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Maj-Auktion

Standortwechsel – bleibender Erfolg. Aufgrund der Umbaumaßnahmen in der Niedersachsenhalle hat der Hannoveraner Verband die Mai-Auktion in der Hannoverschen Reit- und Fahrschule veranstaltet. Eine gelungene Premiere, die nicht besser hätte verlaufen können.

Zuchtleiter und Geschäftsführer Dr. Werner Schade eröffnete die Versteigerung mit lobenden Worten: „Dem Team ist es innerhalb von wenigen Wochen gelungen, die Reit- und Fahrschule in eine funktionale Auktionsanlage umzuwandeln. Es herrscht eine hervorragende Atmosphäre. Pferde, Reiter und Käufer fühlen sich in diesem Ambiente sehr wohl.“

77 drei- bis sechsjährige Hannoveraner umfasste die Kollektion. Die bewegungsstarke braune Stute Salenga v. Samarant/World Cup (Z.: Sissy-Nadine Braband, Hannover, Ausst.. Dr. Klaus Behrens, Osterfeine) wurde Preisspitze. Stammkunden aus Großbritannien legten 45.000 Euro an. Fast genau so viel wurde für das letzte Pferd der Auktion ausgegeben: Sanbreno v. Santino/Brentano II (Z.: Otto Luevolding, Ankum-Druchhorn, Ausst.: Hermann Rövekamp, Vehrte) kostete 41.000 Euro. Teuerste Offerte aus dem Springkader war Spartakus v. Silvio/Rabino (Z.: Werner Zwingmann, Dingelstädt, Ausst.: ZG Zwingmann & Richwien, Dingelstädt). Profis aus Dänemark war das Parcours-Talent 34.000 Euro wert.

Die Mai-Auktion schloss mit einem Rekord ab: Noch nie wurde ein Durchschnittspreis von 14.451,94 Euro erzielt. 24 Pferde kosteten mehr als 15.000 Euro. Besonders das Ausland nutzte die Versteigerung, um sich Hannoveraner Talente zu sichern. Über 60 Prozent der Pferde werden Deutschland verlassen.

Auktionsleiter Dr. Günther Friemel war mit dem Auktions-Ergebnis sehr zufrieden: „Die Qualität der Kollektion war hoch. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten macht sich seriöse und vertrauensvolle Beratung bemerkbar, so dass wir einmal mehr Kunden aus 18 Nationen dieser Welt bedienen konnten.“