle Fortsetzung. Die Kollektion der Hengstkörung (24. bis 26. Oktober) und der Hengstmarkt (27. Oktober) präsentierte sich bei Vorauswahl und Videotermin überragend.

Hannoveraner Hengstkörung und Hengstmarkt

» Statistik des Hannoveraner Hengstmarktes (pdf)

» Broschüre Hannoveraner Hengstkörung und Hengstmarkt 2018 (pdf)

» Ergebnisse Hannoveraner Hengstkörung 2018

Beim Hannoveraner Hengstmarkt fielen alle Grenzen. Für den sensationellen Spitzenpreis von 2.010.000 Euro wurde ein Prämienhengst v. Vivaldi/Dancier versteigert. Der Jahrgang 2016 entfachte ein wahres Preisfeuerwerk. Für die 50 gekörten Hengste mussten durchschnittlich 130.960 Euro angelegt werden.

 

Die Zuschauer in der ausverkauften Niedersachsenhalle hielt es nicht mehr auf den Sitzen, als Auktionator Frederik De Backer nach über 20-minütigem Bieterduell den Prämienhengst v. Vivaldi/Dancier an die Hengsthalter Schockemöhle/Helgstrand für sagenhafte 2.010.000 Euro versteigerte – ein bislang bei einer Verbandsauktion in Deutschland noch nicht erreichter Spitzenpreis. Der bewegungsstarke, moderne Dunkelfuchs stammt aus der Zucht von Ulrike Buurman, Greifenstein, und wurde von der Hengsthaltung Kemper, Heiden, ausgestellt. Zuvor hatten die beiden Hengsthalter bereits für einen typvollen Rappen v. Lord Leatherdale/Boston (Z.: ZG Pleines, Uedem, Ausst.: Sabine Rüben, Würselen) 800.000 Euro angelegt, der als erster Prämienhengst das Auktionsrund betreten hatte. Wie gut das Verdener Vermarktungssystem funktioniert, zeigte der Prämienhengst v. Dimaggio/Sir Donnerhall. Als Fohlen entdeckte Ernst Kemper den athletischen Dunkelfuchs aus der Zucht von Dieter Hilz, Spiegelau, an gleicher Stelle. Zwei Jahre später veranlasste der Hengst seinen Aussteller zum zweiten Mal an diesem denkwürdigen Tag zu großem Jubel. Für 570.000 Euro sicherte sich ein norwegischer Hengsthalter das Ausnahmetalent.

 

Auch die Springpferde hatten es in sich. Nach den überzeugenden Auftritten beim Freispringen war es ein Prämienhengst v. Kannan/Stolzenberg aus der Zucht und dem Besitz von Ulrich Heuer, Bienenbüttel, der der bestbezahlte Parcoursnachwuchs war und 150.000 Euro in die Kasse seines Züchters spülte. Der mit enormem Vermögen ausgestattete Dunkelbraune kommt in Olympische Hände. Wie schon bei der 135. Elite-Auktion vor 14 Tagen hatte der Ire Cian O’Connor das Spitzenpferd erworben – jetzt hat der Olympiadritte von London einen weiteren Hannoveraner ersteigert.

 

„Diese Körung setzte neue Maßstäbe für die Zucht und für die Vermarktung und ist das Ergebnis der kontinuierlichen Entwicklungsarbeit im Hannoveraner Verband“, fasste Zuchtleiter Dr. Werner Schade zusammen. Schon vor dem Hengstmarkt deutete sich bei der Körung auf der Dreiecksbahn, beim Longieren, beim Freispringen und Freilaufen die überragende Güte des Jahrgangs 2016 an. 93 hochkarätige Zweieinhalbjährige hatten sich der Körkommission gestellt. Insgesamt wurden 46 Dressurhengste gekört, von denen zwölf die Niedersachsenhalle als Prämienhengste verließen. Von den 14 gekörten Springhengsten wurden sieben mit einer Prämie ausgezeichnet. „Die Qualität war sehr hoch. Der Jahrgang präsentierte sich mit vielfältigen Blutlinien und sehr modernen Pferden“, sagte Körkommissarin Heike Kemmer. Und Hans-Heinrich Meyer zu Strohen fügte hinzu: „Der sehr hohe Qualitätsdurchschnitt hat sich täglich noch gesteigert.“ Auch der international erfolgreiche Springreiter Jörg Münzner, ebenfalls Mitglied der Körkommission, war voll des Lobes: „Wir können sehr zufrieden sein mit der Qualität der Springhengste. Der Jahrgang hatte echte Spitzen, aber alle Hengste haben sich gut gezeigt!“

 

Die nicht gekörten Hengste weckten ebenfalls Begehrlichkeiten. Allen voran ein Schwarzbrauner v. Le Vivaldi/Rotspon (Z.: Elizabeth Kapp, Clüversborstel, Ausst.: Heiko Klausing, Eydelstedt). Er wurde für 54.000 an eine Hannoveraner Züchterin aus der Lüneburger Heide verkauft – auch er ein ehemaliges Verdener Auktionsfohlen. Der Durchschnittspreis der 32 Pferde belief sich auf 18.758 Euro. Das bedeutete ein Plus von gut 1.000 Euro gegenüber dem Vorjahr.

