Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde: „Noch eine Schippe drauf!“

Das Verdener Turniergelände bietet ideale Vorausseztungen (Foto: Lafrentz)

„Rückblickend wissen wir, dass wir 2025 eine erfolgreiche und auch wirtschaftlich gesunde Weltmeisterschaft durchgeführt haben“, erklärt Wilken Treu, Geschäftsführer Hannoveraner Verband. „In diesem Jahr werden wir noch eine Schippe drauflegen, gerade den Bereich für die Zuschauer verbessern wir noch einmal.“

Die 19. Auflage der FEI WBFSH Dressage World Breeding Championship for Young Horses in Verden, die Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde, ist in voller Vorbereitung. Vom 5. bis 9. August empfängt die Horse24-Arena wieder die weltbesten Dressuryoungster. Die Reiterstadt hat längst die Ärmel hochgekrempelt, um Pferden und Reitern erneut eine großartige WM-Bühne zu bieten. „Noch eine Schippe drauf“ – so wird in der Food-Meile das Sitzplatzangebot im wahrsten Sinne des Wortes „aufgestockt“. „Wir werden eine doppelstöckige überdachte Veranstaltungsterrasse aufbauen“, freut sich Treu. „Von der oberen Ebene wird man einen kompletten Rundum-Blick über unser WM-Gelände haben.“ Der sportliche Fokus wird in der Horse24-Arena wie im vergangenen Jahr klar auf den WM-Prüfungen liegen. Alle WM-Qualifikationen für die fünf-, sechs- und siebenjährigen Dressurpferde werden im Hauptstadion, der Horse24-Arena, durchgeführt, ebenso die Kleinen und natürlich die WM-Finals.

Die Co-Lo Trans-Arena unweit des Hauptstadions bleibt den drei- und vierjährigen Reitpferden und Hannoveranern vorbehalten. „Das kam im vergangenen Jahr bei Zuschauer und Teilnehmern sehr gut an“, betont Treu. „Die Menschen sind zwischen dem Hauptstadion und der Reitpferde-Arena hin und her gependelt und haben diese Kombination genossen.“ Eine Veränderung wartet für die vierjährigen Reitpferde. „Wir liegen zeitlich drei Wochen vor dem Bundeschampion“, so Treu. „Deshalb haben wir unseren Modus bei den Vierjährigen dem neuen des Bundeschampionats angepasst. Das bedeutet: Die Vierjährigen zeigen sich zuerst wie gehabt in einer Reitpferdeprüfung, aber die Finalisten werden sich dann ab diesem Jahr in einer Dressurpferdeprüfung der Klasse A präsentieren, das wird bei unserer Qualifikation zum Bundeschampionat genauso sein. So können die Kandidaten den Start in Verden als Generalprobe für das Bundeschampionat betrachten.“

Während sich die deutschen WM-Kandidaten zu ihrer ersten Sichtung von 8. bis 10. Juni treffen, hat das Auswahlverfahren in den Niederlanden schon begonnen. Von 21. bis 23. April stellten sich bereits die niederländischen Dressurnachwuchspferde den Augen der Experten. „Nach der ersten Auswahl in Ermelo wurden 52 junge Dressurpferde in die nächste Runde eingeladen“, sagt Johan Hamminga, der zusammen mit dem Grand-Prix-Reiter und ehemaligen Nationaltrainer Alex van Silfhout sowie der FEI-Richterin Janine van Twist dem Auswahlkomitee angehört. „Bei der zweiten Auswahl in Delft werden einige Paare, die bei der ersten Auswahl aus triftigen Gründen nicht dabei waren, noch antreten; sie können sich in dieser Phase noch anmelden.“ Die zweite Sichtung ist am 26. und 27. Mai angesetzt, am 22. Juni geht es in die dritte und letzte entscheidende Runde. „Am 22. Juni sehen wir die zwölf besten Pferde pro Altersklasse erneut in Ermelo zur abschließenden Auswahl. Die Erwartungen sind hoch: In den letzten Jahren hat der KWPN mehrere Medaillen nach Hause geholt, und auch in diesem Jahr haben wir wieder außergewöhnlich talentierte Pferde gesehen“, erklärt Hamminga. „Wir wissen, dass die Messlatte bei den Weltmeisterschaften in Verden hoch liegt: nicht nur was die Qualität der Pferde angeht, sondern auch in Bezug auf Training und Harmonie. Die Reiter sind sich sehr bewusst, was verlangt wird, und bereits in der ersten Auswahlrunde haben wir ein hohes Reitniveau gesehen.“

Im vergangenen Jahr haben KWPN-Pferde vier von neun möglichen Medaillen aus Verden mit nach Hause genommen. KWPN-Zuchtleiter Ralph van Venrooij erklärt mit Freude: „Der KWPN blickt auf eine stolze Geschichte bei den Weltmeisterschaften in Verden zurück. Wir haben viele niederländische Pferde als Sieger gesehen, von denen nicht wenige später auf Grand-Prix-Niveau antraten. Im Laufe der Jahre hat sich gezeigt, dass die Weltmeisterschaft ihren Wert wirklich unter Beweis stellt.“ 2025 sei ein sehr erfolgreiches Jahr für den KWPN gewesen, nicht zuletzt mit den beiden Weltmeistertiteln für Proud James und Red Viper. „Natürlich sind diese Medaillen wunderbar für den KWPN, aber was mich persönlich am meisten mit Stolz erfüllt, ist, dass der KWPN Jahr für Jahr durchweg gut vertreten ist.“ Und mit Nachdruck fügt van Venrooij an: „Es versteht sich von selbst, dass wir Niederländer uns darüber freuen, die Weltmeisterschaften in unserem eigenen Land zu haben, aber die Atmosphäre in Verden ist jedes Jahr einzigartig, und wir schätzen auch sehr die Qualität der dort antretenden Pferde.“

Datenschutz Übersicht

Diese Webseite verwendet Cookies Neben funktionalen Cookies und Statistik-Cookies verwenden wir auch Drittanbieter Cookies, um Ihnen unsere Pferde z.B. über YouTube oder E-Horses präsentieren zu können. Durch die weitere Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Hier können Sie auch Ihre Einstellungen jederzeit wieder ändern. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben.

Unbedingt erforderlich

Unbedingt erforderliche Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für die Cookie-Einstellungen speichern können.

Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher der Website und die beliebtesten Seiten zu erfassen.

Wenn Sie dieses Cookie aktivieren, helfen Sie uns, unsere Website zu verbessern.