Dressurpferde aus Verden

Sportlegenden wie Satchmo, Elvis VA, Beauvalais, Weltall, Wansuela Suerte und Brentina wurden auf Verdener Auktionen und Verdener Hengstmärkten entdeckt. Auch die Karriere von Desperados FRH begann in Verden.

 

 

Breanna mit Kathleen Raine

Breanna v. Brentano II/Weltmeyer

"Eine Dressurkönigin!"

Sie ist eine feste Größe im internationalen Dressursport und begeisterte das Fachpublikum in der Aachener Soers. Breanna ist mit ihrer amerikanischen Reiterin und Besitzerin Kathleen Raine seit 2012 in der Königsklasse eine ernstzunehmende Konkurrenz. Mit Ergebnissen von über 76,325% im Special und in der Kür ist sie zahlreich sieg- und erfolgreich. Höhepunkte in jeder Prüfung – die Passage-Tour sowie die Trabtraversalen.

Im Jahr 2000 kam die Brentano II/Weltmeyer-Tochter bei ihrem Züchter Walter Rauen in Spelle zur Welt. Ihre Großmutter St.Pr. Anabell v. Argentinus ist Mutter der gekörten Hengste Los Angeles v. Light On und San Brasil v. Sao Paulo. Dreijährig ging Breanna, die im Hannoveraner Stutbuch unter dem Namen Brentina registriert ist, als Klassensiegerin der Stutenschau Aurich-Tannenhausen hervor. Ute von Platen, Katharina von Platen und Jörg Dietrich übernahmen die reiterliche Grundausbildung der jungen Stute. Erfolge und Topplacierungen feierte sie bereits beim Hannoveraner Reitpferdechampionat.

Vierjährig stellte Besitzer Gerhard de Vries aus Zetel Breanna anlässlich der 111. Elite-Auktion im Oktober 2004 mit der Nummer 16 aus. Auktionsleiter Rainer Kiel beschrieb sie in der Auktionsbroschüre bereits als Dressurnachwuchs der Sonderklasse. Im Auktionsberitt von Jörn Ahrens verließ sie den Auktionsring als eines der bestbezahlten Reitpferde der Auktion. Verdener Stammkunde David Wightman aus den USA sicherte sich die Staatsprämienanwärtin, die mit seiner Ehefrau Kathleen Raine zu einem der bedeutendsten Dressurpferde der Vereinigten Staaten wurde.

2006 ging das Paar als bestes sechsjähriges Dressurpferd in den USA hervor. Ein Sieg, der richtungsweisend war. Breanna avancierte zum Aushängeschild hannoverscher Zucht und ist beispielhafter Werbeträger der Verdener Auktionen.

Foto: Lafrentz

Derano mit Dorothee Schneider

Derano v. De Niro/Warkant

"Ein Genie im Dressurviereck!"

Derano v. De Niro/Warkant (Z.: Rudolf Quast, Jork) wurde auf der Herbst-Auktion 2009 verkauft. Nach seinem starken Auftritt beim Nürnberger Burg-Pokalfinale in Frankfurt 2013 unter Dorothee Schneider, zeigt er nun sein Können im Dressurstadion der Aachener Soers.

Foto: Holcbecher

Dante's Peak mit Jessica von Bredow-Werndl

Dante's Peak FRH v. Dimaggio/Wolkentanz

"Ich liebe Dante's Peak! - er wird ein großartiges Grand Prix Pferd!"

Mit seiner unglaublichen Bewegungsqualität war Dante‘s Peak der Höhepunkt der 121. Elite-Auktion im Herbst 2009. Zahlreiche Spitzendressurställe waren an dem Vierjährigen interessiert, im spannenden Bieterduell hatte der Dressurstall Werndl den längsten Atem und erhielt den Zuschlag. Nach schonendem Aufbau ist der imposante Fuchs v. Dimaggio/Wolkentanz (Z.: Heinrich Ötting, Warmsen) mit Jessica von Bredow-Werndl im Viereck auf höchstem Niveau angekommen und wurde neues Aushängeschild des Hannoveraner Fördervereins FRH. „Ihm wurde alles in die Wiege gelegt, was ein Dressurpferd braucht“, schwärmt seine Reiterin.


Die Anlage im oberbayerischen Aubenhausen hat sich mit Jessica von Bredow-Werndl und ihrem Bruder Benjamin zu einer der exklusivsten Talentschmieden Deutschlands entwickelt, und das nicht erst seit Jessica von Bredow-Werndl zum Championatskader gehört. 2015 gewann sie mit der deutschen Equipe die Bronzemedaille bei der Europameisterschaften in Aachen, im zurückliegenden Jahr war sie Dritte im Weltcup-Finale von Göteborg. Schon bei den Junioren und Jungen Reitern waren die Geschwister mit ihren Hannoveranern Sam, Duke und Duchess hocherfolgreich und sammelten Titel und Medaillen.


Benjamin Werndl war es auch, bei dem Dante‘s Peak FRH das kleine Einmaleins erlernte. 2012 erzielten die beiden ihren ersten St. Georg-Sieg. Jessica von Bredow-Werndl übernahm vor eineinhalb Jahren die Zügel, knüpfte an die Erfolge an und tanzte von Sieg zu Sieg. „Man darf aber nicht den Fehler machen, zu schnell zu viel von ihm zu erwarten. ,Danty‘ ist ein Bewegungsgenie und war schon immer eine ganz besondere Erscheinung mit einem tollen Charakter. Die ganze Familie liebt ihn!“

Foto: Frieler

Diva Noir mit Louisa Lüttgen

Diva Noir v. Diamond Hit/Rubin-Royal

"Die schwarze Prinzessin!"

Von Ilka von Ludowig auf der VA November 2011 entdeckt wurde die 2007 geborene Stute Diva Noir aus der Zucht von Heinrich Lahmeyer aus Bassum. Damals hieß sie Diamara und kam mit der Nummer  29 zur Versteigerung. Schonend aufgebaut und von ihrer Entdeckerin in den Sport gebracht, ist die heute neunjährige Diamond Hit/Rubin-Royal Tochter mit Juliane Brunkhorst und Hartwig Burfeind erfolgreich in Grand Prix-Prüfungen.

