Hannoveraner Hengstkörung

Hannoveraner_Zucht_Hengstkoerung_Dreiecksbahn_Verden

Auf der Hauptkörung werden zweieinhalbjährige vorselektierte Hengste vorgestellt. Hierfür reist eine Auswahlkommission durch das Zuchtgebiet und wählt ca. 100 Hengste aus, die am letzten Oktoberwochenende in Verden der Körkommission vorgestellt werden.
Für die zweite Körung im Dezember oder die Körung unter dem Reiter ist keine Vorauswahl erforderlich.

Körungen 2017

Hengstanerkennung März

Kopf-Nr. LN Abstammung Besitzer Ergebnis
10 Cape Town Cornet Obolensky - Polydor Wolfgang Brinkmann gekört
23 Diavoltan Diarado - Acord II Gabriele E. Block gekört
45 Ogano Ogano Sitte - Diarado Gerd Sosath gekört
8 Braveheart Jump Balou du Rouet - Calido I Elmgestüt Drei Eichen gekört
11 Captain Red Carrico - Escurdo l Ernst Primosch gekört
12 Caro Gold Caroly - Carry Gold Zuchthof Kathmann gekört
14 Celtic King Cooper vd Heffinck - Quintero Heiko Schmidt gekört
28 El Amigo Eldorado vd Zeshoek - Cassini I Josef Machui gekört
43 Little Fauntleroy Lord Fauntleroy - Quidam's Rubin Massener Heide gekört
32 For Cruise Fürstenball - Don Crusador RS2 Dressage Center de Horst B.V. gekört
34 For Romance II Fürst Romancier - Sir Donnerhall Paul Schockemöhle gekört
39 Herbsttänzer Herbstkönig/T. - De Niro Burkhard Wahler gekört
50 Spotlight Sir Donnerhall - Wolkentanz Freiherr von Fircks gekört

Körung unter dem Reiter

Die kommenden Körtermine finden am Donnerstag, 20. April, in Wickrath und am Donnerstag, 11. Mai, in Verden statt.
Folgender Ablauf ist ab 9 Uhr vorgesehen:
• Vorstellung an der Hand auf dem Pflaster
• Freispringen
• Vorstellung unter dem Reiter mit Beurteilung der Grundgangarten und der Rittigkeit.
• Das Absolvieren eines Parcours erfolgt für Vierjährige freiwillig.

Zugelassen sind dreijährige und ältere Hannoveraner sowie rheinische und westfälische Hengste, die aufgrund ihrer Abstammung die Voraussetzung für die Eintragung in das Hengstbuch I des Verbandes erfüllen sowie Hengste anderer Populationen mit absolvierter Leistungsprüfung. Anmeldungen für diese Termine bitte spätestens bis zum 20. März (Körung in Wickrath) bzw. 11 April (Körung in Verden) an die Verbandsgeschäftsstelle, z. Hd. Malene Meyer (E-Mail: mameyer@hannoveraner.com). Die Anmeldung muss die Lebensnummer und Abstammung des Hengstes sowie Name und Anschrift des Besitzers enthalten. Die Anmeldegebühr beträgt 75 Euro. Bei Anmeldungen, die nach dem 20. März (Körung in Wickrath) oder 11. April (Körung in Verden) eingehen, wird eine Nachmeldegebühr in Höhe von 50 Euro erhoben.     
Wir weisen darauf hin, dass für alle Hengste vorher eine tierärztliche Untersuchung sowie das Röntgen Pflicht sind.

