Traditionsgemäß fand mit der Fohlenschau am Sonntag, 05. Juli 2026, der abschließende Höhepunkt des großen Hannoveraner-Schau-Wochenendes auf dem Hof Hellmold statt. 35 Fohlen waren angemeldet von denen stattliche 32 anwesend waren und sich dem fachkundigen Urteil der Richter Hauptsattelmeister a. D. Fred Müller, Celle, und Fabian Janda aus Verden stellten.
Es begann mit den dressurbetonten Fohlen. 18 waren dies an der Zahl, acht Hengst- und zehn Stutfohlen. Bei den Hengsten überzeugte ein Sohn des Dynamic Pur/Le Vivaldi aus der Zucht von Stefan Hassler, Schönberg, am meisten. Ihm wurde die Goldprämie des Hannoveraner Verbandes zuerkannt. Zweitplatzierter Hengst war der Sohn des Lord Europe/Quaterback von Christine Klaewer-Schröder, Lentförden, vor dem Escamillo/Finest-Sohn von Scorlan Andersen, Mittelangeln, und dem Red Viper/Glamourdale-Sohn von Dr. Gabriele Buck-Görges, Hamburg.
Bei den dressurbetonten Stutfohlen hatte die Vjento/San Amour-Tochter der ZG Schweig aus Kirchnüchel die Nase vorn. Auch in Konkurrenz mit dem besten Dressur-Hengstfohlen behauptete sie die Spitze und wurde als Gesamtsiegerin Dressur herausgestellt. Goldprämie und Qualifikation für das Hannoveraner Fohlenchampionat am 26.07.2026 in Verden. An zweiter Stelle folgte die Great Europe/Sezuan-Tochter von Christine Klaewer-Schröder vor der Dynamic Pur/Bernay-Tochter aus der Zucht von Stefan Hassler und der Freiherr von Stein/Donatus-Tochter, gezogen von Silke Hundertmark, Norderstedt.
Es folgten die springbetonten Hengstfohlen, 14 an der Zahl (acht Hengste und sechs Stutfohlen). Hier überragte ein Sohn des Cent/Conthargos aus der Zucht von Rudolf Drünert, Ahrensbök, seine Konkurrenten. Er wurde nicht nur Sieger bei den Hengsten, sondern auch Gesamtsieger Springen. Goldprämie und Qualifikation für das Hannoveraner Fohlenchampionat. An die zweite Stelle gesetzt wurde ein Sohn des Grey Top/Cocosinni aus der Zucht von Hans Beil, Jahrsdorf. An dritter Stelle folgte ein weiterer Hengst aus dem Züchterhaus Rudolf Drünert: Sohn des Jack the Robin xx/Cornet Obolensky und damit ein echter Halbblüter.
Bei den Spring-Stutfohlen siegte eine Tochter des Different Color/Crumble von Vivien Beil, Jahrsdorf. Auch ihr wurde die Goldprämie zuerkannt sowie die Einladung zum Hannoveraner Fohlenchampionat. Das Züchterhaus Beil, diesmal mit Alexandra, stellte auch die zweit- und drittplatzierten Spring-Stutfohlen, beide Töchter des Celler Landbeschälers Grey Top aus Müttern von Crumble und Origi d’O.
Mit der Anzahl aufgebotener Fohlen und erst recht mit der Qualität brauchen sich die schleswig-holsteinischen Hannoveraner-Züchter nicht zu verstecken. Die Zuschauer-Resonanz auf dem herrlichen, bestens hergerichteten Schauplatz war dementsprechend. Bei guter Verpflegung in familiärer Atmosphäre fühlten sich Menschen und Tiere rundum wohl.
Text: Rudolf Drünert, Fotos: Angelina Hafenberg

