In der Herrenkonkurrenz des Weltcupfinales in Opglabbeek/BEL entwickelte sich ein spannender Zweikampf zwischen Jannik Heiland aus Wulfsen und dem Franzosen Quentin Jabet. Nach dem Technikprogramm hatte Heiland, gemeinsam mit dem erst neunjährigen Rey Rubino v. Rotspon/Christ (Z.: Herbert Merkel, Wingst) an der Longe von Lars Hansen, in seinem achten Weltcup-Finale noch knapp die Führung übernommen. Mit einer sauberen und fehlerfreien Vorstellung setzte sich der Deutsche Vizemeister zunächst vor den Vorjahressieger aus Frankreich. In der Kür konnte Jabet das Blatt jedoch wenden. Der Franzose, der in Opglabbeek auf Ersatzpferd Furst Fridolin HDC v. Fürst Belissaro/Brentano II (Z.: Josef Brinkemöller, Georgsmarienhütte) mit Longenführerin Sirine Abousaid startete, zeigte die stärkste Kür des Tages (9,167) und wiederholte mit einer Gesamtwertung von 8,804 seinen Sieg aus dem Vorjahr. Heiland präsentierte sich dennoch auch im zweiten Umlauf in starker Form und erhielt für seine Kür 8,986 Punkte. Mit einer Endnote von 8,742 sicherte er sich den Podestplatz auf dem Silberrang.
Im Pas-des-Deux voltigierten die Weltcup-Sieger ebenfalls auf einem Hannoveraner. Der Titel ging an die Schweizerinnen Romy Schiess und Céline Wilde, die die Romanov Blue Hors/Lanciano-Tochter Royal Lotti (Z.: Zuchthof Bauer, Dassel) mit in den SenTower-Park gebracht hatten.
Quelle: pferdesport-deutschland.de