Seit Ende 2016 sitzt Louisa Lüttgen im Sattel der heute zehnjährigen Stute und ist erfolgreich in Intermedaire II-Prüfungen. Neben Diva Noir reitet Louisa noch weitere Verdener Auktionspferde. So feierte sie u. a. mit Habitus v. Hohenstein/Weltmeyer internationale Erfolge in der Junge-Reiter-Tour.

Diva Royal mit Dorothee Schneider

Diva Royal v. Don Frederico/Warkant

"Sie hat keine Schwächen!"

Ein Traumpaar! Diva Royal v. Don Frederico/Warkant und Dorothee Schneider. Sie zeigten in London klassische Reitweise nach Maß und schrieben märchenhafte Olympiageschichte. Die zehnjährige Rappstute aus der Zucht von Heinz Braul, Lehrte, wuchs über sich hinaus und gewann mit der deutschen Equipe die Silbermedaille.

Fließende und geschmeidige Übergänge zwischen Piaffen und Passagen, Verstärkungen und Versammlungen waren das Aushängeschild meisterlicher Ausbildung. Für die charmante Dressurausbilderin Dorothee Schneider ging damit ein Lebenstraum in Erfüllung. In der Einzelwertung belegte das Paar nach der Grand Prix Kür Platz sieben mit 81,661 Prozent. Diva Royal gehörte zur Kollektion der Elite-Auktion im Frühjahr 2006.

Mit Stella Charlott Roth gewann Diva Royal eindrucksvoll den Piaff-Förderpreis und wurde als bestes Nachwuchs-Grand Prix-Pferd mit dem Otto-Lörke-Preis ausgezeichnet.

Doktor Schiwago mit Florine Kienbaum

Doktor Schiwago v. Don Frederico/Weltruhm

"Ich glaube an ihn - er kann das!"

Dokor Schiwago v. Don Frederico/Weltruhm

Der Titelheld der 133. Elite-Auktion trägt einen Doktortitel. Es ist Doktor Schiwago v. Don Frederico/Weltruhm. Seit den Europameisterschaften der U25 in Hagen kennt ihn jeder. Dort gewann er mit seiner Reiterin Florine Kienbaum die Mannschaftsgoldmedaille mit der deutschen Equipe und in der Einzelwertung Silber. Liebevoll wird er von Florine und ihrem Lebensgefährten, Ferdi Kurz, Mini genannt.

Züchter Peter Henning aus Reinstorf stellte Doktor Schiwago als Fohlen zur Auktion 2004 aus. Eine Stammkundin aus Schweden sicherte sich das junge Dressurtalent und stellte ihn fünf Jahre später zur 120. Elite-Auktion 2009 aus. Von Janina Siemers auf der Auktion entdeckt und bis zur schweren Klasse des Dressursports ausgebildet, wechselte Doktor Schiwago im April 2013 in den Besitz von Florine Kienbaum. Er war ihr Geburtstagsgeschenk von ihren Eltern. Die junge, aber dennoch sehr erfahrene Championatsreiterin konnte nahtlos an die Erfolge in der schweren Klasse anknüpfen.

In der reiterlichen Ausbildung von Doktor Schiwago begleitet sie der Experte Oliver Oelrich, der in der Turniersaison 2014 selbst im Sattel des großen Rappen saß und direkt ins Finale des Louis D’Or Preises steuerte. Als Trainer unterstützt er Florine weiterhin. Gold im Team und Silber im Einzel bei den Europameisterschaften U25 sind die Ergebnisse. “Galopppirouetten- und wechsel sind für ihn ein Kinderspiel“, schwärmt Florine. „Er hat viel in der letzten Zeit gelernt. Auch die Traversalen werden jedes Mal besser. Seine Lieblings-„Lektion“ ist aber das Galoppieren im leichten Sitz über das Feld. Das macht Mini besonders viel Spaß!“

Schon längst ist auch die Dressur-Bundestrainerin Monika Theodorescu auf die beiden aufmerksam geworden und hat das Duo für ein Stipendium der Deutsche-Bank Reitsport-Akademie nominiert.

Foto: Toffi

Don Diego Ymas mit Juan Matute

Don Diego Ymas v. Don Fredrico/Wolkenstein II

"Ein absolutes Verlasspferd!"

Juan Matute Guimon gehört zu den erfolgreichsten jungen Reitern Spaniens. Seine größten Erfolge feierte er mit den beiden Verdener Auktionspferden Don Diego Ymas und Dhannie Ymas und folgt somit der reiterlichen Karriere seines Vaters.

Mit Don Diego Ymas v. Don Frederico/Wolkenstein II aus der Zucht von Claus Schütt aus Hemmoor gewann er die Bronzemedaille bei den Europameisterschaften der U25-Dressurreiter in Hagen. Mit Dhannie Ymas v. Don Crusador/Weltmeyer aus der Zucht von Hinrich Engelke zeigte er im Aachener Dressurstadion im Prix St. Georg Sport auf Höchstniveau.

Foto: Farah Butt

Don Luis mit Karen Tebar

Don Luis v. Dimaggio/Rubinstein I

"Seine Piaffen sind ein Traum!"

Auf der Fohlen-Auktion 2005 gehörte er zu den ältesten Fohlen, beim Grand Prix in Wiesbaden war der zehnjährige der jüngste Starter. Mit seiner französischen Reiterin Karen Tebar belegte Don Luis v. Dimaggio/Rubinstein den fünften Platz und zeigte eine vielversprechende Piaff/Passage-Tour. Der Nachfolger des Erfolgspferdes Falada stammt aus der Zucht von Karl Tuitjer, Hesel. Don Luis war für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro nominiert und gehört zu den erfolgreichsten Dressurpferden Frankreichs.