Hengstanerkennung Januar 2017

Kopf-Nr. Name Abstammung Besitzer
1 N.N. Bretton Woods/Fidertanz Wolfgang Knoch nicht gekört
2 Feinrich Fürst Heinrich/Sir Donnerhall Paul Schockemöhle ausgefallen
3 Ironman Ferro/Tuschinski Ad Valk ausgefallen
4 Fürst Jazz Fürst Romancier/Painted Black Paul Schockemöhle gekört
5 Romeo Romanov Blue Hors/Wolkentanz Katrinelund gekört
6 Touchdown Quaterback/Sack (SWB) Gunnel Skeppstrand ausgefallen
7 Donkey Boy Dancing Hit/Milan Katrinelund gekört
9 Highway Eldorado v.d. Zeshoek/Chellano Z Team Nijhof gekört
10 Malibu TN Mr.Blue/Hors la Loi I Team Nijhof nicht gekört
11 Buenos Dias Bordeaux/Don Kennedy Dressurpferde Leistungszentrum Lodbergen gekört
12 Grandorado TN Eldorado v.d. Zeshoek/Carolus Team Nijhof gekört
13 Excenel V Thunder van de Zuuthoeve/Landetto Günay Equestrian ausgefallen
Zuchtbuch Rheinland
14 Zafferano Zaladin/Bernstein (SWB) Gunnel Skeppstrand ausgefallen

Archiv Hengstkörung und Hengstmarkt

Zahlen, Daten und Fakten! Im Archiv finden Sie die Statistiken die vergangener Hengstkörungen und Hengstmärkte. Nach Jahren sortiert erhalten Sie hier Überblick über die Anzahl der verkauften Pferde und deren Preisgestaltung. 

Hengstkörung und Hengstmarkt 2016

» Statistik des Hannoveraner Hengstmarktes (pdf)

» Letzte Meldungen incl. Körurteile (pdf)

» Broschüre Hannoveraner Hengstkörung und Hengstmarkt (pdf)

Auf athletisch hohem Niveau präsentierte sich der Hannoveraner Körjahrgang 2014 in der an drei Tagen ausverkauften Niedersachsenhalle in Verden. 84 Hengste traten an, 53 wurden gekört, zehn davon mit einer Prämie ausgezeichnet. „Mit der Qualität dieser Pferde ist Hannover sportlich international konkurrenzfähig“, sagte Zuchtleiter Dr. Werner Schade.

Die Hengstkörung war ein wahres Festival der Debütanten. Die Vererber Quantensprung und Diacontinus stellte ihre ersten Söhne vor. Bei seiner Vererberpremiere war Privatbeschäler Quantensprung mit fünf Söhnen vertreten. Alle fünf wurden gekört, drei zudem mit dem Titel „Prämienhengst Dressur“ ausgezeichnet. Auch der begehrteste Junghengst des Hengstmarktes hatte den Dunkelfuchs zum Vater: Ein aus einer Fidertanz-Mutter gezogener, lackschwarzer Prämienhengst (Z.: Silke Groeneveld, Bunde, Ausst.: Heinrich Gießelmann, Barver) zieht für den Zuschlagspreis von 280.000 Euro in das Landgestüt Moritzburg und dem Gestüt Sprehe ein. „Bei den Dressurpferden haben wir Bewegungsabläufe mit enormer Ausdrucksstärke gesehen, die der moderne Dressursport heute braucht“, urteilte Dr. Werner Schade.

Bei den Springpferden schickte der Celler Landbeschäler Diacontinus vier Zweieinhalbjährige ins Rennen, von denen drei gekört wurden, einer davon mit dem Prädikat „Prämienhengst Springen“. Dieser avancierte außerdem zur Preisspitze. Der Schimmel v. Diacontinus/Silvio (Z. u. Ausst.: Jörn Döscher, Cuxhaven) wurde für 65.000 Euro am Telefon an einen Hengsthalter aus dem Springpferdeland Belgien verkauft, der schon zahlreiche Talente in Verden entdeckt und neben dem Zuchteinsatz in den Sport gebracht hat. Insgesamt waren die Springpferde hinsichtlich Abstammung und gezeigten Leistungen ein außergewöhnlicher Jahrgang. „Bemerkenswert waren neben Springmanier und -vermögen auch die erkennbaren Qualitäten als zukünftige Vererber“, lobte Peter Teeuwen, Mitglied der Körkommission.

