52. Elite Fohlen- und Zuchtstutenauktion: Glückszahl 13 – Preisspitze Salvatore

Salvatore v. Secret/Don Martillo (Foto: Fellner)

89 Fohlen gehörten zum Lot der 52. Elite Fohlen- und Zuchtstuten-Auktion des Hannoveraner Verbandes. Auf dem Rennbahngelände in Verden präsentierte sich der hochkarätige Nachwuchs von seiner besten Seite. Allen voran das Hengstfohlen Salvatore, das für 34.000 Euro als Preisspitze das Auktionsrondell Richtung USA verließ. Der Durchschnittspreis lag bei 7.348 Euro.

„Die Elite Fohlen-Auktion ist der gelungene Auftakt für die kommenden Wochen, in denen Verden mit dem Hannoveraner Fohlenchampionat, der Herwart von der Decken-Schau und – als internationaler Höhepunkt – der FEI WBFSH Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde im Mittelpunkt von Pferdezucht und
Pferdesport steht“, sagte Auktionator Bernd Hickert.

Die Kopfnummer 13 erwies sich als Glückszahl. Das internationale Interesse an dem Secret/Don Martillo-Sohn Salvatore (Z. u. Ausst.: ZG Grobe, Wendeburg) war groß. Schließlich setzte sich eine Käuferin aus den USA gegen ihre spanischen Mitbieter durch und ersteigerte den bewegungsstarken Rappen aus dem Stamm der Emsbotin für 34.000 Euro. Bereits vor drei Jahren war sein Halbbruder Symphatico v. Segantini auf einer Online-Auktion des Verdener Fohlenfrühlings die Preisspitze.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr hatte Züchterin Friederike Pelzer aus Steinhorst Grund zur Freude über ihren Auktionserfolg in Verden. Im Mai führte die Freigeist-Tochter Fronida P die Statistik an. Jetzt wurden gleich zwei Fohlen aus demselben Mutterstamm für jeweils 20.000 Euro verkauft: Vendero v. Venturo/Benicio an eine Stammkundin aus der Schweiz und Burana v. Bonds/De Niro an eine Kundin aus Schleswig-Holstein.

Drei Zuchtstuten gehörten zum Auktionslot. Die teuerste war die Von Und Zu/Dancier-Tochter Hann.Pr.A. Vet+ Viva la Vida MR (Z.: Monika Rösemeier-Harns, Großefehn), die für 24.500 Euro einen neuen Besitzer in Bayern fand.

Insgesamt nahm die 52. Elite Fohlen- und Zuchtstutenauktion einen zügigen Verlauf. Nach knapp viereinhalb Stunden war das letzte Fohlen versteigert. Rund ein Viertel der Fohlen wurde an internationale Kundschaft versteigert. Das größte Kontingent sicherten sich Käufer aus den USA (fünf) vor Spanien und Großbritannien (jeweils vier).

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