Du Pre mit Beatriz Ferrer-Salat

Du Pre v. Don Frederico/Weltmeyer

"Mit allem ausgestattet, was ein Dressurpferd braucht!"

Du Pre v. Don Frederico/Weltmeyer (Z.: Fred Wedemeier, Isernhagen) ist erfolgreich mit Beatriz Ferrer-Salat in St. Georg Prüfungen. Der zehnjährige Fuchswallach von der Herbst-Auktion 2008 zeigte sich überragend bei der Glock Horse Show in Österreich.

Foto: Bronkhorst

Elvis VA mit Nadine Capellmann

Elvis VA v. Espri/Garibaldi

"Ich bin Elvis dankbar für die große Rolle, die er in meiner sportlichen Laufbahn gespielt hat!“

Mit dem Namen Elvis P und der Katalognummer 8 stellte Züchter Christian Pfeil aus Bremerhaven bei der Elite-Auktion 2000 ein ganz besonderes Dressurtalent aus seiner Zucht aus. Die eher springerfolgreiche Zucht brachte durch Großmutter Wienerin den gekörten Hengst Garant v. Garibaldi II und aus der Urgroßmutter Fassade den gekörten Hengst Grandferdinand hervor.

Elvis P gehörte bereits in der Trainingszeit zu den Favoriten der Kollektion. Vierjährig war er im Auktionsberitt von Andreas Homuth und das Lieblingspferd von Pferdepflegerin Rilana Schwab. Für 57.000 Euro sicherte sich Mannschafts-Olympiasieger Martin Schaudt das Bewegungswunder und erzielte erste Siege in Reit- und Dressurpferdeprüfungen der Klasse A und L. Top-Ausbilder Heiner Schiergen übernahm die weitere Ausbildung mit Siegen in Dressurpferdeprüfungen der Klasse M bis hin zum Sieg seiner ersten S-Dressur.

Danach wechselte Elvis VA 2003 in den Stall der Olympiasiegerin Nadine Capellmann. „Kaum zu glauben, dass meine erste Begegnung mit Elvis über ein Jahrzehnt her ist – aber vergessen werde ich die Gänsehaut nie, die ich bekommen habe, als ich ihn das erste Mal habe schweben sehen. Kaum zu glauben auch, dass der übermütige Youngster drei Olympiasieger in den Sand gesetzt hat“, erinnert sich Nadine Capellmann gerne zurück.

„Elvis war von Anfang an ein ganz besonderes Pferd, ein echter Star! Ich bin Elvis dankbar für die große Rolle, die er in meiner sportlichen Laufbahn gespielt hat.“

Mit dem Sieg im Nürnberger Burgpokales in der Frankfurter Festhalle 2004 legte das Paar Elvis VA / Capellmann den ersten Meilenstein in der gemeinsamen Karriere. Mit der Rekordprozentzahl von 81% ging das Paar auf die Ehrenrunde - eine Rekordsumme, die bis heute kein weiteres Pferd erzielte. Der Sprung in den internationalen Sport folgte, Elvis VA wurde zum Shooting Star Deutschlands und trat mit der deutschen Equipe gegen die Weltelite an. Neben zahlreichen Siegen und Platzierungen sind die größten Erfolge des Fuchses die Mannschaftstitel bei den Weltreiterspielen 2006 in Aachen und bei den Olympischen Spielen 2008 in Hongkong sowie Mannschaftssilber bei den Europameisterschaften 2007 in Turin. Zuletzt ging Elvis im Dezember 2012 bei der Weltcup-Qualifikation in Mechelen an den Start und schloß seinen letzten Turnierstart mit Platz 3 ab.

„Elvis war von Anfang an ein ganz besonderes Pferd, ein echter Star! Leider stellte sich nach dem Auftritt auf der Equitana ein Hufproblem ein, dessen Behebung sich als langwieriger Prozess erweist – zu langwierig, um Elvis danach noch einmal für den Leistungssport anzutrainieren. Ab jetzt darf er die Zeit mit Shetty-Stute Barbie genießen. Ich freue auf gemütliche Ausritte über den Hügel hinter unserem Hof“, sagt seine stolze Besitzerin Nadine Capellmann.

Der Hannoveraner Verband wünscht Elvis VA einen wohlverdienten Ruhestand.

Equitaris mit Christoph Kleimeyer

Equitaris v. Estobar/Rubiloh

"Absoluter Championatstyp!"

In Verden kauft man Champions! Auf der Herbst-Auktion 2013 erwarb der Hof am Eifgen den westfälischen Hengst Equitaris. Der Estobar/Rubiloh-Sohn aus der Zucht von Norbert Borgmann, Ostbevern, setzte sich mit Traumnoten bis zu 9,5 an die Spitze und  wurde zum Bundeschampion der vierjährigen Hengst gekürt. Reiterin Wibke Hartmann-Stommel und Besitzer Wolfgang Schmitz-Heinen freuen Sich sehr über den Erfolg!

Seit 2016 sitz Ausbilder Christoph Kleimeyer im Sattel von Equitaris und ist erfolgreich in Aufbauprüfungen des Dressursports.

Foto: Beelitz

Finest Feeling M mit Hartwig Burfeind

Finest Feeling M v. Fidertanz/Rubin-Royal

Zahlreiche Siege und Platzierungen stehen auf dem Turnierkonto von Finest Feeling. Die 2008 geborene Stute hat u. a. die internationale Intermediare I in Neumüster mit ihrem Ausbilder und Reiter Hartwig Burfeind gewonnen und qualifizierte sich aktuell für das Louis-D‘Or Finale in Frankfurt. Aus der Zucht von Ferdinand Mayer aus Arzfeld wurde sie 2013 von Sabine Richter aus Bad Essen anlässlich der 129. Elite-Auktion ausgestellt und von Pferdefachfrau Jasmin Nussbäumer entdeckt.

