Codex One wurde in Hamburg aus dem Sport verabschiedet (Foto: Lafrentz)

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Codex One in Hamburg aus dem Sport verabschiedet.

Beim Hamburger Derby wurde Codex One v. Contendro/Glückspilz (Z.: Wilhelm Berghorn, Stolzenau) aus dem Sport verabschiedet. Mit Christian Ahlmann war der braune Hengst eines der erfolgreichsten Springpferde der vergangenen Jahre. „Er ist das talentierteste Pferd, das ich jemals geritten habe. Er ist ein absolutes Ausnahmepferd“, sagte sein Reiter und sattelte den Hengst ein letztes Mal vor großem Publikum ab.

 

Die Karriere des 2002 geborenen Hengstes begann auf der Verdener Körung. Nach seiner Körung wurde er an einen Zucht- und Ausbildungsstall verkauft. 2006 betrat Codex One erneut Verdener Auktionsparkett und fand auf der Elite-Auktion für einen Spitzenpreis einen neuen Besitzer. Karl Brocks stieg in Codex Ones Sattel und feierte die Silbermedaille beim Bundeschampionat der Fünfjährigen. Sechsjährig wurde er Zweiter im Hannoveraner Championat und reiste erneut nach Warendorf. 2010 gewann Codex One in Spangenberg seinen ersten Großen Preis, dem noch so viele großartige Erfolge folgen sollten. 2011 fand der Braune mit Christian Ahlmann seinen Meisterreiter, 2012 war er bereits bei den Olympischen Spielen in London/GBR dabei. 2013 gewannen sie Mannschaftssilber bei den Europameisterschaften in Herning/DEN. Die bedeutendsten Erfolge feierten die beiden mit den Siegen im Weltcupspringen von Stuttgart 2015 und den Großen Preisen in Berlin (2017), Neumünster (2016), Basel (2016), Aachen (2014), Valkenswaard (2014) und Frankfurt (2011). Auch in Hamburg war Codex One erfolgreich, im Derby-Park gewann er vor sechs Jahren den hochdotierten Grand Prix. 

 

Codex One war nicht nur im Sport top, auch als Vererber kam er über das Landgestüt Celle zum Einsatz. Sein Sohn Courious George ist bei der US-Amazone Laura Kraut zu Weltklasse herangereift.