Zum ersten Mal gehörte in Hannover nach der Vorstellung auf der Dreiecksbahn das Longieren der Hengste zum Körprogramm. Mannschafts-Olympiasiegerin Heike Kemmer lobte: „Das Longieren ist eine sehr gute Sache in punkto Reitpferd. Man kann sich schon vorstellen, wie die Pferde später an den Zügel herantreten. Außerdem bekommt man einen besseren Eindruck vom Galopp als beim Freilaufen. Der Tag mit Dreiecksbahn und Longieren war eine runde Sache. Man konnte sich vor allem von den Dressurhengsten ein kompletteres Bild machen." Diese Gelegenheit nutzten neben den Landgestüten Celle, Moritzburg und Warendorf sowie weiteren Hengsthaltern auch zahlreiche Sportställe, die sich die Talente in Verden sicherten. Im Durchschnitt mussten für die gekörten Hengste 62.687 Euro investiert werden. 29 Hengste bleiben in Deutschland, 19 werden das Land verlassen. Dabei war das Interesse weltweit, neben Europa wurden Hengste von Argentinien über die USA bis hin nach Neuseeland verkauft.

Für die nichtgekörten Hengste mussten durchschnittlich rund 3.000 Euro mehr als 2015 angelegt werden. Sie erzielten einen Durchschnittspreis von 20.464 Euro. Bestbezahlte Offerte war ein Fuchs v. Chatender/Stakkato (Z. u. Ausst.: Dorothee Heitmüller, Nienburg), der für 40.000 Euro in die USA versteigert wurde.

Den Auftakt zum Hengstmarkt hatte zum ersten Mal eine sehr stimmungsvolle Matinee der Hannoveraner Zucht gemacht, bei der nicht nur die Prämienhengste geehrt, sondern auch erfolgreiche Hengste und Stuten der vergangenen Jahren präsentiert wurden. Krönender Abschluss war die Vorstellung des Hannoveraner Hengst des Jahres 2016, Desperados FRH v. De Niro/Wolkenstein II (Z.: Herbert Schütt, Hemmoor), der auf dem Hengstmarkt  2003 mit seiner Reiterin Kristina Bröring-Sprehe den Siegeszug an die Dessur-Weltspitze antrat.

Hengstkörung und Hengstmarkt 2015

Hengstkörung und Hengstmarkt 2015

Zum Rekordpreis von 1,2 Millionen Euro wurde der Prämienhengst v. Rocky Lee/Rouletto versteigert. Er bezieht seine Box in Dänemark im Dressurstall Helgstrand. Mit stehenden Ovationen feierte die ausverkaufte Niedersachsenhalle das „Millionen-Ding“. Durchschnittlich waren die jungen Talente der internationalen Käuferschaft 68.836 Euro wert. Eindrucksvoll stellte der Auktionsplatz Verden nach der erfolgreichen 132. Elite-Auktion vor zwei Wochen erneut unter Beweis, dass beim Hannoveraner Verband Spitzenqualität angeboten und entsprechend geschätzt wird.

106 Hengste stellten sich der Körkommission. Die Qualität des Jahrgangs 2013 war bereits im Vorfeld auf großes Interesse gestoßen. 60 Zweieinhalbjährige wurden gekört, 15 davon mit einer Prämie ausgezeichnet. Schon nach seiner Präsentation auf der Dreiecksbahn wurde der westfälisch gezogene Braune v. Rocky Lee/Rouletto (Z.: Yasemin Yanik, Essen, Ausst.: Detlef Ruddat, Kirchlinteln) als Favorit auf den Spitzenpreis gehandelt, bei seiner Prämierung erntete er großen Applaus. Als Auktionator Daniel Delius nach langem, spannenden Bieterduell den Zuschlag bei 1.200.000 Euro erteilt, brandete Jubel auf, und der dänische Dressurreiter Andreas Helgstrand ließ es sich nicht nehmen, den bewegungsstarken Prämienhengst selbst auf der Ehrenrunde zu führen. „Es ist ein historisches Ereignis, dass in Verden die Eine-Million-Euro-Marke ,geknackt’ wurde“, sagte Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. Und Zuchtleiter Dr. Werner Schade ergänzt: „Es hat sich gezeigt, dass in diesem Jahr ganz besondere Dressurhengste bei der Körung waren.“