Foto: Lafrentz

Fohlenhof's Rock'n Rose mit Dorothee Schneider

Fohlenhof's Rock'n Rose v. Rubin-Royal/Feiner Stern

Ihre Karriere war vorprogrammiert! 2009 kam die 2004 geborene Staatsprämienanwärterin Rock‘n Rose zur Versteigerung der 120. Elite-Auktion. Heute ziert sie den Titel dieser Auktionsbroschüre und übernimmt die Patenschaft der Kollektion der 132. Elite-Auktion. Aus dem Züchterhaus Andrea und Heinrich Lahmeyer aus Bassum war die Klassen- und Schausiegerin bereits fünfjährig hochplatziert in Aufbauprüfungen des Dressursports.

Pferdeentdecker und Verdener Stammkunde Fernand Wetz aus Luxemburg sicherte sich die schöne Rubin-Royal/Feiner Stern-Tochter und bildete sie erfolgreich bis auf St.Georg Niveau aus. 2012 übernahm Oliver Lutze die weitere Turniervorstellung und knüpfte nahtlos mit zahlreichen Siegen in S-Dressuren an die Erfolge an.

Seit 2014 sitzt keine geringere im Sattel der elfjährigen Stute, als Deutschlands Top-Ausbilderin Dorothee Schneider. Besitzer Gestüt Fohlenhof freut sich über den gelungenen Sprung in die Grand Prix-Klasse. Mit Fohlenhofs Rock‘n Rose geht ein weiteres Verdener Auktionspferd seinen Weg in den Spitzensport.

Foto: Lafrentz

Fonteyne mit Robert-Harrison Schmerglatt

Fonteyne v. Fürst Heinrich/Davignon

"Ein Pferd mit allen Möglichkeiten!"

Als Preisspitze verließ Fonteyne die Verdener November-Auktion 2008 und nahm unter australischer Flagge an den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde teil. Mit ihrem ständigen Ausbilder Robert Harrisson Schmerglatt ist die 2004 geborene Fonteyne v. Fürst Heinrich/Davignon I aus der Zucht von Stefan Schröder, Bahrenbostel, erfolgreich in der Königsklasse des Dressursports angekommen. Zahlreiche Platzierungen sammelte das Paar in Grand Prix-Prüfungen.

Foto: Dill

Freixenet mit Timofei Rusakov

Freixenet v. Florestan/Bolero I

"Gesucht und gefunden!"

Madeleine Winter-Schulze hat ihn auf der Herbst-Auktion 2008 entdeckt, Isabell Werth hat ihn siegreich in S-Dressuren geritten. Heute ist der 2004 geborene Wallach aus der Zucht von Andre Obermeyer, Stemshorn, erfolgreich in internationalen Prüfungen für junge Reiter. Mit seinem Reiter Timofei Rusakov ist er erfolgreiches Mitglied der russischen Junioren-Teams.

Forever Love HC mit Anémone Samyn

Forever Love HC v. Floriscount/Rotspon

"Weltmeisterliche Liebe"

Forever Love HC (Z.: Elke u. Claudia Tegtmeyer, Norderney) wurde auf der Herbst-Auktion 2014 von Monika Ahlers aus Grethem verkauft. Bei den Bundeschampionaten 2014 gewann sie unter Dora Asendorf die Bronzemedaille. Heute ist sie im Besitz der HC Stables und glänzte bei ihrem internationalen Debüt anlässlich der Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde. Mit ihrer belgischen Reiterin Anémone Samyn erhielt sie die Wertnote 8,42 und platzierte sich an fünfter Stelle im kleinen Finale.

Foto: Malte Kanz

Grosso's Gentle mit Ellen Schulten-Baumer

Grosso's Gentle v. Grosso Z/Ordos xx

"Ein Genie im Viereck - ein Freund im Stall!"

Ellen Schulten-Baumer setzt ganz klar auf die die Marke VA! Zahlreiche ehemalige Auktionspferde hat sie in den internationalen Sport gebracht. Mit Grosso‘s Gentle v. Grosso Z/Ordos xx platziert sie sich in internationalen Grand Prix-Prüfungen. Der 13-jährige Wallach stammt aus der Zucht von Werner Schneider, Hoyerhagen, und gehörte anlässlich der Frühjahrs-Auktion 2006 zu den begehrtesten Dressurpferden.

Foto: Digishot.nl

Humperdinck mit Kathleen Keller

Humperdinck v. Hofrat/Wie Weltmeyer

"Er denkt mit!"

Humperdinck v. Hofrat/Wie Weltmeyer (Z.: Ilsemarie Peters, Mölme) brillierte in der Qualifikation zum Bundeschampionat der sechsjährigen Dressurpferde mit Kathleen Keller im Sattel. Humperdinck zählte anlässlich der Herbst-Auktion 2011 zu den begehrtesten Dressurpferden.

Laponio mit Line Kongensgaard

Laponio v. Laurentio/Hohenstein

"Laponio gehört zur Familie!"

Souverän löste er das Ticket für die Bundeschampionate 2009 unter Anett Müller. Andreas Helgstrand erkannte das Potential und die hohe Rittigkeit des Laurentio/Hohenstein-Sohnes und erwarb ihn anlässlich der 122. Elite-Auktion. Aus der Zucht von Heinrich Eckhoff Sen. aus Beckdorf ist der zehnjährige Wallach heute einer der erfolgreichsten Dressurpferde im Para-Sport in Dänemark. Mit seiner Besitzerin und Reiterin Line Kongensgaard war er dänisches Equipemitglied der Paralympics in Rio de Janeiro 2016.

Lemony’s Nicket mit Michael Klimke

Lemony’s Nicket v. Londonderry/Weltmeyer

"Er hat Auktionsgeschichte geschrieben!"

Lemony’s Nicket verzauberte die Verdener Kundschaft anlässlich der Herbst-Auktion 2011 und setzte mit einem Zuschlagspreis von 900.000 Euro neue Maßstäbe. Besonders sein Züchter Dietmar Eckardt aus Burgwedel freut sich über den sportlichen Werdegangs seines Zuchtprodukts. Mit Susan Pape qualifizierte sich der sechsjährige Hengst zum Bundeschampionat und war für Great Britain für die Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde nominiert.