 

Gleich drei Mal wurde beim Schauprogramm vor dem Hengstmarkt die Goldene Ehrennadel des Hannoveraner Verbandes verliehen. Seit vielen Jahren haben Klaus Bünger, Oetzen, Willi Koppelmann, Freiburg/Elbe und Rudolf Rehkamp, Bersenbrück, als erfolgreiche Züchter und Hengstaufzüchter das Bild der Verdener Körungen maßgeblich geprägt. Besondere Höhepunkte sind die Auswahl von Hannoveraner Hengst und Hannoveraner Stute des Jahres. Hengst des Jahres 2018 wurde der Beltain/Romadour II-Sohn Belissimo M (Z.: Dieter Niesar, Kranenburg). Mit dem Titel „Stute des Jahres 2018“ darf sich Dorina v. Drosselklang II/Grannus (Z.: Wilhelm Leymann, Bassum) schmücken.

Verdener Auktion November

Verdener Auktion November

Reitpferde

» Statistik der Verdener Auktion im November

» Auktionsbroschüre

Die Verdener Auktionen verabschieden sich mit einem beachtlichen Ergebnis vom Auktionsjahr 2018. Wieder war es ein Springpferd, das den Spitzenpreis erzielte: Carissima wurde für 79.000 Euro nach Großbritannien verkauft. Auch der Durchschnittspreis für die 74 Reitpferde kann sich sehen lassen: Er liegt mit 18.784 Euro um rund 3.000 Euro höher als im Vorjahr und ist der bislang höchste Durchschnittspreis einer Auktion im November.   Nachdem bereits drei Juwelen der Springpferdekollektion für jeweils 37.000 Euro versteigert worden waren, war es die Contendro/Graf Top-Tochter Carissima (Z. u. Ausst.: Karsten Asendorf, Thedinghausen), die ein lebhaftes Bieterduell auslöste. Gleich drei renommierte und international erfolgreiche Springställe gaben schnell ihre Gebote ab. Für 79.000 Euro erfolgte der Zuschlag an einen treuen Auktionskunden aus Großbritannien, dem erst vor vier Wochen an gleicher Stelle bei der Elite-Auktion die Goldene Ehrennadel des Hannoveraner Verbandes verliehen worden war. Er hat schon zahlreichen jungen Parcourstalenten aus Verden den Weg in den Spitzensport geebnet. Die Stute Gardefrau Top hat sich damit zu einer wahren Erfolgsgarantin für ihren Züchter Karsten Asendorf entwickelt. Carissima ist bereits ihr fünfter Nachkomme, der zu einem Spitzenpreis in der Niedersachsenhalle einen neuen Besitzer fand. Am Ende der Auktion jubelte das Publikum erneut, als Auktionsreiterin Julia Plate aus dem Sattel heraus selbst bot und den Zuschlag für „ihren“ Ulando v. Ustinov/Graf Top erhielt.Hoch in der Käufergunst standen auch die Dressurpferde. Am Telefon bot ein Topdressurstall aus Österreich mit und sicherte sich für 70.000 Euro die Dante Weltino/Avagon-Tochter Dante’s Daiquiri (Z. u. Ausst.: Nicole Nemitz, Garlstorf). Die ausdrucksstarke und großlinige Rappstute hat bereits Erfolge in Dressurpferdeprüfungen aufzuweisen.Bunt wie die Abstammungen waren auch die Käufergruppen. 32 Pferde werden Deutschland verlassen. Neben dem europäischen Ausland kam ein Käufer aus Chile und einer aus den USA zum Zug. Die Statistik weist 27 Pferde auf, die Preise zwischen 15.000 und 24.000 Euro erzielten. Für elf Youngster wurden 25.000 Euro und mehr bezahlt. „Wir sind hochzufrieden mit dem Verlauf und dem Ergebnis der Auktion, das ein eindrucksvoller Schlusspunkt nach hervorragender Elite-Auktion und spektakulärem Hengstmarkt ist“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. „Ein großes Kompliment an unsere Züchter und Aussteller, ohne die dieser beeindruckende Erfolg so nicht möglich gewesen wäre!