Der teuerste Springhengst war ein Brauner v. Comme il faut/Calido (Z. u. Ausst.: Antonius Schulze-Averdiek, Rosendahl). Der sprunggewaltige, athletische Junghengst kostete 65.000 Euro und wird in die Niederlande reisen. Körkommissar Peter Teeuwen sagte: „Die Springhengste wiesen moderne Abstammungen auf, die international im Gespräch sind.“

So international wie die Pedigrees, so international war auch das Publikum. Neben deutschen Landgestüten und Hengsthaltern sicherten sich zahlreiche ausländische Kunden den Hannoveraner Nachwuchs, 23 gekörte Hengste werden Deutschland verlassen. Auch die nichtgekörten Hengste waren gefragt. Für sie legten Käufer im Durchschnitt 17.071 Euro an. Dr. Werner Schade fasste zusammen: „Das Prämienlot war von außergewöhnlicher Qualität. Wir können uns freuen, wenn diese Hengste den Weg in die Zucht finden, weil sie gute Perspektiven für den Zuchtfortschritt eröffnen."

Hengstkörung und Hengstmarkt 2014

Hengstkörung und Hengstmarkt 2014

Herausragende Bewegungsqualität und Ausdrucksstärke bei den Dressurhengsten – eine Springkollektion, die mit enormen Vermögen, Technik und Typbrillanz für Aufsehen sorgte. Das ist das Fazit der Hannoveraner Hengstkörung 2014. Die Körkommission zeichnete 46 Hengste mit dem begehrten Körprädikat aus, 16 von ihnen wurden außerdem mit einer Prämie geehrt: zehn Dressur- und sechs Springathleten.

Zur Preisspitze avancierte ein ungemein sportlicher Fuchshengst v. Don Juan de Hus/Londonderry aus der Zucht von Dorothee Heitmüller, Nienburg, und ausgestellt von Heinrich Behrmann, Dörverden. Der prämierte Model-Athlet wurde nach einem spannenden Bieterduell für 620.000 Euro an langjährige Kunden versteigert. Der Hengst wird seine Ausbildung in einem dänischen Dressurstall starten. 360.0000 Euro legten die Hengststation Poll in Hörem und das niedersächsische Landgestüt Celle für einen prämierten Totilas/Sandro Hit-Sohn an (Z. u. Ausst.: Kerstin Albers-Büker, Büren-Ahden). Der Sohn aus einer Vollschwester zum international sporterfolgreichen Soliman de Hus bestach mit Gelassenheit und Bewegungsopulenz. Teuerster Springhengst wurde ein Zweieinhalbjähriger v. Los Angeles/It’s me Mesnil (Z.: Josef Uphus, Herzebrock, Ausst.: Zuchthof Tebbel, Emsbueren). Für 160.0000 Euro sicherte sich ein Kunde aus der Ukraine den springgewaltigen Braunen. Bestbezahlter in der Riege der nicht gekörten Hengste war ein junges Dressurtalent v. Fürst Romancier/Dream of Glory (Z.: Katrin Lüder-Kratzberg, Hildesheim, Ausst.: K. Lüder-Kratzberg, u. W. Koppelmann, Hildesheim). Der schmuckvolle Rappe war Käufern aus Belgien 70.000 Euro wert.

Bei den Durchschnittspreisen wurde bei den gekörten Hengsten mit 72.631 Euro fast das Niveau des Vorjahres erreicht, bei den nicht gekörten Hengsten mussten mit 22.524 Euro gut 3.000 Euro mehr als 2013 auf den Scheck geschrieben werden. 16 Vatertiere werden im Ausland eine neue Heimat finden, bei den nicht gekörten Hengsten waren es neun.