Seit 2016 ist Lemony’s Nicket im Beritt von Michael Klimke. Das Paar ist siegreich in S-Dressuren und war erfolgreich in internationalen St. Georg Prüfungen in Wellington/USA.

Foto: Beelitz

Loxley mit Franz Trischberger

Loxley v. Londonderry/Don Gregory

Loxley v. Londonderry/Don Gregory aus der Zucht von Volker Dusche, Neustadt, wechselte bei der Frühjahrs-Auktion 2005 den Besitzer. Der 2001 geborene Fuchswallach ist bedeutend gereift und feiert zahlreiche Siege und Platzierungen in der schweren Klasse des Dressursports mit seinem Reiter Franz Trischberger.

Foto: Dill

Private Diandra mit Celine Milton-Swande

Private Diandra

"Private Diandra ist was ganz Besonderes!"

Sie war das Highlight der Verdener Herbst-Auktion 2003! Diandra, so hieß sie damals, kam dreijährig zur Versteigerung. Sie stammt ab vom legendären Vererber Donnerhall und führt auf der Mutterseite das Blut von Alabaster-Glorieux-Grundstein. Ihre Züchterin Kerstin Albers-Büker wusste schon damals, dass mit Diandra ein ganz besonderes Pferd heranwächst und gab die Stute vertrauensvoll in den Auktionsberitt von Meike Friemel und Melanie Wiechmann.

Die Versteigerung von Diandra am 11. Oktober gehört bis heute zu einem der schönsten Momenten der Auktionsgeschichte. Mit Spannung wurde das Bieterduell verfolgt - den Hammer ließ Auktionator Friedrich-Wilhelm Isernhagen bei 185.000 Euro fallen. Glückliche Besitzerin wurde Linda Swande aus Spanien.
Unter ihrem neuen Namen Private Diandra bildete Linda Swande die Rappstute schonend bis zur Grand Prix-Klasse aus. Heute schließt Tochter Celine Milton-Swande an die Erfolge an. Mit der mittlerweile 15-jährigen Stute wurde Celine in das schwedische Junioren-Team aufgenommen und war erfolgreich beim Dressage Festival im französischen Vidauban.

Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. Private Diandras Mutter Alhambra ist die Großmutter des gekörten und S-Dressur erfolgreichen Hengst Soliman de Hus v. Sandro Hit und Urgroßmutter des Celler Landbeschälers Talisman v. Totilas.

Foto: Lydia Bosse

Red Amber AN mit Astrid Neumayer

Red Amber AN v. Royal Blend/Westbury

Die österreichische Championatsreiterin Astrid Neumayer sitzt im Sattel von Red Amber AN. Die Grand Prix-Ausbilderin vom Pramwaldhof ist mit dem Fuchswallach von Royal Blend/Westbury erfolgreich in S-Dressuren. Den 2007 geborenen Red Amber entdeckte und sicherte sie sich bei der VA November 2013. Red Amber stammt aus dem Züchterhaus Jan Reinhold aus Seevetal und wurde mit der Kopf-Nummer 82 versteigert.

Foto: Lafrentz

Riverdance mit Vivien Grabowski

Riverdance v. Rascalino/Alabaster

"Der König im Stall!"

Er gewann als Newcomer die Bronzemedaille im Finale des Nürnberger Burgpokals und ist heute ein gestandenes Dressurpferd: Riverdance!

Anlässlich der 123. Elite-Auktion 2010 betrat Riverdance v. Rascalino/Alabaster mit der Nr. 48 die Auktionsarena in Verden. Auktionsreiter Philipp Ruwe saß im Sattel des damals Vierjährigen, Pferdepflegerin Conny Ahnemann hatte die Betreuung und Pflege des markanten Fuchses übernommen. In der Auktionsbroschüre wurde er wie folgt beschrieben: „Energievoller, angenehm sensibler Dressur-Star mit toller Auffassungsgabe und großem Bewegungshebel.“ In der Trainingszeit gehörte Riverdance zu den Lieblingspferden von Philipp Ruwe. Seine tägliche Freude an der Arbeit, seine stete Aufmerksamkeit und seine Grundgangarten der Extraklasse machten ihn zum Kundenmagneten.

Das Bieterduell gewann der langjährige Auktionskunde Bernhard Schaerffer.  Er gilt in der Pferdeszene als geschätzter Pferdekenner, der schon mehrfach ein gutes Auge für talentierte Dressurpferde bewies. Unter anderem entdeckte er Don Walesko v. Donnerhall/Walt Disney, der in internationalen Grand Prix-Prüfungen mit Stefan Peter erfolgreich ist, Hightime v. Hochadel/Walt Disney, der mit Alexandra Stich in S-Dressuren siegt und Royal Prince v. Rohdiamant/Prince Thatch xx, der Platz vier im Finale der Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde 2004 be

Riverdance gehört nach seinem fulminanten Erfolg in der Frankfurter Festhalle zu Deutschlands besten Nachwuchspferden. Unvergessen bleibt sein Sieg in der Kür. Dort brachte Reiterin Isabel Bache die Stärken von Riverdance deutlich zum Glänzen. Sein Trabablauf: energisch und schwungsvoll. Seine Traversalen: erhaben und selbstverständlich. Seine Galoppade: nicht von dieser Welt!

Züchter Johannes Brunsmann aus Bissendorf ist unsagbar stolz und glücklich über den Werdegang seines Zuchtprodukts. Nach der Auktion übernahm Annemarie Finger die Ausbildung von Riverdance. Zahlreiche Siege und Platzierungen in Aufbauprüfungen des Dressursports ließen nicht lange auf sich warten. 2012 wurde die Dressurhoffnung mit dem achten Platz im Finale des Bundeschampionates der sechsjährigen Dressurpferde belohnt. Seit 2013 sitzt die Norwegerin Isabel Freese im Sattel von Riverdance und der Sprung in den gehoben Dressursport gelang auf Anhieb. Im August anlässlich der Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde in Verden und im September in Hamburg-Anakenhof qualifizierte sich das Paar für das Finale des Burgpokals.

Zum Jahreswechsel ein Besitzwechsel. Riverdance bezog seine neue Box im Hamburger Raum. Der Grundstein für den Sprung auf die internationale Bühne wurde gelegt. Elvis VA, Blind Date, Wahajama-Unicef und Bonaparte habe es ihm bereits vorgemacht ...

Seit 2014 sitz Vivien Grabowski  im Sattel von Riverdance. Und das mit Erfolg. So gewann das Paar aktuell das Norddeutsche Championat für Amateurreiter in Schenefeld.  Und das mit großen Abstand zumZweitplatzierten. In allen drei Teilprüfungen hatten Riverdance und Vivien Grabowski die Nase vorn. Ein sehr schöner Erfolg, der an die Erfolgsserie in St. Georg und Inter II Prüfungen anknüpt. Vivien Grabowski vetritt die Klasse der Amateurreiterinnen. „Ich bin kein Profi und muss auf dem Weg in den Grand Prix noch viel lernen,“ erzählt sie im Interview.

Im Kindes- und Jugendalter hat sie mit dem Reiten begonnen, machte aber 20-jährig eine längere Reitpause, bis sie erst seit knapp zweineinhalb Jahren wieder selbst im Sattel sitzt. „Riverdance und ich gehen nun den gemeinsamen Weg zu den nächsten Stufen der Ausbildung. Wir erlernen es gemeinsam. Stück für Stück. Und das ist ein tolles Gefühl,“ ergänzt die Dressurreiterin. Mit Riverdance hat sie ein Pferd an ihrer Seite, der alles mitbringt. Vorallem viel Vertrauen und Lernbereitschaft.

Unterstützt wird Vivien Grabowski in der Ausbildung von Riverdance von Lehrikone Wolfgang Gratopp. Vivien Grabowski schätzt die Zusammenarbeit mit ihrem Trainer sehr. Ein freundschaftliches Verhältnis verbindet die beiden und ist beim Unterricht oft hilf- und lehrreich. Auch der Unterricht und die Trainingsstunden mit Wolfgang Gratopp sind sehr auf die Zufriedenheit von Riverdance gerichtet. Viel Abswechslung und die Erhaltung von Spaß und Freude sind hier das Konzept.

Foto: Tilgner

Ropeter mit Kevin Herold

Ropeter v. Rosentau/Donnerhall

"Der Professor"

Aus der Zucht von Hans-Peter Bellut, Rosengarten, wurde Ropeter 2005 über die 112. Elite-Auktion verkauft und ist heute im Besitz von Herold Equestrian Performance. Seit 2011 sitzt Kevin Herold im Sattel des 2001 geborenen Dunkelfuches, der mit ihm in zahlreichen internationalen Dressurprüfungen für junge Reiter erfolgreich ist. Aktuell war das Paar siegreich in Prix St. Georg in Vreschen-Bokel. Liebevoll wird er Professor genannt.

Rubin al Asad mit Lara Griffith

Rubin al Asad v. Rubin-Royal/Wanderbursch II

Von der Fohlen-Auktion auf die Longlist für die Olympischen Spiele. Rubin al Asad v. Rubin-Royal/Wanderbursch II wurde auf der Longlist Dressur für Rio 2016 geführt - als international erfolgreiches Grand Prix Pferd mit seiner britischen Reiterin Lara Griffith. Rubin al Asad aus der Zucht von Hans-Hermann Wiemer aus Ovelgönne wurde als Fohlen 2002 in Verden verkauft und von Helen Langehaneberg bis zur schweren Klasse ausgebildet.

Foto: Lafrentz

San Pelegrino mit Jan Herrmann

San Pelegrino v. St. Moritz/Wolkentanz

„Pelé ist ein Pferd, wie man es sich wünscht!"

San Pelegrino war bereits in der Auktionszeit ein auffälliger Dressur-Youngster. 2010 beim 2. Alsfelder Advent kam er mit Nummer 36 zur Versteigerung. Züchterin und Ausstellerin war Anett Helmer aus Dassel, Stammkunde Bernd Beissler aus Goldbach erhielt den Zuschlag. Ende 2013 wechselte San Pelegrino ins Reitsportzentrum an der Nassburg in Nidderau bei Frankfurt in den Beritt von Jan Herrmann und bezog seine Box neben den ehemaligen Verdener Auktionspferden Fürst Magnum und Wilddieb.

Jan ist in der Reiterszene kein unbeschriebenes Blatt. Mit seinem Toppferd D‘Accord v. De Niro ist der 24-Jährige erfolgreich in internationalen Grand Prix-Prüfungen und gehört zu dem erlesenen Kreis von Deutschlands Perspektivreitern. Mit 21 Jahren wurde ihm das goldene Reitabzeichen verliehen. Der gelernte Bereiter mit Stensbeck-Auszeichnung wurde dieses Jahr vom DOKR in den B2-Kader berufen.

Sein Talent kommt nicht von ungefähr! Sein Vater und Ausbilder Manfred Herrmann gilt als Spezialist für die Ausbildung von Grand Prix-Pferden. San Pelegrino gehört zu den Lieblingspferden von Jan und wird liebevoll Pelé genannt. Mit ihm ist er erfolgreich in St. Georg und Intermedaire I und II-Prüfungen und auf dem besten Wege in den Grand Prix. Jan schätzt an ihm die innere Gelassenheit und den Spaß an der täglichen Arbeit im Viereck oder im Gelände. Er verspricht sich noch viel von ihm und freut sich auf die weitere Ausbildung. „Pelé ist ein Pferd, wie man es sich wünscht!

"Er denkt mit, lässt sich arbeiten und hat dennoch Charakter! Seine hochwertigen Grundgangarten setzt er gerne in Szene und er zeigt schon tolle Ansätze für Piaff/Passage. Ich halte ihn für einen würdigen Nachfolger von D’Accord!“, so Jan Herrmann.
Foto: Jan Reumann

Santiago mit Dorothee Schneider

Santiago v. Stedinger/Dacaprio

"Ein Pferd für den internationalen Sport!"