Zuchtleiter Dr. Werner Schade formulierte abschließend: „Die Dressurhengste haben unsere Erwartungen voll bestätigt und uns mit ihrer gesamten Grundgangartenqualität beeindruckt. Die Springhengste waren sehr großlinig und sind mit guten Bewegungen ausgestattet.“ Der Vorsitzende der Körkommission, Hans-Heinrich Meyer zu Strohen, fügt hinzu: „Bewährtes Blut hat sich bei den Abstammungen durchgesetzt, und junge Hoffnungsträger haben ihre ersten vielversprechenden Jahrgänge gezeigt.“

Hengstkörung und Hengstmarkt 2013

Hengstkörung und Hengstmarkt 2013

Spitzen-Hengste, Top-Qualität, beste Preise - nach drei Tagen Hannoveraner Hengstkörung und Hengstmarkt waren sich die Experten einig: Hans-Heinrich Meyer zu Strohen urteilte nach dem Freispringen: „Der Qualität der Pferde ist es zu verdanken, dass wir ein hervorragendes Freispringen mit internationaler Spitze gesehen haben.“ Mannschaftsolympiasiegerin Heike Kemmer fasste zusammen: „Wir haben eine breite Spitze mit einer großen Blutvielfalt und enormer Bewegungsstärke erlebt.“ Insgesamt verteilte die Kör-kommission 53 positive Körurteile, 19 Hengste wurden mit Prämie ausgezeichnet: elf Dressur- und acht Springathleten.

Zur Preisspitze avancierte nach einem nie dagewesenen Bieterduell, zelebriert von Auktionator Daniel Delius, ein moderner und ungemein sportlicher Rappe v. St. Moritz Junior/Don Schufro (Z. u. Ausst.: Joachim Wahlers, Reeßum). Der Hengst wechselte für 580.000 Euro in das Gestüt Blue Hors nach Dänemark. Und weil die Dänen das Hannove-raner Blut schätzen, sicherte sich das renommierte Gestüt kurz zuvor noch einen weiteren Sportler: Der prämierte Dunkelbraune v. Fürstenball/Dacaprio (Z: Hans-Heinrich Plate, Otterndorf, Ausst.: Dr. Kerstin Klieber, Meinersen) kostete 460.000 Euro. Ebenfalls hochpreisig war ein Prämierter v. Dancier/Weltmeyer (Z.: Georg Strübig, Vienen-burg, Ausst.: Heinrich Gießelmann, Barver). Der imposante Rappe wurde für 305.000 Euro in das Gestüt Bonhomme gekauft.

Höchstbezahlte Offerte bei den Springhengsten war ein prämierter Diarado/Contendro I-Sohn aus der Zucht und dem Besitz von Heinrich Bremer Jun. aus Neustadt. Der schwarzbraune Parcoursathlet wird im Stall Schockemöhle eine neue Box beziehen. Insgesamt kosteten acht junge Hannoveraner 100.000 Euro und mehr. Im Durchschnitt gaben die internationalen Kunden für die gekörten Hengste 76.100,00 Euro aus, so viel wie in den vergangenen fünf Jah-ren nicht mehr. 21 junge Vererber werden außerhalb Deutschlands eine neue züchterische Heimat finden.
Die nicht gekörten Hengste waren ebenfalls gefragt. Zwei Hengste kosteten 40.000 Euro: Ein Diamond Hit/Abanos-Sohn (Z. u. Ausst.: Jochen Meyer, Freiburg) wurde für 40.000 Euro nach Dänemark versteigert. Für den selben Preis fand ein Floriscount/Stedinger-Sohn (Z.: Johann-Bernhard Tuitjer, Krummhoern, Ausst.: Henning Mues, Stolzenau) in Spanien neue Besitzer. Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener sagte nach der Auktion: „Spitzenprodukte sind zu Spit-zenpreise in beste Hände gegangen. Dort, wo ihnen ein bester Karriere-Start ermöglicht wird. Das freut mich für die Käufer und für die Züchter.“
Zuchtleiter Dr. Werner Schade formulierte abschließend: „Dieser Jahrgang hat gezeigt, dass Hannover Maßstäbe setzt. Die Dressurkollektion brillierte mit Bewegungsqualität von internationalem Format. Der Springjahrgang überzeugte mit Springtalenten, die sich internationaler Spitzensportler an Ort und Stelle gesichert haben.“