Santiago heißt der Sieger des Nürnberger Burgpokals 2015! Somit reiht er sich neben die Erfolgspferde Elvis VA, Burlington, Blind Date, Wahajama Unicef, Bonaparte, Comic Hiltop und Rassolini, die einst die begehrte Siegertrophäe für das Zuchtgebiet Hannover gewannen und mit ihrem Sieg den Sprung in den internationalen Sport besiegelten. Der Nürnberger Burgpokal ist aus der deutschen Turnierlandschaft nicht mehr wegzudenken.

Alle Hürden mit Bravour genommen hat Santiago. Er qualifizierte sich im Mai in Mannheim mit 74,439%. Seine Ausbilderin und Reiterin ist keine geringere als Deutschlands Vorzeige-Reiterin Dorothee Schneider. Sie sitzt seit 2014 im Sattel des imposanten Wallachs. Zuvor hat ihn Christian Flamm geritten, erfolgreich im Finale der Bundeschampionate vorgestellt und in die schwere Klasse geführt.

Santiago ist also in der Dressurszene kein Unbekannter mehr. 2010 betrat er den Auktionsring der 123. Elite-Auktion unter Jörn Ahrens und hatte schon dreijährig zahlreiche Fans. Alexander Stolzke aus Berlin erkannte und sicherte sich den 2007 geborenen Wallach aus der Zucht von Klaus-Hermann Ehlen, Bremervörde. In Verden entdeckt - heute ein Pferd mit ganz großer Zukunft!

Foto: Schreiner

Smirnoff mit Manuel Bammel

Smirnoff v. Sir Donnerhall/Florencio I

"Er bringt alles mit, was ein Dressurpferd braucht!"

Er war Sieger beim Hannoveraner Reitpferdechampionat der vierjährigen Hengste 2014: Smirnoff v. Sir Donnerhall/ Florencio I (Z.: Eggerk Groenewold, Weener). Die ZG Sahlmann & Schmitz aus Bleckede sicherte sich Smirnoff auf der Fohlen-Auktion 2010.

2015 wurde ihm die Krone aufgesetzt! Er gewann das Bundeschampionat der fünfjährigen Dressurpferde in Warendorf.

Söhnlein Brilliant MJ mit Belinda Weinbauer

Söhnlein Brilliant MJ v. Shakespeare in Love/Rabino

Pferdekennerin Marianne Jerich entdeckte den imposanten Hengst auf der Herbst-Auktion 2006. Aus der Zucht von Robert Gaus, Tiddische, ist Söhnlein seit 2012 im Beritt von Vorzeige-Reiter Matthias Bouten. 2013 gelang der Sprung in die Königsdisziplin, dem Grand Prix. 2015 wurden die Leistungen mit goldenen Schleifen belohnt. Gegen internationale Konkurrenz setzte sich das Paar an die Spitze der Ergebnisliste beim czechischen Turnier in Brno. In der Kür von Falsterbo platzierten sie sich an zweiter Stelle.

Seit Beginn sitzt des Jahres 2016 sitzt Belinda Weinbauer im Sattel von Söhnlein Brilliant MJ und führt die Erfolge im Grand Prix-Sport fort.

Starlet RA mit Lisa-Susanne Holona

Starlet RA v. Sir Donnerhall/Rohdiamant

Am Telefon ersteigert

Lisa-Susanne Holona sendet herzliche Grüße aus Frankfurt. Sie hat auf der Verdener Auktion im Mai 2012 Starler RA entdeckt und ist glückliche Besitzerin und dazu erfolgreiche Turnierreiterin.

Starlet RA stammt aus dem Züchterhaus von Peter Hermann Rabeler aus Winsen-Luhe. Die 2008 geborene Stute kam mit der Nummer 32 zur Versteigerung.

Heute ist Starlet RA ein gestandenes Dressurpferd. Beim Förderkreis für Amateur- und Berufsreitsport e. V. steht das Paar deutschlandweit auf Platz zwei in der Rangliste der L-Dressuren und auf Platz eins in Hessen. Erfolgreich auch in der mittelschweren Klasse des Dressursports, steht das Einreiten in S-Dressuren für die Turniersaison 2017 an.

Stepdancer mit Julius Staff-Reitzenstein

Stepdancer v. Sandro Hit/De Niro

Stepdancer v. Sandro Hit/De Niro (Z.: F. Vehlber, Espelkamp) wurde als Vizechampion der dreijährigen Reitpferde 2007 in Warendorf gefeiert, wurde über die FA’08 verkauft und ist heute erfolgreicher denn je. Mit Julius Staff-Reitzenstein ist er mit über 70 Prozent siegreich in St. Georg-Prüfungen.

Sweetheart FH mit Marcus Hermes

Sweetheart FH v. Scolari/Hohenstein

"Sweetheart ist wirklich ein tolles Pferd!"

Aus der Zucht von Jörg-Christian Kruse, Cuxhaven, kam die 2009 Stute Sweetheart FH anlässlich der Herbst-Auktion 2012 zur Versteigerung. Im Besitz des Freiberger Hofs wurde sie in das deutsche Team für die Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde berufen. Reiter und Ausbilder Marcus Hermes stellte die Stute vorbildlich vor und qualifizierte sich auf Anhieb für das Finale, welches der Pferdewirtschaftsmeister mit der Wertnote 8,33 beendete.

2016 folgten Siege ich St. Georg-Prüfungen. Mit einem fulminanten Doppelsieg sicherten sich die erst 7jährige Sweetheart FH und ihr Reiter Marcus Hermes auf dem Gestüt Bonhomme das Finalticket für den Nürnberger Burg-Pokal. Nachdem das Duo bereits  die Einlaufprüfung gewonnen hatte, ging auch in der Qualifikation am  kein Weg an ihnen vorbei. Mit 74,512 Prozent hatten sie den Sieg in der Tasche und Marcus Hermes freute sich riesig: „Ich kann es gar nicht glauben, dass ich zum ersten Mal für das Finale in Frankfurt qualifiziert bin. Sweetheart ist wirklich ein tolles Pferd“, sagte er.

Foto: Beelitz

Walentina mit Mareike Flege

Walentina v. Weltmeyer/Davignon I

"Wir geben sie nie wieder her!"

Glücklich und zufrieden sehen beide aus. Und das sind sie auch. Und sogar mehr als das - sie sind auch sehr erfolgreich. Mareike und Walentina. Die beiden haben sich gesucht und gefunden.

Mareike Flege ist stolze Besitzerin und Reiterin der Stute Walentina. 2009 hat Familie Flege aus Königslutter die damals dreijährige Stute auf der November-Auktion entdeckt. Klaus Michaelis aus Basdahl stellte die Weltmeyer/Davignon I-Tochter aus seiner Zucht mit der Nummer 91 aus. Walentina ist mit der Staatsprämienanwartschaft ausgezeichnet und ging als Klassensiegerin der Schau 2010 in Königslutter hervor. Ihr Vollbruder Womenizer, der 2001 über die Auktion verkauft wurde, war zu dieser Zeit erfolgreich in S-Dressuren mit Martina Hannöver-Sternberg.

Die Voraussetzungen waren optimal für Walentina, ihrem sporterfolgreichen Bruder zu folgen. Auch ihre Zuchtstutenleistungsprüfung legte sie überdurchschnittlich erfolgreich ab. Hier erhielt sie die Wertnote 9,0 für Schritt, Galopp und Rittigkeit. Lediglich sieben Monate nach der Auktion gewann die damals erst 16jährige Mareike das Reitpferdechampionat von Nörten-Hardenberg und die sportliche Karriere der beiden begann. 2015 folgte dann der Sieg der Landesmeisterschaften in der jungen Reiter Tour und der dritte Platz der U25 beim Hamburger Derby.

Die heute zehnjährige Stute hat sich in der schweren Klasse des Dressursports etabliert. Erfolgreich in Intermedaire I-Prüfungen steht nun der Übergang in den Grand Prix-Sport an. Aber nicht nur der Sport steht im Vordergrund, sondern auch das gemeinsame Erleben in der Freizeit. Ausritte durch Wald, Wiesen und Seen genießen die beiden sehr. Walentina ist ein Dressurpferd mit Familienanschluss, verbringt den Tag auf der Wiese und ist stets motiviert Neues zu lernen. Ihr besonnener und freundlicher Charakter macht sie zu was ganz Besonderem!

Wells Fargo mit Jonas Schmitz-Heinen

Wells Fargo v. Welser/Fabriano

"Ein besonderer Name für ein besonderes Pferd!"

2003 wurde er geboren, im Stall von Züchter Karl Klüber aus Rhaden. Wells Fargo stammt ab v. Welser/Fabriano. Mit zahlreichen Siegen in Reitpferdeprüfungen unter Heiko Tietze und Jan Crome-Sperling löste der Vize-Champion des Hannoveraner Reitpferdechampionats von 2006 souverän sein Ticket für die Bundeschampionate der dreijährigen Stuten und Wallache. Dort belegte er Platz fünf und war fortan in aller Munde.


Der formschöne und bergauf-konstruierte Fuchswallach kam mit Nummer 20 zur Versteigerung der 115. Elite-Auktion im Okober 2006 und wechselte dort seinen Besitzer. Im Beritt von Jörn Ahrens und Kathrin Meiners gehörte der menschenbezogene Wells Fargo durch sein freundliches Wesen und seine hohe Lernbereitschaft zu deren Lieblingspferd. Der damalige Auktions-leiter Rainer Kiel beschrieb ihn als „eindrucksvolles Ausnahmentalent ohne Wenn und Aber” in der Auktionsbroschüre.


Zwei Jahre später der weiteren Reifung und Ausbildung durch Kathrin Meyer zu Strohen brillierte er im internationalen Vergleich bei den Weltmeisterschaften der fünfjährigen Dressurpferde, schloss das Finale mit dem fünften Platz ab und gehörte auch einen Monat später bei den Bundeschampionaten der fünfjährigen Dressurpferde zum hochwertigen Kreis der Finalisten. Auch 2009 betrat er sechsjährig die weltmeisterliche Bühne und wiederholte seine Glanzleistung vom Vorjahr. Bei den mit viel Takt, Rhythmik und Leichtigkeit gekennzeichneten Ritten wurde spätestens jetzt jedem Zuschauer klar, dass mit Wells Fargo ein ganz besonderes Dressurpferd heranreift.


Auch in der Altersklasse der Siebenjährigen wusste Wells Fargo zu überzeugen. Auf Anhieb qualifizierte er sich mit Matthias-Alexander Rath in Rosenheim mit 73 Prozent für das Finale des legendären Nürnberger Burg-Pokals, welches er gegen starke Konkurrenz als einer der jüngsten Teilnehmer mit dem zweiten Platz beendete. Der Sprung in die schwere Klasse war mit Leichtigkeit geschafft.


2011 wechselte Wells Fargo in den Stall der Familie Schmitz-Heinen und es konnte an die bisherigen Turniererfolge nahtlos angeknüpft werden. Nach dem Motto „gesucht und gefunden” avancierte Wells Fargo mit dem heute 21-jährigen Jonas Schmitz-Heinen zum Seriensieger in S-Dressuren. Der talentierte Student sicherte sich 20-jährig den Titel des Rheinischen Meisters mit seinem ehemaligen Verdener Auktionspferd. Aus professionellem Ausbildungsbetrieb stammend wird er von seinen Eltern Elke und Wolfgang Schmitz-Heinen trainiert.


Seit 2014 sitzt Pauline Holzknecht im Sattel von Wells Fargo. Und das ebenso erfolgreich. Bei den Europameisterschaften der jungen Reiter 2015 in Vidauban/FRA gewannen sie Mannschaftsgold und Bronze in der Einzelwertung.

Foto: Barbara Schnell